"Rednerpreis" für Wissenschaftsminister Töchterle

Nachwuchspreise für JungjournalistInnen unter anderem für derStandard.at- und "Datum"-Mitarbeiterin Anna Giulia Fink

Wien - Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle  erhält den "Ersten Österreichischen Rednerpreis", den das Berliner Politik-Conulstinginstitut "re:public", das auch in Österreich aktiv ist und sich als "Think Tank" versteht, vergibt. Der Minister erhält die Auszeichnung laut Aussendung "für seine konstant guten Reden" im vergangenen Jahr 2011 und "die glaubwürdige Verbindung von inhaltlicher Überzeugungskraft und eigenem politischen Anliegen", heißt es in der Begründung. Als Beispiele werden die Themen Studiengebühren und Hochschulmilliarde genannt. 

Als Kandidaten für den Rednerpreis, der mit keiner Dotierung verbunden ist, standen neben Töchterle noch der Philosoph Konrad Paul Liessmann sowie der frühere ÖVP-Obmann und Vizekanzler Josef Pröll zur Auswahl. Die Entscheidung fällte eine vielköpfige Jury, in der prominente österreichische Ex-Politiker (Erhard Busek, Susanne Riess-Passer, Franz Fischler) ebenso vertreten sind wie Personen des heimischen Wirtschafts- und Medienlebens (u.a. STANDARD-Chefredakteurin Alexandra Föderl-Schmid, Infineon-Vorstand Monika Kircher-Kohl oder Nationalbank-Präsident Claus Reidl). 

Die Verleihung findet Montagabend in den Räumlichkeiten der Industriellenvereinigung statt. Dabei werden auch "Nachwuchspreise für JungjournalistInnen" vergeben, und zwar an Wolfgang Zwander ("Falter"), Anna Giulia Fink und Florian Skrabal ("Datum") sowie Benedikt Narodoslasky (ebenfalls u.a. "Datum"). Sie erhalten je 1.000 Euro. (APA, 21.3.2012)

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