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Wien - In den ersten Monaten des neuen Jahres haben die Aktienmärkte eine Kursrally hingelegt, Europa steht mit seinem Wirtschaftswachstum laut IWF-Chefin Christine Lagarde nicht mehr am Abgrund und in den USA hat die Mehrzahl der großen Banken den Stresstest der US-Notenbank Fed bestanden. Einige Marktteilnehmer sprechen daher bereits vom offiziellen Ende der Finanzkrise.
Oliver Plein, Aktienexperte der deutschen Fondsgesellschaft DWS, sieht das anders. Ein Ende der Finanzkrise auszurufen wäre für den Volkswirt zu früh. "Wir sehen das Ende vom Anfang der Krise", sagt Plein. "Wir sind aber ein Stück weit von einem unkontrollierten Kollaps von Griechenland abgerückt und haben zuletzt gute Unternehmenszahlen gesehen." Auch die enorme Risikoaversion, die die Märke im Vorjahr geprägt hat, sei jetzt zurückgegangen. Der Problemfall Griechenland sei mittlerweile so weit abgegrenzt, dass Turbulenzen dort nicht mehr unmittelbar auf andere EU-Länder durchschlangen. Man habe die Eurozone ein Stück weit krisenfest gemacht.
Schwieriger Weg zur Fiskalunion
Um diese Krisenfestigkeit auszubauen, sei eine Fiskalunion der nächste Schritt, der Weg dorthin aber schwer. "Wenn man aber ein vereintes Europa will, muss es auch eine einheitliche Budgetkompetenz geben und dann müssen sich Einzelstaaten wohl oder übel damit anfreunden, dass immer mehr zentral koordiniert wird und man Rechte abgeben muss", sagt Plein im Gespräch mit dem STANDARD. Andernfalls sei das Gebilde Europa bzw. Eurozone nicht überlebensfähig.
Für Anleger sieht Plein die hohe Staatsverschuldung derzeit als größte Gefahr. In den USA und in Europa haben Anleger 2011 bereits negative Realzinsen bekommen, weil die Rendite für zehnjährige Staatsanleihen unter zwei Prozent gesunken, die Inflationsrate aber auf drei Prozent gestiegen ist. "Mit dieser Anlageform ist der Vermögenserhalt nicht mehr zu garantieren." Das zu erkennen, werde laut Plein heuer das große Thema sein.
In der Folge sieht der Experte ein wiederkehrendes Interesse für Aktien bzw. höher verzinste Anleihen und damit auch die Rückkehr der Anleger an die Märkte. Zyklische Sektoren sind laut Plein aber bereits teuer geworden, Korrekturen seien nicht auszuschließen. Er setzt auf den Energiesektor, auf defensivere Sektoren wie Konsum oder Nahrungsmittel und auf Informationstechnologien. (Bettina Pfluger, DER STANDARD, 22.3.2012)
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Wirtschaftsdiktatur
mit mittelfristigem Ziel NWO
ist weiter am Plan .
Wer interessiert sich noch für Demokratie ?
Ist Demokratie nur noch ein Vorwand
Kriege vom Zaun zu brechen ?
Die Menschen wollen Mitbestimmung
und ich fürchte ,
sie verstehen noch nicht im vollen Umfang ,
wie weit die Realität uns
vom Mündigen Bürger
bereits entfernt hat
Die Rede
von "alternativlosen Entscheidungen"
ist eine antidemokratische Rede
Merkel und Sarkozy auch in einigen Monaten noch daran, was sie vor einem halben Jahr gepredigt haben..... Der Euro funktioniert nur mit einer gemeinsamen Finanz- Währungs- und Wirtschaftspolitik..... und wenn diese nicht umgesetzt wird, dann sind wir in einigen Jahren bei der nächsten Krise, die aber das Ende der EU bedeuten würde.
1) Die Rally an der Börsen und Rohstoffmärkten ist fast ausschließlich eine Folge der Geldschwemme durch die Notenbanken. Irgendwo muss das Geld ja hin fließen - wenn schon nicht in die Realwirtschaft.
2) Christine Lagarde hat ein wenig "alles wird Gut" Propaganda verbreitet.
3) Was diese Stresstests wert sind hat man bei den österreichischen Banken gesehen. Ohne wöchentlich hunderte Millionen Steuergeld hinten reingeschoben zu bekommen wäre für viele längst game over.
Also wo bitte sollen da jetzt die Zeichen für eine Erhohlung sein?!?
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