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New York (APA) - Die New Yorker Aktienbörsen haben am Mittwoch im Verlauf weiterhin richtungslos tendiert. Nach der Verschnaufpause am Vortag hielten sich die Anleger auch heute wieder mit neuen Kauforders zurück. Infolge der Rally der vergangenen Wochen sei eine Kurskorrektor längst überfällig gewesen, kommentierte ein Händler.
Bis 19.25 Uhr ermäßigte sich der Dow Jones Industrial Index um 26,95 Zähler oder 0,20 Prozent auf 13.143,24 Einheiten. Der S&P-500 Index sank um minimale 0,41 Punkte oder 0,03 Prozent auf 1.405,11 Zähler. Der Nasdaq Composite Index legte unterdessen zu und befestigte sich um 10,54 Zähler (plus 0,34 Prozent) auf 3.084,69 Einheiten.
Die Nachrichtenlage blieb am heutigen Handelstag überschaubar. Enttäuschend fielen zunächst die jüngsten US-Immobiliendaten aus: Die Verkäufe bestehender Häuser sanken im Februar um 0,9 Prozent auf 4,59 Mio., nachdem Experten einen Wert von 4,61 Mio. erwartet hatten.
Mehr Aufmerksamkeit bekamen indessen die Papiere von Oracle, nachdem der Softwarekonzern überraschend starke Zahlen vorgelegt hatte. Der Gewinn stieg demnach in dem Ende Februar abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal um 18 Prozent auf 2,5 Milliarden Dollar und damit stärker als von Analysten erwartet worden war. Nach anfänglichen Kursgewinnen entschlossen sich die Anleger vermehrt zum Verkauf der Oracle-Aktien, die zuletzt um 1,06 Prozent tiefer bei 29,77 Dollar notierten.
Unter den im Dow Jones gelisteten US-Blue Chips litten weiterhin Ölwerte unter rückläufigen Rohölpreisen. Chevron sanken um 0,99 Prozent auf 107,99 Dollar. ExxonMobil fielen um 0,69 Prozent auf 86,00 Dollar. Die stärksten Kursgewinne gab es im weltbekanntesten Börsenindex bisher bei Home Depot (plus 0,95 Prozent) und General Electric (plus 0,82 Prozent) zu beobachten. Gut gesucht waren auch die Finanzwerte: Bank of America verteuerten sich um 0,32 Prozent auf 9,85 Dollar und America Express steigerten sich um 0,50 Prozent auf 57,20 Dollar.
An unterster stelle der Kurstafel verbilligten sich hingegen Hewlett-Packard um 2,00 Prozent auf 23,50 Dollar. Marktteilnehmer verwiesen auf die Konzernumbaupläne des Computerherstellers. Demnach will das Unternehmen die PC- und Drucker-Geschäfte zusammenlegen und sich mit schlankeren Strukturen gegen die Smartphone- und Tablet-Computer-Konkurrenz zu wehren.
Noch deutlicher büßten außerhalb des Dow Jones die Aktien des Solarunternehmens First Solar ein, die zuletzt um deutliche 4,92 Prozent auf 26,11 Dollar nachgaben. Hier belastete, dass die US-Strafzölle auf Produkte von chinesischen Solarkonzernen niedriger ausfallen als von vielen erwartet. (APA, 21.3.2012)
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