Wir investieren zu viel Wasser in Nahrung

  • Der Weltwassertag findet jedes Jahr am 22. März statt. Die Parole lautet heuer: "Die Welt ist durstig, weil wir hungrig sind"
    grafik: vereinte nationen

    Der Weltwassertag findet jedes Jahr am 22. März statt. Die Parole lautet heuer: "Die Welt ist durstig, weil wir hungrig sind"

"Die Welt ist durstig, weil wir hungrig sind", mahnt die UNO

Zwischen zwei und vier Liter Wasser verbraucht ein Mensch jeden Tag zum Kochen und Trinken. 2.000 bis 5.000 Liter benötigt es hingegen, um die Nahrung zu produzieren, von der sich ein Mensch einen Tag lang ernähren kann. Diese Zahlen gab die UN-Ernährungsbehörde FAO (Food and Agriculture Organization) anlässlich des Weltwassertags am 22. März bekannt.

"Die Welt ist durstig, weil wir hungrig sind", mahnt die FAO zum Wassersparen. "Wenn wir es nicht schaffen, die Wasserkapazitäten in der Landwirtschaft besser einzusetzen, werden wir auch das Hungerproblem nicht in den Griff bekommen", warnte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon bei seiner Eröffnungsrede am Donnerstag. Das würde in der Folge auch die Eindämmung von Krankheiten und die Stabilisierung politischer Brennpunkte erschweren.

Zehnfache Wassermenge für Fleischproduktion

Bei einer Weltbevölkerung, die nach Schätzungen bis 2050 von sieben auf neun Milliarden Menschen anwachsen könnte, sei es nötig, trotz größerer Produktionsmengen weniger Wasser für die Herstellung von Nahrung zu verwenden. Heute sind rund 1.500 Liter Wasser notwendig, um ein Kilogramm Weizen zu produzieren, ein Kilogramm Rindfleisch hat demgegenüber einen "Wasser-Fußabdruck" von 15.000 Litern.

70 Prozent des weltweiten Wasserverbrauchs werden derzeit für die Landwirtschaft aufgewandt, in Entwicklungsländern sogar 85 bis 95 Prozent. Dabei wird aber grob ein Drittel aller Nahrungsmittel jedes Jahr vernichtet. Nach Schätzungen der FAO sollen 2025 1,8 Milliarden Menschen in Regionen mit akutem Wassermangel leben, zwei Drittel der Erdbevölkerung könnten in Gegenden mit angespannter Wasserversorgung leben.

In Österreich ist Trinkwasser heute noch ausreichend vorhanden, dennoch werden auch hierzulande große Mengen verschwendet. Während wir für Kochen und Trinken lediglich vier Liter am Tag nutzen, fließen 135 Liter Trinkwasser pro Kopf täglich durch die Abflussrohre. Der Wasserbedarf könne effektiv eingeschränkt werden, indem wir Brauchwasser verwenden, wo kein Trinkwasser notwendig ist, erklärte Bernhard Pelikan vom Institut für Wasserwirtschaft der Wiener Universität für Bodenkultur im Ö1-Morgenjournal.

Beispielhaft nannte der Wasserbau-Experte das Gießen von Pflanzen, Autowäsche und Toilettenspülungen. Allerdings mangele es hier an der Infrastruktur, die auch in Zukunft nur schwer umzusetzen sein dürfte. Aus Sicht Pelikans ist Wasser in Österreich heute zu billig, denn "was nichts kostet, ist nichts wert". (red, derStandard.at, 22.3.2012)

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schaffen wir es nicht, meerwasser zu trinkwasser zu machen

schaffen wir ja. ist aber nicht so weit verbreitet weil teuer. das können sich nur die saudis leisten

Für Meerwasserentsalzung braucht man viel Energie. Wenn die billige und unerschöpfliche Energíequelle gefunden ist, dann wird auch entsalztes Wasser billig.

es wird auch zeit, dass diesbezüglich ein durchbruch gelingt. dennoch bin ich ziemlich sicher, das mit der ganze SINNLOS verschwendeten energie einiges an wasser gewonnen werden könnte.

energie wird nicht sinnlos verschwendet, sondern konsumiert.

dh sie wird hergestellt, geliefert, verbraucht, bezahlt.

--> kann sie nicht bezahlt werden, wird sie nicht geliefert, wird sie erst gar nicht hergestellt, kann sie auch nicht verbraucht werden, ist trotzdem nicht mehr da als vorher.

energie konsumier ich, weil ich sie will für irgendwas, und finanzier sie mit meinem einkommen. wenn das nicht geht, sprich wenn ich über mein einkommen nicht verfügen kann, kann ich das hackeln genausogut natürlich aufgeben.

wahnsinn, selten so einen sch**ss gelesen und das ist hier drin warhlich ein kunststück!

viel schlimmer - wir vergewaltigen das medium wasser und zerstören seinen kreislauf, der die basis für das leben auf unserer affenkugel ist.

beginnt mit der rodung des, für den ungestörten wasserkreislauf notwendigen waldes, setzt sich beim monokulturellen ackerbau und den aufforstungen fort, findet in der bodenbearbeitung seinen höhepunkt, und bekommt durch kunstdünger, pestizide und gensaatgut den todesstoß versetzt.

unser unverständnis für dieses medium läßt sich am besten daran ablesen, wie wir flüsse regulieren, wie ineffektiv und widernatürlich unsere wasserkraftwerke arbeiten, und wie wir jene behandeln, die dieses medium erforscht und verstanden haben, und uns seit generationen warnen.

schauberger schau oba,du hattest recht

a bissl mehr optimismus tät nicht schaden

optimistisch in den untergang?

einwenig realitätssinn tät auch nicht schaden - komm mir vor wie auf der sinkenden titanic, aber solange die medial-politische bordkapelle spielt wird fröhlich weitergetanzt.

wir gehen sehenden auges den bach runter, im wahrsten sinne des wortes - dürre und flut geben sich die türklinke in die hand, und anstatt einzugestehen, daß wir nix kapiert haben, uns wie vollpfosten aufführen und endlich unsere handlungsweise und unseren umgang mit den resourcen grundlegend zu überdenken verschlimmern wir die situation mit jeder maßnahme die wir setzen.

Bitte erklären Sie mir, wie Dürre und Flut und der Untergang aufgehalten wird, wenn ein Österreicher, der neben der Donau wohnt, statt 220 Liter nur mehr 150 Liter verbraucht.

Danke.

hat nix mit dem verbrauch zu tun, nur mit dem kreislauf des wassers und seiner qualität, die die fruchtbarkeit des bodens bestimmt.

nur wenn das wasser seinen vollen kreislauf durchläuft kann es als basis für das leben dienen - durch unseren umgang mit dem wald, und der tatsache, daß wir den wald nur mehr als holzfabrik betrachten, haben wir den kreislauf großteils vernichtet - global gesehen.

jede hochquelle unter der kahgeschlagen wurde versiegt, der grundwasserspiegel fällt, das wasser rinnt oberflächlich ab, verursacht errosion, verdunstet zu schnell und potentiert das problem noch - die bodentemperatur ist zu hoch, wenn der boden nicht vom wald beschattet wird - und damit haben wir nur mehr den halben wasserkreislauf.

"jede hochquelle unter der kahgeschlagen wurde versiegt, der grundwasserspiegel fällt, das wasser rinnt oberflächlich ab, verursacht errosion, verdunstet zu schnell und potentiert das problem noch - die bodentemperatur ist zu hoch, wenn der boden nicht vom wald beschattet wird - und damit haben wir nur mehr den halben wasserkreislauf."

Nicht völlig falsch, aber in Teilen ziemlich. Wasser verdunstet im Wald viel schneller (aus den Baumkronen) als wenn es einfach versickert. Und nur so kann das Wasser zur Hochquelle gelangen, die Schwerkaft hat da halt ein Wörtchen mitzureden. Die Verdunstungsenergie senkt die Temperatur im Wald, nicht der Schatten.

das wasser wandert auch gegen die schwerkraft zu den hochquellen - die sprudeln nämlich noch, wenn es am berg schon lange nicht mehr geregnet hat.

der wald ist die wiege des wassers - würde er mehr wasser "verbrauchen" als er "produziert" gäbs nämlich kein wasser mehr.
und nicht die temperatur im wald ist für den kreislauf entscheidend, sondern die temperatur des bodens - die verringert sich durch schatten, nicht durch verdunstung.

wir verstehen das medium wasser nicht und jene die es verstanden haben ignorieren wir - schön langsam zaubert man den schauberger wenigstens im flussbau aus dem hut, vorrangig in der steiermark - aber ich fürchte wenn wir unsere bemühungen dahingehend nicht bald intensivieren ist es zu spät.

Jaja, diese leere Phrase haben wir jetzt oft genug gehört. Steckt offenbar nichts Greifbares dahinter...

Wasser wandert gegen die Schwerkraft durch Verdunstung. Klar versiegt die Quelle nicht gleich wenn es mal nicht regnet, schon mal was von Schnee und Eis gehört?

nur wenn das wasser seinen vollen kreislauf durchläuft kann es als basis für das leben dienen

Ok, danke.
Ich hake das mal unter esoterischem Irgendwas ab.

Ist zum Teil schon richtig, aber physikalisch falsch begründet (siehe oben).

es ist sehr einfach, die diskussion schnell mit dem aktuellen totschlagargument nr 1 - das is eso schwachsinn- abzuwürgen.ohne offensichtlich eine ahnung zu haben was esoterik eigentlich genau ist.

so rein intuitiv hör ich doch mal auf leute, die schon vor dekaden unvorstellbares über wasser - weit mehr als h2o -herausgefunden haben.

ich persönlich find 'bionic' ist schon ein sehr spannendes thema, und verbindet die natur mit der wissenschaft. und ich als studius der naturwissenscahften bin prinzipiell der Meinung, dass die menschheit davon abkommen muss, zu glauben, sich alles unterwerfen zu müssen/können. es funktioniert nur miteinander, und deshalb ja zur natur und weg von ausbeutung. man soll sich der natur wieder annähern,nicht nur in der technik –

da sich grad unser wirtschaftssystem selbst falsifiziert, dessen rattenschwanz,inkl der naturwissenschaften,unvorstellbar lang zu sein scheint,wär ich für ein back to the roots

so ist es, und wenn mehr anfangen sich dafür zu interessieren und die fundamentalen zusammenhänge zu erkennen bin ich guter dinge;-)

Sehen Sie, so kommt man vom hundersten ins Tausendste...

Es geht um *WASSER*.
Nicht um "Unterwerfung", Wirtschaft oder sonst irgendwas.

Wasser.
H2O.

Und das hat auch mit Bionik nix zu tun, Bionik ist als Bindeglied zwischen Natur und Wissenschaft ein sehr interessantes Feld, da kommen aber Dinge wie "belebtes Wasser" oder sonstiger Schmafu nicht vor.

Sorry, ich halte davon genau soviel wie das Oberlandesgericht Wien oder die Neuseeländischen Behörden.

Aus dem Esoterik-Milieu stammender, parawissenschaftlicher Unfug.

bei allem, bei wirklich allem auf dieser kugel, gehts ums geld, auch auf der uni, dem eigentlichen nährboden unabhängiger wissenschaft, wo ich 3 jahre lang kuschlig eng mit pharma unternehmen zusammenarbeiten durfte

ALLE, wirklich alle wirtschaftlichen probleme,von der resourcenverschwendung bis zum wachstumswahn, von der verteilungsproblematik bis zum krieg,sind auswirkungen deren ursache mathematisch beweißbar am geldsystem festzumachen ist. recht viel mehr muss man eig nicht verstehen.

wenn man das mal behirnt hat, versteht man auch besser
was in der schule gelehrt und was nicht gelehrt wird.
warum man unbedingt 8 millionen tamiflu einheiten braucht.
warum deutschen spö politiker gerade ein maulkorb zwecks ESM verpasst wurden.
usw.
die liste ist leider uendlich erweiterbar.
das sind alles zeitungs-headliner, nur in zeitlichen abständen abgesondert und deswwegen als großes ganzes schwer zu erkennen.
auch das wasser gehört halt dazu.

oje, oje - zeit mal die basics zu lernen, bevor du unqualifiziert mit dogmen und floskeln um dich wirfst:

http://www.youtube.com/watch?v=H... re=related

Super.
Jetzt werden schon Youtube-Videos als "Beweis" für irgendwelche Geschichten herangezogen.
Ich hätte mir ja zumindest irgendeinen Wikipedia-Artikel erwartet...

Sorry, aber da steig ich aus.
Danke.

so, und zum vergleich ein schulvideo für unsere kinderleins, die ja eher dumm gehalten werden sollen:

http://www.youtube.com/watch?v=b... re=related

sodala, und jetzt kannst selbst entscheiden welches der beiden videos der realen abläufe im wasserkreislauf besser beschreibt, und welchen grund es hat, daß wir fehlinformiert werden;-)

ganz klar das zweite Video

Ok intensive Landwirtschaft und Waldrodung ist ein Thema. Aber was hat Gensaatgut damit zu tun? Und was ist an Wasserkraftwerken auszusetzen? Die kann man auch umweltverträglich bauen.

ja, könnte man - tut man aber nicht.

schaut dann so aus:

http://www.youtube.com/watch?v=oo_mP18IXMo

der wald ist DIE grundvorrausetzung für einen vollständigen wasserkreislauf, der vollständige wasserkreislauf die grundvorraussetzung für den nährstofftransport, und der nährstofftransport die vorraussetzung für fruchtbaren boden - so hängt das zusammen.
der wald hat die funktion die bodentemperatur zu senken, damit das wasser nahe seinem dichteanomaliepunkt temperiert wird und somit in das erdreich eindringen und zum grundwasser werden kann - dort nimmt es die nährstoffe, mineralien, spurenelemente etc auf, bevor es dann, meist in form von hochquellen (newton läßt grüßen) aus der erde kommt, diese "düngt" und dann verdunstet

Naja Kleinstkraftwerk. Aber scheint ganz nett (wenn man der Werbung auf der Webseite traut) für kleine Gefälle. Für eine Großstadt braucht man halt etwas andere Kaliber..
Wie kommt das Grundwasser in die Hochquelle? Fürchte da wird sich Newton im Grabe umdrehen..

das ist...

...DER grösste schwachsinn, den ich je gelesen habe...jetzt habe ich dir erst vor ca. wochen erklärt, warum das blödsinn ist (vlt. kannst dich noch an unsere diskussion erinnern, warum dichtere flüssigkeiten NICHT schneller in die erde einsickern)...aber du lernst einfach nicht dazu

bist du ein komödiant, der in 1-2 jahren die grantigsten reaktionen in einer show vorliest und sich drüber lustig macht, dass ernsthaft leute geglaubt haben, es gäbe einen menschen, der so dumm ist, wie du dich hier gibst?

he hör mal, nur vom wald kann fast niemand leben, ausser ein paar förster vielleicht, dann hätten wir ja noch mehr hungersnöte als jetzt schon...

kein wald = kein wasser
kein wasser = kein leben

end of story;-)

Leben im Wasser gabs aber schon vor dem Wald --> Anfang der ganzen Story. ;)

wenn das ziel ist, die weltbevölkerung auf <0.5 mrd zu kriegen, dann macht düngen mit grundwasser sinn. sonst empfiehlt sich halt das haber-bosch verfahren, die nutzung von N-fixierern oder der gute alte N_org dünger.

stimmt - dadurch schafft man es dann die bevölkerung auf 0 zu reduzieren.

komisch - bevor wir begonnen haben alles zu vernichten brachte die erde eigenartigerweise viel mehr biomasse hervor - ganz ohne gift-dünger, genmanipulation, giftiger pestizide, ausgerotteter arten, vernichteten wasserkreislauf, verpesteter luft, gekippter wasserläufe, vernichteter resourcen.

aber dann kamen wir, hirnlose affen die vom baum gekugelt sind und sich dann dachten: was die natur kann, können wir schon lange - ohne die prinzipien nach denen die natur arbeitet auch nur ansatzweise zu kapieren haben wir angefangen in die lebensnotwendigen kreisläufe einzugreifen und diese zu stören - und jetzt wundern wir uns, warum uns schwammerln wachsen....

ok, daher weht der wind. wann haben "wir" begonnen alles zu vernichten, so ungefähr?

ca. zu dem zeitpunkt als der idealismus der führenden einem gnadenlosen materialismus wich, also in europa mit alexander dem großen, wärend sich die völker amerikas länger ihre verbindung zur natur und ihr verständnis für natürliche vorgänge bewahren konnten und erst von uns auf den "richtigen" weg gebracht wurden;-)

die völker amerikas haben schon gecheckt dass mit grundwasser allein nix zu holen ist und haben ganz normal auf N-org und N-fixiert vetraut. prä haber-bosch sozusagen. und jetzt rechne dir mal die differenz zwischen prä- und post-haber-bosch aus: wie gesagt, wenn <0.5 mrd erwünscht ist, dann nur zu, dünge mit grundwasser.

jaja, und wenn 0 leben erwünscht ist sollten wir fest düngen, fest genmanipulieren, fest pestizid spritzen, und fest abholzen - das ist der einzig richtige weg, schließlich sind wir ja global gesehen so satt und so gesund wie nie zuvor, haben keinenn grund zum streiten und haben die nahrungsmittelproduktion karitativ handelnden unternehmen überlassen, die nur unser wohl und niemals nie nicht ihren profit im focus haben, gell?

du bist mir ein selten wirrer freak, muss ich schon sagen;-)

jo eh passt scho.

Woher kommt das Wasser das wir also "verbrauchen". Wo ginge es hin, wenn wir es nicht verbrauchen wuerden. Wo geht es hin, wenn wir es verbrauchen?

tja

für die meisten österreicher kommt es aus ner quelle oder nem brunnen, also jedenfalls grundwasser, und fließt die donau hinunter ins schwarze meer.

So lange das Wasser nicht versickert sondern verdunstet sind wir fein raus. Man sollte eher beim Wasserkreislauf ansetzen, Wasser sparen ist in Österreich nur schwer verständlich zu machen.

Was bringt es bitte, in Österreich, wo's praktisch "unendlich" Wasser gibt, zu "sparen"?

Es rinnt ohnehin nur "durch uns durch", ob's das jetzt alleine im Fluss macht oder zuerst durch Häuser oder Wohnungen fließt, ist vollkommen unerheblich.

Da haben Sie völlig recht. Bei "lokalen" Kreislauf-Ressourcen zu sparen, solange kein Mangel herrscht, ist absolut nutzlos und gesellschaftlich kontraproduktiv. Ob man in Österreich 50 oder 250 Liter pro Tag und Person benutzt ("verbrauchen" wäre hier nämlich nicht korrekt), macht keinerlei Unterschied solange die Rückflüsse nicht dauerhaft kontaminiert sind. Der einzige Effekt zurückgehenden Wasser-"Verbrauchs" wären entsprechende Preiserhöhungen der Versorgungsunternehmen, um die Umsatzlevel halten zu können. Treffen würde das wieder mal v.a. jene, denen es wirtschaftlich ohnehin schon schlecht geht, und auf Trockengebiete hätte es keinerlei Auswirkungen. Nur weil ich eine Fastenwoche einlege, wird in der Sahelzone auch niemand satt ...

jo eh. nur, ein 100er rohr kostet halt mehr als ein 50er rohr.

Im Verhältnis zum restlichen Aufwand (aufgraben, vermessen, zuschütten) sind die Kosten für die Rohre, die ja dann zig Jahre im Boden liegen, vernachlässigbar.

In Ö. Wasser zu sparen

ist etwa so sinnvoll, wie in der Wüste mit Sand zu sparen.

nein, ganz so is es nicht

wasser kostet, infrastruktur zur verteilung, und in manchen gegenden ist auch manchmal im sommer lokal knappheit. sparen (also nicht unnötig verschwenden) macht schon sinn. nur hats keinen sinn, das mit der knappheit in der sahel-zone in verbindung zu bringen.

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