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Wien - "Guidelines" für den Umgang mit Social Media erhielten die Journalistinnen und Journalisten Mittwoch, beschlossen tags zuvor vom Redakteursausschuss. Zehn Gebote auf 13 Seiten, eingeleitet mit dem Ratschlag der BBC an ihre Redakteure: "Tu nichts Dummes!" Punkt sieben animiert die ORFler zu Aktivitäten in Facebook, Twitter, Google+: "Interagiere!", etwa, um Sendungen zu promoten.
Zuallererst empfiehlt das Brevier aber, die Regeln auch bei privater Nutzung zu befolgen: "Du bist im Internet nicht nur als Privatperson, Du wirst auch als ORF-MitarbeiterIn wahrgenommen." Man möge also auf den Ruf des ORF achten. Und: "Tue nichts, was an deiner Glaubwürdigkeit und Objektivität als JournalistIn Zweifel auslösen könnte." Das Brevier mahnt zur Vorsicht bei Online-Petitionen und Initiativen - man könne „in die Verlegenheit kommen, darüber zu berichten." Auch bei "Freundschaften" „vorwiegend" mit einer Fraktion oder mit Firmenvertretern im eigenen Berichtsfeld. (fid, DER STANDARD, 22.3.2012)
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Boston Consulting referiert ORF-Forderungen (laut ORF) als "Kernergebnisse" ihrer Strategiearbeit - Versorgungsauftrag: Social Media, Mobile und Crossmedia-Vermarktung - Mehr Onlinewerbung
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Das Ergebnis (EGT) der ORF-Mutter lag im ersten Quartal bei minus 10,4 Millionen Euro und damit um 3,4 Millionen besser als geplant
Er fände es dennoch "richtig", wieder "bei so etwas Großem mitzumachen
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ORF-Generaldirektor gegen festgelegte Quote für bestimmte Programmbereiche
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Steigende Arbeitslosigkeit für das zweite Halbjahr erwartet - Angespannt aufgrund ORF-Gebührenrefundierung
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Reaktion: "Wir müssen jeden verfügbaren Euro in originäres österreichisches Programm investieren"
Kleinerer und unabhängiger Stiftungsrat, Verlängerung der Gebührenrefundierung, Haushaltsabgabe und Einbindung in Newsroom-Planungen
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ORF-Chef Wrabetz will "brachliegendes Familiensilber" verkaufen - 20 bis 30 Prozent des Einsparungsziels durch Einmalerlöse - Deutliche Quotenrückgänge will er "genau analysieren"
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Landesstudios sollen in Tochtergesellschaften umgewandelt werden
Wo ist man heutzutage eigentlich noch frei? Ich meine welches Arbeitsverhältnis lässt dich als Mensch noch völlige Souveränität bewahren? Die einen müssen sich in scheußliche Uniformen pressen, die anderen werden ausgepresst wie Zitronen und dann fortgeschmissen und wieder andere, bei weitem nicht nur die Journalisten hier sind sogar als Privatpersonen noch ein bisschen Unternehmenseigentum ... Kein wunder, dass hier immer mehr Zombies rumlaufen, ob sie nun grad lachen oder nicht ...
Sieht der Fernseher-kaputt-Blog genauso: http://fernseherkaputt.blogspot.com/2012/03/d... s-orf.html
mir doch egal was die journalisten privat aufführen und je bunter sie es treiben, umso besser; quer durch alle parteifarben und initiativen.
das garantiert meinungspluralität = der garant für eine freie, unabhängige meinungsbildung.
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