400.000 Robben zur Tötung freigegeben

21. März 2012, 14:16

Tierschützer kritisieren unverändert hohe Jagdquote

Ottawa/New York - Kanada hat seine Jagdquoten für Robben unverändert gelassen und damit den Unmut von Tierschützern auf sich gezogen. Die Anordnung des Fischereiministeriums in Ottawa sei unverantwortlich, kritisierte der Internationale Tierschutz-Fonds (IFAW) - die Bestände seien für eine Bejagung viel zu ausgedünnt sowie durch mangelnde Eisflächen stark bedroht. Zudem sei der Markt zusammengebrochen und es gebe gar keinen Bedarf für so viele Felle.

"Der kanadische Fischereiminister ignoriert mit dieser Quote von 400.000 Tieren den wissenschaftlichen Rat seines eigenen Ministeriums und tritt seinen sogenannten Fischerei-Managementplan mit Füßen", sagte Ralf Sonntag von IFAW. Die absolute Höchstgrenze müsse bei 300.000 Tieren liegen.

Todesquoten ...

Das Ministerium hatte zuvor mitgeteilt, dass in diesem Jahr 400.000 Robben gejagt werden dürften. Das ist die gleiche Zahl wie im Vorjahr, in dem die Quote um 70.000 Tiere erhöht worden war. Ein kleiner Teil ist den kanadischen Ureinwohnern vorbehalten, der mit Abstand größere Teil - mehr als 371.000 Tiere - ist jedoch für die kommerzielle Jagd vorgesehen.

Betroffen sind davon in erster Linie Sattelrobben (Pagophilus groenlandicus), wobei seit 1987 nicht mehr die Jungtiere getötet werden dürfen, die bis dahin zu hunderttausenden wegen ihres weißen Fells zu Tode geprügelt worden waren. In sehr viel kleinerem Ausmaß werden auch Klappmützen (Cystophora cristata) und Kegelrobben (Halichoerus grypus) gejagt. Keine der drei Spezies ist als gefährdet eingestuft.

... und Streitfragen

Die traditionelle Robbenjagd in Kanada ist ein hochsensibles Thema. Vor zwei Jahren klatschte eine radikale Tierschützerin aus den USA der damaligen Fischereiministerin in aller Öffentlichkeit eine Torte ins Gesicht. Während viele diese Form des Protests guthießen, gab es scharfe Worte zum Beispiel von der Tageszeitung "Toronto Sun", die die Strafe gegen die Frau, ein zweijähriges Einreiseverbot, als "lachhaft" kommentierte.

Zugleich streitet Kanada scharf mit der Europäischen Union, die den Import von Robbenprodukten verboten hat. Die meisten Abnehmer von Fellen und Fleisch finden die Robbenjäger allerdings in Asien. (APA/red, derstandard.at, 21.3.2012)


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IFAW

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Aha! darum hungern die Eisbären.

Wer will uns da weismachen, dass die Globale Erwärmung Futternot für die arktischen Räuber bringt?
Man darf auch solche Meldungen hinterfragen, muss natürlich in Kauf nehmen, von andersmeinenden bespuckt zu werden.

Da zeigt der rasierte Affe mal wieder was er ist

Im umbringen anderer Spezies war der rasierte Affe schon immer gut, nur mit der eigenen Ausrottung hat es noch nicht so geklappt, kommt aber auch noch, so sicher wie ein Amen in der Kirche.
Ein paar Millionen Jahre später, kann sich dann auf der Erde eine Wirklich Intelligente Spezies bilden.
Der rasierte Affe ist halt eine Fehlfunktion, zu viel Kult und zu wenig Realitätssinn.
Evolutionär gesehen muss diese Affenart aussterben.

Eine absolute Sauerei von Kanada!

jö, ein weiteres tiere-werden-getötet-forum. das wird sicher wieder eine sachliche diskussion ohne polemik und voller neuer argumente! ;)

Pelzträger

sind perverse Spinner.

Pelzträgerinnen nicht vergessen

Die sind ja mehr was sie nicht vergessen zu postulieren.

Da kämpfen Tierrechtler wie PETA für eine Evolution der Ethik und die kanadische Regierung und einige Kommentatoren reden "nur" von Tieren. Hunderte Studien beweisen die Leidensfähigkeit und soziale Intelligenz von Tieren, auch Robben! Deshalb gehört dieses Abschlachten der hilflosen Robben abgeschafft, ebenso wie alle anderen Formen der systematischen Tierqual.

menschheit nimmt sich in letzer Zeit zuviel heraus

7 Katastrophen werden in nächster Zeit kommen, viele Millionen tote Menschen, wird dem Planeten gut tun...

das geht schon in ordnung. es sind nur tiere, auch wenn sie süße glupschaugen haben.

Das ist kein Argument.

Ist eigentlich noch Schonzeit für Trolle?

gegen den Robbenmord !!!

Im März beginnt in Kanada die grausame Jagd auf Robben. Etwa 750.000 Robben töten und häuten Jäger weltweit jedes Jahr für kommerzielle Zwecke. Nicht nur in Kanada, sondern auch in Grönland, Namibia und Norwegen wird Jagd auf die Tiere gemacht. Über 90 Prozent der getöteten tiere sind Jungtiere im Alter von 2 Wochen bis 3 Monaten.

seit meiner Teenagerzeit besteht dieser Robbenjagdwahnsinn....

Aber: ein hoch auf die EU-Haltung, bravo.

Und es werden nicht und nicht weniger.

Wenn nur huren und tiere pelz tragen, wofür braucht man den pelz der tiere dann eigentlich?

Wozu?

Um Huren aufzureissen? Ein Teufelskreis!

Für die Moonboots vom Hansi Hinterseer.

„Die meisten Abnehmer von Fellen und Fleisch finden die Robbenjäger allerdings in Asien.“

… wer hätte das je gedacht?

Der Robben hat eh gut gespielt.

Ja, ich weiss ... -.-

Na ja

Den einen Sitzer hat er aber vergeben...

Konservative haben es nicht mit dem Tierschutz.

ob nun in kanada oder in österreich, die menschliche empathie ist sehr beschränkt. das gilt nicht nur für tiere sondern auch für artgenossen.

Solang Kanada sowas legalisiert kann mir das Lang

Land gestohlen bleiben! Einfach nur abartig!

immer schön, wenn menschen darüber bestimmen, wie viele in freiheit lebende tiere getötet werden "dürfen".

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