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Wien - "Cities fit for cycling" heißt die Originalkampagne der englischen Zeitung "The Times", in deren Rahmen ein Acht-Punkte-Manifest für mehr Verkehrssicherheit und -freundlichkeit für Radfahrer präsentiert wurde. Gestartet wurde die Initiative, nachdem eine Chronik-Redakteurin des Blattes auf ihrem Rad von einem Lkw überrollt wurde und seither im Wachkoma liegt.
Gemeinsam mit dem Blog "Freitritt" der "Wiener Zeitung" versucht die Interessengemeinschaft Fahrrad (IGF) nun, das Manifest nach Österreich zu bringen. Es umfasst unter anderem den Wunsch nach einer Novellierung der Straßenverkehrsordnung (StVO), einer Aufstockung des Budgets für Radverkehrslösungen und der verpflichtenden Einrichtung eines Fahrradbeauftragten in allen österreichischen Gemeinden.
Die acht adaptierten Forderungen sollen laut IGF-Obmann Alec Hager als Textvorschläge verstanden werden, Anregungen können und sollen direkt auf der Website der Plattform gepostet werden. In einer endgültigen Fassung soll das Manifest als Petition an die österreichischen Parlamentsparteien übergeben werden. "Damit wollen wir einen gemeinsamen Standpunkt zu den nötigen Verbesserungen für Österreichs AlltagsradfahrerInnen entwickeln", so Hager.
Lesen Sie hier die Vorschläge im Wortlaut:
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besonders wenn diese aus Großbritannien stammen, jenem Land, in dem das Radfahren nicht einmal vom Hörensagen her bekannt ist oder für jene wagehalsigen Abenteuerer, die es trotzdem versuchen, oft fatal endet.
wie wäre es mit alle gegenüber allen
zb:
Fußgänger sich nicht in selbstmörderischer Absicht vor Autos oder Radfahrer werfen
Radfahrer nicht minder beleuchtet oder überhaupt am Gehsteig fahren
KFZ-Lenker mit entsprechender Übersicht und Rücksichtnahme(Zebrastreifen oder seitlichem Abstand zum Radler) unterwegs sein.
Um es mit der Billawerbung zu versuchen, Hausverstand in Verbindung mit STVO einschalten und schon wird es für alle gemütlicher und sicherer.
egal ob Auto, Rad, Kinderwagen, Taxi, Bus oder LKW, überall sitzen Menschen drin bzw darauf und Fussgänger sind ebenfalls Menschen, also bitte STOP mit dem "voriges Jahr am Ring, da war der Radfahrer...." oder "letzte Woche wurde ich von einem grünen Audi....".
Es ist völlig egal, zu jedem einzelnen Vorschlag wird es die eine oder andere persönliche Erfahrung geben, die diesen widerlegen mag.
Tatsache ist, dass wir alle Menschen sind und uns den vorhanden Platz aufteilen müssen, oder wollen.
Man kann es eben möglichst fair machen, oder einzelne, bzw einzelne Gruppen bevorzugen.
Dieses blinde "hinhauen" finde ich ermüdend und nervig und dem Intellekt der meisten nicht entsprechend.
Peace vom Rad zu allen anderen die rollen, oder gehen!
Sommer 2011. Ich will hinter der Oper die Operngasse Richtung Würstelstand überqueren. Eine Radfahrerin, deren Radweg den Fußgängerübergang kreuzt, missachtet dies und fährt mich fast über den Haufen, um mich hinterher auch noch zu beflegeln.
Hätte ich ein paar Minuten Zeit gehabt, wäre ich ihr nachgelaufen, und Sie hätte sicher eine Schallende kassiert.
Wenn nach Ihrer Diktion dann die Radfahrer noch mehr gefahrlos rasen könnten, gäbe es möglicherweise mehr Tote, weil sämtliche Idi*ten unter den Radlern erschlagen würden.
Das war sicher kein äußerst entgegenkommendes Verhalten der Radfahrerin, doch war sie vollkommen im Recht. Die weißen Streifen über den Radweg haben nämlich keine Rechtsgrundlage, vergl. §2 (1) 12 StVO.
Die Schallende sollten Sie sich also slbst verpassen, und anschließend die StVO lesen.
bin heute dort zufällig vorbeigekommen, und hab mir die Situation angeschaut. Das ganze ist dort nämlich besonders iditotisch geregelt.
Vom Ring kommend endet der Radweg vor dem Fußgängerübergang, vom Michaelerplatz kommend beginnt der Radweg allerdings schon direkt vor dem aufgepinselten Zebrastreifen, ein Radfahrer aus dieser Richtung hätte also Vorrang, ein Radfahrer vom Ring kommend hat Wartepflicht, weil er den Radweg (an dessen Ende) verlässt.
Aber unabhängig davon halte ich es für relativ sinnfrei von einem Einzelfall der ein 3/4-Jahr her ist, auf die Allgemeinheit zu schließen. In den letzten vier Tagen hätten mich auch beinahe 3 Autofahrer niedergeführt, wenn ich nicht zur Seite gesprungen wäre bzw eine Vollbremsung gemacht hätte
...möglicherweise zuerst verwendet von Kurt Tucholsky: „… der untertänig und respektvoll nach oben himmelt und niederträchtig und geschwollen nach unten tritt, der Radfahrer des lieben Gottes …“ in seiner Rezension von Heinrich Manns Roman „Der Untertan“.
Kommt raus aus der Anarcho Ökoecke und werdet zu einem modernen Verkehrsträger.
Mit eine Radabgabe (für die Radwege), einer Hafpflichtversicherungspflicht, einem Radführerschein (unabhängig vom Kfz Führerschein) sowie schön großen Radkennzeichen.
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