Acht Punkte für ein fahrradfreundlicheres Österreich

Die Radlobby IGF übernimmt Vorschläge aus Großbritannien

Wien - "Cities fit for cycling" heißt die Originalkampagne der englischen Zeitung "The Times", in deren Rahmen ein Acht-Punkte-Manifest für mehr Verkehrssicherheit und -freundlichkeit für Radfahrer präsentiert wurde. Gestartet wurde die Initiative, nachdem eine Chronik-Redakteurin des Blattes auf ihrem Rad von einem Lkw überrollt wurde und seither im Wachkoma liegt.

Gemeinsam mit dem Blog "Freitritt" der "Wiener Zeitung" versucht die Interessengemeinschaft Fahrrad (IGF) nun, das Manifest nach Österreich zu bringen. Es umfasst unter anderem den Wunsch nach einer Novellierung der Straßenverkehrsordnung (StVO), einer Aufstockung des Budgets für Radverkehrslösungen und der verpflichtenden Einrichtung eines Fahrradbeauftragten in allen österreichischen Gemeinden.

Die acht adaptierten Forderungen sollen laut IGF-Obmann Alec Hager als Textvorschläge verstanden werden, Anregungen können und sollen direkt auf der Website der Plattform gepostet werden. In einer endgültigen Fassung soll das Manifest als Petition an die österreichischen Parlamentsparteien übergeben werden. "Damit wollen wir einen gemeinsamen Standpunkt zu den nötigen Verbesserungen für Österreichs AlltagsradfahrerInnen entwickeln", so Hager.

Lesen Sie hier die Vorschläge im Wortlaut:

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