Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - Geht es nach der FPÖ, sollen Meister und HTL-Ingenieure im lange angekündigten Nationalen Qualifikationsrahmen (NQR) mit dem Bachelortitel gleichgestellt werden. Die HTL-Ausbildung sei von "hervorragender Qualität", in Verbindung mit der dreijährigen einschlägigen Berufserfahrung könne der Abschluss sich "durchaus mit einem Diplom in anderen Ländern der EU messen", betonten Bildungssprecher Walter Rosenkranz und FP-Vizechef Norbert Hofer am Donnerstag in einer Mitteilung und kündigten einen entsprechenden Antrag im Parlament an.
HTL-Ingenieure sollen demnach wie Bachelor-Absolventen auf Stufe 6 des NQR angesiedelt werden. Das selbe soll für Meister gelten, denn "sie sind eine der wichtigsten Säulen der heimischen Wirtschaft". Rosenkranz und Hofer gehen davon aus, dass ihr Antrag im Parlament eine breite Mehrheit finden wird. Mandatare der Regierungsparteien hätten bereits konkretes Interesse bekundet.
Die Schaffung von NQR wurde bereits beim Bologna-Gipfel 1999 beschlossen. Er soll als Instrument zum Vergleich der Ausbildungsniveaus zwischen den Ländern dienen, indem die erworbenen Qualifikationen in acht Stufen unterteilt werden. In Österreich liegt der NQR noch nicht vor. (APA)
Warum die Zulassungsprüfungen im kommenden Jahr anders gestaltet werden müssen und welche Lehren man aus den Erfahrungen anderer Länder ziehen kann
An größter Uni des Landes muss nur noch Koalitionsvertrag für Wiederauflage von Koalition aus VSStÖ, GRAS und KSV-LiLi aufgesetzt werden - An Boku waren die FLÖ zuletzt alleine an der Macht
Anstieg ist Folge der Umstellung auf Bologna-System - Frauen erreichen schon 60 Prozent aller Erstabschlüsse
Sowohl in Graz als auch in Innsbruck - TU Wien hatte Aufnahmeverfahren von Vornherein ausgeschlossen
Ein Heimzimmer um 550 Euro? Warum die Studentenheim-Mieten steigen und die Betroffenen den Kampf längst aufgegeben haben
Wissenschaftsrat warnt vor Linzer Medizin-Fakultät
Wegfall der Studiengebühren sorgte für höheres Minus als angenommen - Bisher keine Abhilfe durch Studienplatzfinanzierung
Österreich mit Plus von mehr als zehn Prozent auf Platz zwei hinter Island - Schlusslichter Ungarn und Griechenland - Untersuchung der European University Association
Die Fraktion Engagierter Studierender kandidiert erstmals an allen Hochschultypen
Vergleichsgespräche mit Ministerium gescheitert - Prozess-Fortsetzung am 24. Juni
Die Massenvorlesung im Netz hat Europas Hochschulen erreicht. Kritiker bemängeln die hohe Drop-out-Rate
Achtung! Aufgepasst! Philosoph Christoph Türcke über Studierende, die keine 90 Minuten mehr zuhören können, die Zappelphilipp-Gesellschaft und Revolution per Notbremse
Wissenschaftsminister Töchterle traf bei "Science Day" seinen tschechischen Amtskollegen
Schmidinger: "Geistiges und kulturelles Klima an den Unis zunehmend gedämpft"
Carl Pruscha, Ex-Rektor der Akademie der bildenden Künste, erklärt, warum nur die TU den Architektur-Bachelor anbieten sollte und was es mit dem hässlichsten Gebäude von Wien auf sich hat
24.000 belegte Diplomstudien laufen bald aus, 9.000 davon spätestens im Winter 2013
Juristin als Vorsitzende des Leitungsgremiums gewählt
Oscar-Gewinner Michael Haneke und Minister Karlheinz Töchterle über die Kunst als Handwerk, die Klischees der Politik und das Fehlen guter Komödien
Sucht dafür Unterstützer an Unis und in der Wirtschaft
Den Studienabschluss mit Mitte 20 in der Tasche? Nein, danke - derStandard.at sprach mit drei Studenten, die sich auf der Uni nicht stressen lassen wollen
Fakultäten und Institute auf 5.800 Quadratmetern neben der künftigen WU im Prater - Eröffnung am 1. März 2015
Interviews sind zur Studentenauswahl schlecht geeignet
Mit Interviews der GRAS, Karlheinz Töchterle und Jubel vor der Ergebnis-Leinwand
Der ÖH-Wahlkampf findet auch im Netz statt - Eine Videorundschau
Geht man vom Gymi ins Studium und macht einen Bachelor Abschluss (8 + 3 Jahre) und vergleicht einen HTL Ing, der z.B. 6 Jahre HTL und 3 Jahre Berufserfahrung mit bringt, so berechtigt rein schon die Ausbildungsdauer die Gleichstellung. Mir ist schon klar, dass der Bachelor mehr Theorie geackert hat (1 -2 Jahre), aber dafür hat der HTL Ing. 3 Jahre Berufserfahrung inklusive. Es geht um den Zugang zu Master Studiengängen. Im Gegenzug können Praktiker mit einer Lehre auch zum Studium. Da könnte man genau gleich argumentieren. Eigentlich ist es ganz einfach, wenn die Gleichstellung ungerechtfertigt ist, so würde ja kein HTL Ing. direkt eine erfolgreiche Master Thesis ablegen können. Wer Recht hat, verrät Euch gleich das Licht.
Bin dafür, dass der Handwerker einen Dr.-Titel erhält, weil er eine der Stützen der Konjunktur ist: Bläh-bläh!
Und: Ja, die HTL-Ausbildung ist fachlich gut, aber auch eine Vorraussetzung, eine FH oder Uni besuchen zu "dürfen", weshalb sie nicht zur gleichen Stufe gezählt werden kann. Auch hat die FH zwischen Uni und HTL angesiedelt zu sein, weil sie eine Schule und dadurch einfacher zu durchlaufen ist als eine Uni – basta!
...und passt so wie es ist. Ich habe HTL gemacht habe neben meiner 40-Stundenarbeit eine FH (Bachelor) absolviert. Der Fokus und die Intensität ist nicht vergleichbar. Als HTL-Ing. tust dir an der FH einfach nur leichter gegenüber Fachfremden, weil dann so ziemlich alles praktisch vorstellbar und auch gleich umsetzbar ist. Viel Lernen muss man trotzdem. Und wie will man Berufserfahrung in Wissenserweiterung umdefinieren. Vor allem gibt es viele HTL-Ingenieure, die mit unterqualifizierter Arbeit nach 3 Jahren auch eine Ing.-Standesbezeichnung bekommen- Standesbezeichnung eben und kein akademischer G.
wenn HTL-Absolventen einen Bakk. Titel erhalten, dann werden sich wohl bald die HAK-Absolventen aufregen, denn immerhin steht diesen dann ein Bakk. rer. soz. oec zu, und den AHS-Absolventen natürlich ein Bachelor of Arts!
Legen wir doch gleich die Bologna Regelung auf die ganze Arbeitswelt um:
Wer eine Lehre abschließt, bekommt bspw als Maurer den Bachelor of Brickstonin.
Hausfrauen, den Bachelor of Housewifeing.
Am besten werden die Titel dann auch gleich erblich, damit auch ja jeder Wichtigtuer einen schöne Titel vor (oder seit Bologna nach) seinem Namen führen kann.
Dann ersparen wir uns auch diese nervigen Plagiatsprozesse und beschränken den Wissenshorizont unserer Gesellschaft auf Wikipedia (hat ja bei der Matura auch gereicht!!)
Das kann nur der FH-Bachelor Titel sein und da würde es Sinn machen, da die FH und HTL ungefähr die selben Ausbildungsziele haben bzw das Niveau auf beiden ähnlich ist.
Das Niveau auf einer richtigen Uni ist allein in Mathematik etc. um sovieles höher, dass es schlicht nicht sinnvoll ist.
Da ich die HTL absolviert, 6Jahre gearbeitet hab und grad an der TU studier, kann ich getrost sagen, dass das Thema allein schon ein schlechter Witz ist und jeder der diesen Weg gamacht hat, auch sicherlich bezeugen wird, dass dazwischen Welten liegen.
Es muß erkennbar sein, woher der Titel stammt - die müssen sich dann "Bakk.HTL" nennen, ohne Weglassung oder Veränderung dieser offiziellen Abkürzung. Der Ing. fällt dann natürlich weg.
Außerdem muß es bleiben wie bisher: Der Ing. wird ja erst nach einer gewissen Zeit der Berufstätigkeit verliehen, nach 3 Jahren, glaub ich. Auch für den Bakk.HTL hat das zu gelten.
Ach ja, und: Weiterstudierne auf Master geht natürlich nicht immer direkt - nur auf FHs und bei identischem Fach, und nach Absolvieren einer speziellen STEOP. Für UNI und andere Fächer ist ein Propädeutikum zu absolvieren, dass ebenfalls eine Art STEOP beinhaltet.
Unter diesen Umständen könnte ich es mir vorstellen, das wäre fair und qualitätssichernd.
htl-rechenkönige und techniker-würstel sollen also nach vorstellung der fpö-hirnis einen akademischen grad bekommen - wahrscheinlich für umfassende weitsicht und allgemeinbildung sowie geniale kreativität - im vergleich jetzt zu intellektuelle kapazunder wie strache oder gudenus.
werden dann hblw-absolventen doktoren? die können nämlich zusätzlich sehr gut kochen - und nicht nur doof rechnen und funktionieren.
Nein, darum geht es nicht. Der Artikel ist irreführend. Bei der Einstufung im NQR geht es eben nicht um akademische Qualifkationen, sondern lediglich darum, dass auch einem Ingenieur zuerkannt wird, dass er über "fortgeschrittene Fertigkeiten in einem Arbeits- oder Lernbereich" verfügt, sowie dass er "Entscheidungsverantwortung in nicht vorhersehbaren Arbeits- oder Lernkontexten" übernehmen kann. Ohne diese Einstufung, würde einem das nämlich sonst erst mit einem Bakk-Grad zuerkannt werden.
und hblw- und hak-absolventen können keine "Entscheidungsverantwortung in nicht vorhersehbaren Arbeits- oder Lernkontexten" übernehmen?
die lernen das erst durch die erlangung des bakk-grades?
bzw. anders gefragt: welche besondere ausbildung genießen jugendliche an einer htl, die sie dazu im gegensatz zu hak- und hblw-absolventen in ihren jeweiligen bereichen befähigt?
in meiner schulzeit standen htl-schüler nämlich genau für das gegenteil: sie konnten zwar sehr gut rechnen, sprich: funktionieren, jedoch kaum denken, sprich: entscheiden.
Meine Meinung ist, dass man die HTL- Schüler auch nicht alle in einen Topf werfen kann.
(Abhängig von Ausbildungszweigen und Individualität)
Doch grundsätzlich ist zu sagen, dass man als HTL- AbsolventIn aufgrund von vorliegenden und selbst erarbeiteten Tatsachen(berichten) entscheidet - und das in oft völlig anderen Bereichen als dies ein HAK bzw. HBLW- AbsolventIn tut.
Daher unterstütze ich die Aussage nicht, dass ein HTLer nur funktionieren und nicht denken bzw. entscheiden kann.
--
Zurück zum Thema: Man sollte es dabei belassen wie es ist :)
die auch völlig getrennt zu behandeln ist. Der Ingenieur ist eine etablierte Standesbezeichnung, die jetzt in den europäischen Kontext einzugliedern ist. Ob und unter welchen Voraussetzungen davon unabhängig eine eigene Auszeichnung für HAK-Absolvierende etabliert werden soll, muss getrennt entschieden werden.
und dann kann man direkt mit einem HTL Abschluss, ergo Bätschela in ein PhD Programm einsteigen und den Dr. machen? Dafür braucht man zB in Großbritannien und den USA nur einen BA, BSc usw.
Bravo. Da hätte ich mir ja die letzten 7 Jahre Ausbildung sparen können. Ich war nämlich auf einer HBLA, hab auch ein Diplom und will jetzt auch einen Bätschela dafür!
...die 7 Jahre Ausbildung waren nicht umsonst! Es stimmt, dass man von BSc sofort ein PhD Studium starten kann, dass übrigens meistens unter MPhil/PhD Studium läuft. Aber es gibt wirklich wenige Studenten, die es ohne MSc sofort zum PhD schaffen. In unserem Department (mit über 100 neuen PhD Studenten im Jahr) gab es in den letzten 5 Jahren nur einen (aus China).
Ich hab schon des öfteren deutsche Studenten gesehen, die mit nur einem BSc sofort ein PhD Studium anfingen. Jedoch verabschiedeten sich alle nach einem Jahr wieder mit einem MPhil. Ein PhD ist bei weitem nicht so eine "gemahte Wiesn" wie sich das viele vorstellen!
fuer "life experience" vergeben (gegen Bezahlung) gibt es ja schon zuhauf, wenn die Politiker nun der Meinung sind, dass die oesterreichischen Universitaeten nun endlich auch auf diesem Niveau angekommen sind, dann, dann wird das schon seine Richtigkeit haben.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.