Costa Concordia: Pump-Arbeiten an Wrack beendet

22. März 2012, 16:17

Keine Wasserverschmutzung um Insel Giglio

Florenz - Zehn Wochen nach dem "Costa Concordia"-Unglück vor der italienischen Insel Giglio ist der gesamte Treibstoff aus dem Kreuzfahrtschiff gepumpt worden. Das teilte der Bürgermeister der Insel Giglio, Sergio Ortelli, bei einer Pressekonferenz am Donnerstag in Florenz mit. Im Schiff befanden sich etwa 2.300 Tonnen Treibstoff, überwiegend Schweröl.

Nach Ende der Pump-Arbeiten soll die Bergung des Wracks beginnen. Bis Ende März will die Reederei Costa Crociere, Betreiber der "Costa Concordia", den Auftrag für dafür vergeben. Acht Unternehmen haben bisher Konzepte vorgelegt. Sie werden derzeit von der Reederei und dem Leiter des italienischen Krisenstabes, Franco Gabrielli, geprüft.

Die toskanischen Umweltbehörden berichteten, dass das Meerwasser um die Insel Giglio nicht verschmutzt sei. "Es besteht keine Gefahr einer Wasserverseuchung, und die Analysen bestätigen es", sagte Leonardo Marras, Präsident der Provinz Grosseto. Der Bürgermeister von Giglio appellierte an die Touristen, die Insel zu besuchen. "Auf der Insel hat sich nach dem Concordia-Unglück nichts geändert. Das Meer ist kristallklar, jegliche Sorge wegen der Wasserqualität ist unbegründet", versicherte er. (APA)

Ach Du meine liebste APA...

"Bis Ende März will die Reederei [...] den Auftrag für dafür vergeben"

Und ach Du meine liebste Standard-Redaktion liest wieder mal nicht was da per Copy/Paste im Netz landet...

und was ist mit all den anderen gefährlichen stoffen

die auf einem kreuzfahrtschiff in nicht unvernachläßigbaren größenordnungen vorhanden sind. z.b. palettenweise kanister mit ätzenden mitteln für die reinigung...

na gott sei dank.....

am sonntag bin ich auf der insel. sind eh nur 2 stunden von rom.

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