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MIT-Forscher entwickeln eine Kamera, die um Ecken sehen kann.
Wer erinnert sich nicht gerne an die "Um-die-Ecke-Teleskope" zurück, die diversen Comic-Heften als Gimmick beigelegen sind? Mit Spiegeln um Ecken zu spähen, um zu sehen was sich dahinter verbirgt, ist in vielen Fällen aber nicht möglich. Forscher des MIT haben eine Kamera entwickelt, die ein Bild von Objekten liefert, die sich hinter einer Ecke verbergen.
Femtosekundenlaser
Dafür wird ein sogenannter Femtosekundenlaser eingesetzt, wie MITnews berichtet. Der Laser sendet Lichtimpulse aus, deren Dauer im Bereich einer Femtosekunde (0,000.000.000.000.001 Sekunden) liegt. Die Laserstrahlen werden auf eine Wand gegenüber dem Bereich gerichtet, der hinter der Ecke liegt. Der Laser wird so von der Wand reflektiert und trifft auch eventuell verborgene Objekte. Von dort werden die Laserstrahlen wieder zur Wand und zu einem Detektor an der Kamera zurückgeworfen.
Das Ganze wird in verschiedenen Winkeln wiederholt und soll so die Form und Position eines Objekts preisgeben. In einem Video des Nature Magazins erklären die Forscher die Funktionsweise.
Irgendwann auch im iPhone
Die Technologie wird zunächst für militärische Zwecke sowie für Rettungseinsätze entwickelt. Laut Studienleiter Andreas Velten wird es noch länger dauern, bis das System klein und leistbar genug für den Privatgebrauch ist. Er sieht jedoch keinen Grund, wieso es nicht irgendwann auch ein iPhone mit "Um-die-Ecke-Kamera" geben soll. (red, derStandard.at, 21.3.2012)
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Als ich dann das Video gesehen hab, dachte ich: Naja
Das hat mehrere Gründe
1) Die Kamera kann nicht um die Ecke sehen, der Titel ist falsch
2) Die Kamera sendet lediglich einen Laser-Impuls, welcher über Umwege (zB. einer Wand) das Objekt der Begierde erreicht und über den selben Weg wieder zur Kamera zurückgeht.
Die Kamera misst dann die Zeit in der das Licht den Weg zurückgelegt hat und anhand dieser Daten errechnet ein Computer (!) ein 3D Modell des Objekts.
Würde man beispielsweise eine Landschaft um die Ecke fotografieren wollen, würde man GAR NICHTS als Ergebnis erhalten, da der Laser-Impuls auf so eine Entfernung nie wieder zurückkehren würde.
Das funktioniert also nur auf sehr kleine Räume und wenige Objekte beschränkt.
Diese Kamera gab es öfter zu kaufen... es war aber immer die gleiche Comic-Heft-Serie ... nämlich das Yps ...
(www.ypsfanpage.de )
im paket mit dem nacktscanner
http://www.youtube.com/watch?v=EdIi8_DSDsE
Möglichkeit 1:
Das Wort "iPhone", "iPad" oder "iIrgendwas" in einen Artikel reinpacken, der nur im entferntesten damit zu tun haben könnte, um traffic zu generieren und schöne Werbeplatzierungen verkaufen zu können.
Möglichkeit 2:
Simples Product Placement
Möglichkeit 3: Beides
Laut Video reicht ja eine diffuse Streuung, die irgendwann am Objekt landet. Das findet man wahrscheinlich gar nicht sooo selten.
Woher sie allerdings im militärischen Einsatz die vermutlich 5 Stunden zum Optimieren des Regularisierungsparameters für das inverse Problem, das sie da lösen, nehmen, wird eventuell noch interessant ;-)
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