Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Wien - Inmitten des unsicheren Wirtschaftsumfeldes infolge der Euro-Krise hat die börsenotierte UBM Realitätenentwicklung AG 2011 einen leichten Gewinnrückgang erlitten. Der operative Gewinn (EBIT) verringerte sich im Jahresabstand um 10,5 Prozent auf 23,1 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss sank um 5,3 Prozent auf 8,9 Mio. Euro. Als Grund dafür nannte die Porr-Tochter heute, Donnerstag, vor allem die größere Steuerbelastung. Der Vorsteuergewinn (EBT) erhöhte sich um 1,4 Prozent auf 14,6 Mio. Euro. Der Bilanzgewinn beträgt unverändert 3,3 Mio. Euro. Ebenfalls gleich bleibt die Dividende mit 1,10 Euro je Aktie.
Die Jahresleistung des Konzerns legte um 29,9 Prozent auf 281,9 Mio. Euro zu. In dem Wert enthalten sind Erlöse aus Immobilienverkäufen, Mieteinnahmen, Einnahmen aus Hotelbetrieb, Bauleistungen, Lieferungen und Leistungen an Arbeitsgemeinschaften sowie Einnahmen aus Facility Management und Managementleistungen. Der Umsatz stieg um 71,4 Prozent auf 196,4 Mio. Euro.
"2011 war für uns ein sehr erfolgreiches Jahr - insgesamt ist es eines der besten Ergebnisse in der Geschichte der UBM", sagte CEO Karl Bier bei der Pressekonferenz. "Wir haben bereits einige Krisen durchschritten - was seit 2008 (dem Zusammenbruch der US-Bank Lehman, Anm.) abläuft, ist eigentlich nur eine Wiederholung", so Bier. Die ersten beiden Quartale des Vorjahres seien "eigentlich ganz positiv" gewesen, aber ab der Jahresmitte habe sich die Eurokrise mit Griechenland "dramatisch entwickelt". Das schlug sich auf die Stimmung am Markt nieder und sorgte für Verunsicherung.
Immobilien als Krisengewinner
"Für unser Produkt spricht: Die Immobilie ist der Krisengewinner, weil sie sehr stark nachgefragt ist", so Bier. Über Immobilienverkäufe in Tschechien und Holland habe UBM im Vorjahr auch "sehr gute Akzente setzen können". Auch in der Schweiz sei eine Immobilie mit hohen Währungsgewinnen verkauft worden.
Einen Strich durch die Rechnung machen aber die Banken, die ihre Eigenkapitalquote heuer auf 9 Prozent deutlich stärken müssen, um die Basel-III-Kriterien zu erfüllen, und entsprechend restriktiv bei der Kreditvergabe sind. Das trifft sowohl die UBM bei der Umsetzung von Projekten als auch ihre Kunden, die als Käufer schwer an Geld kommen. "Kredite sind wieder schwieriger zu bekommen - auch in Osteuropa ist man nicht mehr so großzügig", betonte der Unternehmenschef.
"Für einen 14-Millionen-Vertrag in Prag haben wir ein Dreivierteljahr verhandelt - da sind wir schneller beim Bauen als beim Abschluss eines Kreditvertrages", berichtete Finanzvorstand Heribert Smole. Bei Kreditvergaben über 150 Mio. Euro hinaus seien die internationalen Banken generell "zurückhaltend". "Unsere Kunden haben dieselbe Problematik."
In Osteuropa will sich die UBM vorläufig vor allem auf Projekte in Polen und Tschechien konzentrieren. Rumänien und Bulgarien werden beobachtet, ebenso Ungarn. Parallel dazu werden die Aktivitäten insbesondere in Deutschland verstärkt. Doch auch Holland und Frankreich sind im Fokus des Immobilienentwicklers. "Wir versuchen, verstärkt auch in Westeuropa Fuß zu fassen, um zwischen Zentral- und Westeuropa einen Ausgleich zu schaffen.(APA, 22.3.2012)
Ende 2013 wird entschieden, ob der Bankdatenaustausch nicht nur für Zinsgewinne, sondern auch für Dividenden oder Lebensversicherungen gelten soll. Konkret hängt alles von der Schweiz ab. Luxemburg bremst
65,5 Millionen Euro soll der indische Konzern auf den Tisch legen. Zuvor hatte er jegliches Interesse an Österreich dementiert
Spaniens Marine wartet länger als geplant auf vier neue U-Boote. Der Grund: Sie haben an die 100 Tonnen Übergewicht
Herbert Stepic, Chef der Raiffeisen Bank International, hat zwei Offshore-Gesellschaften, wie sich aus Dokumenten von Offshore-Leaks ergibt
Im vergangenen Jahr wurden sechs Geldwäsche-Verdachtsfälle gemeldet. Mit drei Staaten gibt es bereits Abkommen
Das Gerücht, das Sozialhilfe-Programm Bolsa Familia würde eingestellt, treibt Menschen in die Bankfilialen
Swap-Verlust als Geschäft für Gutachter, Anwälte, Lobbyisten. Die politischen Nebengeräusche sind unüberhörbar, der Prozess startet am Freitag
EU-Kommission will Bürgern Rechtsanspruch auf Girokonto zusichern
Muss der Wein für das ausufernde Staatsdefizit Frankreichs herhalten? Nach dem Aufschrei im Land dementiert die Regierung in Paris
Früher war er Korruptionsjäger, nun wettert Wolfgang Hetzer gegen den Kapitalismus und warnt vor dem Verlust des sozialen Friedens
109 Arbeitsplätze fallen weg
Das Unternehmen meldet im ersten Quartal weniger Umsatz, aber mehr Gewinn
Winterdienst und Skylink belasten: Der Nettogewinn des Flughafens Wien-Schwechat bricht im ersten Quartal um 56 Prozent ein
Bonus-Zertifikat mit Barriere weit unterhalb der Unterstützungszone
Nach Jahren der Vormachtsstellung war der IPO-Markt in Hongkong kräftig gescshrumpft, jetzt scheint es wieder aufwärts zu gehen
OMV und Erste Group mit Dividendenabschlag - Name Intercell vom Kurszettel gestrichen
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.