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Ottawa/New York - Kanada hat seine Jagdquoten für Robben unverändert gelassen und damit den Unmut von Tierschützern auf sich gezogen. Die Anordnung des Fischereiministeriums in Ottawa sei unverantwortlich, kritisierte der Internationale Tierschutz-Fonds (IFAW) - die Bestände seien für eine Bejagung viel zu ausgedünnt sowie durch mangelnde Eisflächen stark bedroht. Zudem sei der Markt zusammengebrochen und es gebe gar keinen Bedarf für so viele Felle.
"Der kanadische Fischereiminister ignoriert mit dieser Quote von 400.000 Tieren den wissenschaftlichen Rat seines eigenen Ministeriums und tritt seinen sogenannten Fischerei-Managementplan mit Füßen", sagte Ralf Sonntag von IFAW. Die absolute Höchstgrenze müsse bei 300.000 Tieren liegen.
Todesquoten ...
Das Ministerium hatte zuvor mitgeteilt, dass in diesem Jahr 400.000 Robben gejagt werden dürften. Das ist die gleiche Zahl wie im Vorjahr, in dem die Quote um 70.000 Tiere erhöht worden war. Ein kleiner Teil ist den kanadischen Ureinwohnern vorbehalten, der mit Abstand größere Teil - mehr als 371.000 Tiere - ist jedoch für die kommerzielle Jagd vorgesehen.
Betroffen sind davon in erster Linie Sattelrobben (Pagophilus groenlandicus), wobei seit 1987 nicht mehr die Jungtiere getötet werden dürfen, die bis dahin zu hunderttausenden wegen ihres weißen Fells zu Tode geprügelt worden waren. In sehr viel kleinerem Ausmaß werden auch Klappmützen (Cystophora cristata) und Kegelrobben (Halichoerus grypus) gejagt. Keine der drei Spezies ist als gefährdet eingestuft.
... und Streitfragen
Die traditionelle Robbenjagd in Kanada ist ein hochsensibles Thema. Vor zwei Jahren klatschte eine radikale Tierschützerin aus den USA der damaligen Fischereiministerin in aller Öffentlichkeit eine Torte ins Gesicht. Während viele diese Form des Protests guthießen, gab es scharfe Worte zum Beispiel von der Tageszeitung "Toronto Sun", die die Strafe gegen die Frau, ein zweijähriges Einreiseverbot, als "lachhaft" kommentierte.
Zugleich streitet Kanada scharf mit der Europäischen Union, die den Import von Robbenprodukten verboten hat. Die meisten Abnehmer von Fellen und Fleisch finden die Robbenjäger allerdings in Asien. (APA/red, derstandard.at, 21.3.2012)
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IFAW
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Im umbringen anderer Spezies war der rasierte Affe schon immer gut, nur mit der eigenen Ausrottung hat es noch nicht so geklappt, kommt aber auch noch, so sicher wie ein Amen in der Kirche.
Ein paar Millionen Jahre später, kann sich dann auf der Erde eine Wirklich Intelligente Spezies bilden.
Der rasierte Affe ist halt eine Fehlfunktion, zu viel Kult und zu wenig Realitätssinn.
Evolutionär gesehen muss diese Affenart aussterben.
Da kämpfen Tierrechtler wie PETA für eine Evolution der Ethik und die kanadische Regierung und einige Kommentatoren reden "nur" von Tieren. Hunderte Studien beweisen die Leidensfähigkeit und soziale Intelligenz von Tieren, auch Robben! Deshalb gehört dieses Abschlachten der hilflosen Robben abgeschafft, ebenso wie alle anderen Formen der systematischen Tierqual.
Im März beginnt in Kanada die grausame Jagd auf Robben. Etwa 750.000 Robben töten und häuten Jäger weltweit jedes Jahr für kommerzielle Zwecke. Nicht nur in Kanada, sondern auch in Grönland, Namibia und Norwegen wird Jagd auf die Tiere gemacht. Über 90 Prozent der getöteten tiere sind Jungtiere im Alter von 2 Wochen bis 3 Monaten.
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