New York Times kürzt freien Zugang auf zehn Artikel pro Monat

Der Paywall-Vorreiter "New York Times" beschränkt den freien Nachrichtenzugang von zwanzig auf zehn Artikel pro Monat

Dienstagabend verkündete die "New York Times" auf ihrer Website, den unbezahlten Nachrichtenzugang um die Hälfte zu reduzieren, die Zahl der digitalen Abonnenten soll inzwischen auf 454.000 Leser angewachsen sein.

Mit Anfang April können Leser im Internet nur mehr zehn statt wie bisher zwanzig Artikel pro Monat kostenfrei lesen, die restlichen Beiträge verschwinden hinter der Bezahlschranke. Laut Pressemitteilung vermindern über soziale Medien vertriebene Artikel und Suchmaschinenangebote die Anzahl der frei zugänglichen Artikel nicht. Die "New York Times" bleibt damit ihrer Strategie einer durchlässigen Paywall weiterhin treu. Interessantes Detail am Rande: Im Jänner wurde auch der Preis der Printausgabe von zwei Dollar auf 2,50 Dollar angehoben. (red, derStandard.at, 21.3.2012)

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