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Wien - "Cities fit for cycling" heißt die Originalkampagne der englischen Zeitung "The Times", in deren Rahmen ein Acht-Punkte-Manifest für mehr Verkehrssicherheit und -freundlichkeit für Radfahrer präsentiert wurde. Gestartet wurde die Initiative, nachdem eine Chronik-Redakteurin des Blattes auf ihrem Rad von einem Lkw überrollt wurde und seither im Wachkoma liegt.
Gemeinsam mit dem Blog "Freitritt" der "Wiener Zeitung" versucht die Interessengemeinschaft Fahrrad (IGF) nun, das Manifest nach Österreich zu bringen. Es umfasst unter anderem den Wunsch nach einer Novellierung der Straßenverkehrsordnung (StVO), einer Aufstockung des Budgets für Radverkehrslösungen und der verpflichtenden Einrichtung eines Fahrradbeauftragten in allen österreichischen Gemeinden.
Die acht adaptierten Forderungen sollen laut IGF-Obmann Alec Hager als Textvorschläge verstanden werden, Anregungen können und sollen direkt auf der Website der Plattform gepostet werden. In einer endgültigen Fassung soll das Manifest als Petition an die österreichischen Parlamentsparteien übergeben werden. "Damit wollen wir einen gemeinsamen Standpunkt zu den nötigen Verbesserungen für Österreichs AlltagsradfahrerInnen entwickeln", so Hager.
Lesen Sie hier die Vorschläge im Wortlaut:
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die forderung nach perspektivenwechseln in der führerscheinausbildung wäre auch in bezug auf fußgänger, öv, einspurige etc. sinnvoll.
Ich denke an einem halben tag an dem man mit diversen verkehrsmitteln unterwegs ist hat man mehr über verkehrssicherheit gelernt als in 20h vortrag.
aber die führerscheinausbildung ist eine österreichische. ein kraft irgendeiner autorität supergscheiter fahrlehrer trägt irgendwelche fakten vor.
das ist wie in der neugebauer-schule.
über die frage was in den hirnen derer passiert die da sitzen und ob das irgendwie dazu beiträgt die ziele der ausbildung zu erreichen denkt keiner so recht nach fürchte ich.
würden uns weit bringen.
Erstens gehört klargestellt, dass die Grundsätze Sicherheit, Leichtigkeit und Flüssigkeit des Verkehrs auch für den Radverkehr gelten. Wenn man das ernst nimmt, müssten 80% aller Radfahranlagen in den Ortsgebieten einer gründlichen Sanierung unterzogen werden. Meistens wird die Sicherheit der RadlerInnen nur dadurch erreicht, dass sie alle paar Meter zum Stehenbleiben genötigt werden (wenn sie die StVO einzuhalten versuchen), und die Leichtigkeit und Flüssigkeit wird durch den Bau von Radverkehrsanlagen meistens nur für andere Verkehrsarten gesichert.
unter den Radlern sind einfach zu viele Rowdys.
Da sind Radkennzeichen, Versicherungspflicht und ein extra Radführerschein einfach Pflicht
Los gehts, Politik. Her damit!
Und dann eine Radabgabe, Die Radwege kosten ja viel.
Sie haben genau keine Ahnung vom Leben. Für sie sind Radfahrer anscheinend die, die vor ihrer Haustüre in Wien rumgurken! Haben sie schonmal daran gedacht, dass zB am Donauradweg allein jährlich etwa 100.000 Radler unterwegs sind, die durchschnittlich 4 Tage bleiben und 70€/Tag in einer Region lassen, die ohne Radler kaum Frequenz hätten (kann dir auf Anhieb einige Betriebe nennen, die praktisch ausschlißelich von Radlern leben!). Rawdwege sind also sehr rentabel, weil damit Konsum forciert wird (kein Radweg, keine Radtouristen).
Was glaubst was passiert, wenn man in Österreich einen Radführerschein/Taferl oder sonstwas braucht? Na dann fahren die Radtouristen eben an der Mosel oder sonstwo! Die freun sich, weil die sind ned so deppert!!
Von mir aus können alle Strecken mit mehr als 100m Höhenunterschied gerne mit dem Auto zurückgelegt werden, dafür die restlichen Strecken unter 10km mit dem Rad - der Verkehr würde sich dennoch so drastisch reduzieren, dass die Schneeglöckerl durch die Ring-Fahrbahn schießen würden.
ich hab nämlich bei mir der straße die letzten zwei jahre verzweifelt versucht blumen zu den bäumen am straßenrand zu setzen (und werds heuer wieder tun). die sterben schnell :-( und wehe man weißt hundebesitzerInnen auf sowas hin...huiiuui
und wenn mal welche durchkommen, dann werden sie gepflückt. das ist eh ok.
1. stopptafel = nachrangtafel: kein zwingendes anhalten (100% stopp), sondern als radfahrer können sie auch - wenn kein anderer verkehrsteilnehmer kommt (!) - wie bei einer nachrangtafel langsam weiterfahren
2. rote ampel = stopptafel: radfahrer müßen anhalten (100% stopp!), können aber - wenn kein anderer verkehrsteilnehmer kommt (!) - weiterfahren. bei viel verkehr oder wenn die straße nicht gut einsehbar ist (kurve!) dann kann man auch auf die grünphase warten.
hat sich in Idaho bewährt und auch die zusammenstöße zw. rädern und pkws gesenkt, angeblich da die räder einen größeren vorsprung auf die folgenden pkws haben und diese so seltener knapp überholen.
kombiniert mit einer vernünftigen einbahn-regelung wäre mal zukunftsweisend!
1. finde ich gut, machen doch eh alle so.
2. finde ich weniger wichtig/sinnvoll. stelle mir auch bei unfällen uu schwierig vor, festzustellen wer schuld hat.
wichtiger ist für mich rechts abbiegen bei rot endlich zu erlauben.
(gibt es in den usa oft sogar für autos)
Die Österrreicher lieben Regeln und halten sie auch allzugerne ein. Alles andere als "Rot=Stopp" würde ein Chaos auslösen.
Aber nichts gegen die bei rot Abbiege-Regel an sich, die ist toll.
Leider gibt es kaum politisches Interesse, die Situation für Radfahrer zu verbessern.
Der Grund dafür ist einfach.
Ka Geld, ka Musi.
Die Interessen der Autofahrer werden unterstützt durch die Öl-, Straßenbau- und Autoindustrie.
Man nennt es Demokratie, wenn die Interessen der Politik gleichzusetzen sind mit den Interessen der Wirtschaft.
Die Gestaltung der meisten haltestellen für Öffis (= öffentliche Verkehrsbehinderungesmittel) zeigt dies deutlich. Bei immer mehr Haltestellen wird man gezwungen hinter dem Bus zu warten. Früher waren dort Busbuchten, sodaß man gefahrlos für alle an dem Bus vorbeifahren konnte.
tjo, nachdem die p.t. Autofahrer großteils nicht Willens sind, sich an die StVO zu halten, und die Busse unbehindert aus den Stationen fahren zu lassen, muss man diese Möglichkiet halt baulich manifestieren.
Man könnt auch selbst schuld dazu sagen, bedank dich bei deinen Autokollegen.
Der Grund besteht schlicht und einfach darin, daß Radfahrer eine enorme Begünstigung bei den Abgaben haben.
Sie zahlen nichts (nichts!! im 21. Jh., nach der Finanzkrise eine absolute Ausnahme), also kann man ihre Zahlungen auch nicht für etwas verwenden.
ist die Abnutzung durch die paar Kehr- und Räumfahrzeuge, die drüberfahren, wahrscheinlich größer als von den 1000en Radln.
Ein sinnvoll angelegter Radweg erspart einigen Bedarf an Fahrbahn, Abstellplätzen und ÖV-Kapazität, die sonst der öffentlichen Hand teuer kommen.
Der Return on Investment von – sinnvoll – gebauten Radverkehrsanlagen muss sich also nicht verstecken und ergibt keine Grundlage, Radfahrende mit speziellen Steuern zu belegen.
Ich bin hier ja einiges an Dummheit gewohnt, aber das...
Ich wusste gar nicht, dass Radfahrer keine Steuern zahlen??
Da werde ich von meinem Finanzamt wohl einiges zurückfordern werden.
Betrachten Sie es als Begünstigung, wenn Sie keine MwSt zahlen, wenn sich ihr Nachbar einen neuen Fernseher kauft??
uh, das wusste ich noch gar nicht. Wo kann ich mein Formular zur kompletten Steuerbefreieung einreichen?
Und wo bekomm ich die Mehrwertssteuer fürs Rad und die Ersatzteile zurück?
(dass Radfahrer dem Staat weniger kosten als Autofahrer ist übrigens schon lange ein bekannter Fakt- die Einnahmen aus diversen Autobezogenen Steuern decken nicht die erhöhten Ausgaben für Straßenbau, Unfallkosten etc...)
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