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In der ORF-Technik kursiert, Direktor Michael Götzhaber wolle den Chef des TV-Produktionsbetriebs, Manfred Lielacher, durch Betriebs- und Stiftungsrat Gerhard Berti ersetzen. Der winkt im Gespräch mit dem STANDARD kategorisch ab. Begründung: Für ihn sei ein solcher Führungsjob unvereinbar mit seiner Funktion als Betriebsrat. Und er bleibe dabei, was er der Belegschaft vor der Betriebsratswahl angekündigt hab, das er die Belegschaft vertreten wolle.
Berti räumt ein, dass es ihm durchaus schmeichle, dass er für diese Position genannt werde. Er sei auch der Überzeugung, dass er die Qualitäten für diesen Job hätte. Aber er verweist auf seine zwei Wahlerfolge im vergangenen halben Jahr - als Betriebsratschef der Technik, dann wurde seine Liste zur stärksten bei der Zentralbetriebsratswahl im ORF. Er sei für eine volle Funktionsperiode - vier Jahre - gewählt und wolle also auch "vier Jahre für die Belegschaft als Betriebsrat da sein". Diese beiden Funktionen sehe er - für sich - als nicht vereinbar. (fid, DER STANDARD, 22.3.2012, online ergänzt)
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Um Mitternacht lagen die Grünen im Mai im ORF noch vor der SPÖ. In der "ZiB 2" nur knapp hinter der ÖVP. Ihr Erfolg bei Landtagswahlen ließ die TV-Redezeit ihrer Politikerinnen im ORF deutlich steigen.
Was fehlt der Produktionswirtschaft, wenn die Republik dem ORF nicht Gebührenbefreiungen abgilt? 120 bis 130 Millionen, ließen sich Branchenverbände errechnen. Beileibe nicht alleine für klassischen Film: Shows, Serien, Dokus und Magazine sind inkludiert.
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