Forscher entwickeln Kamera, die ums Eck sieht

21. März 2012, 13:07
  • MIT-Forscher entwickeln eine Kamera, die um Ecken sehen kann.
    screenshot: youtube

    MIT-Forscher entwickeln eine Kamera, die um Ecken sehen kann.

Zunächst für militärische Zwecke und Rettungseinsätze - Studienleiter: Irgendwann auch im iPhone

Wer erinnert sich nicht gerne an die "Um-die-Ecke-Teleskope" zurück, die diversen Comic-Heften als Gimmick beigelegen sind? Mit Spiegeln um Ecken zu spähen, um zu sehen was sich dahinter verbirgt, ist in vielen Fällen aber nicht möglich. Forscher des MIT haben eine Kamera entwickelt, die ein Bild von Objekten liefert, die sich hinter einer Ecke verbergen.

Femtosekundenlaser

Dafür wird ein sogenannter Femtosekundenlaser eingesetzt, wie MITnews berichtet. Der Laser sendet Lichtimpulse aus, deren Dauer im Bereich einer Femtosekunde (0,000.000.000.000.001 Sekunden) liegt. Die Laserstrahlen werden auf eine Wand gegenüber dem Bereich gerichtet, der hinter der Ecke liegt. Der Laser wird so von der Wand reflektiert und trifft auch eventuell verborgene Objekte. Von dort werden die Laserstrahlen wieder zur Wand und zu einem Detektor an der Kamera zurückgeworfen. 

Das Ganze wird in verschiedenen Winkeln wiederholt und soll so die Form und Position eines Objekts preisgeben. In einem Video des Nature Magazins erklären die Forscher die Funktionsweise. 

Irgendwann auch im iPhone

Die Technologie wird zunächst für militärische Zwecke sowie für Rettungseinsätze entwickelt. Laut Studienleiter Andreas Velten wird es noch länger dauern, bis das System klein und leistbar genug für den Privatgebrauch ist. Er sieht jedoch keinen Grund, wieso es nicht irgendwann auch ein iPhone mit "Um-die-Ecke-Kamera" geben soll. (red, derStandard.at, 21.3.2012)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 59
1 2
Zuerst dachte ich: WOW

Als ich dann das Video gesehen hab, dachte ich: Naja

Das hat mehrere Gründe

1) Die Kamera kann nicht um die Ecke sehen, der Titel ist falsch

2) Die Kamera sendet lediglich einen Laser-Impuls, welcher über Umwege (zB. einer Wand) das Objekt der Begierde erreicht und über den selben Weg wieder zur Kamera zurückgeht.

Die Kamera misst dann die Zeit in der das Licht den Weg zurückgelegt hat und anhand dieser Daten errechnet ein Computer (!) ein 3D Modell des Objekts.

Würde man beispielsweise eine Landschaft um die Ecke fotografieren wollen, würde man GAR NICHTS als Ergebnis erhalten, da der Laser-Impuls auf so eine Entfernung nie wieder zurückkehren würde.

Das funktioniert also nur auf sehr kleine Räume und wenige Objekte beschränkt.

da wär als vergleich wohl radar oder echolot treffender als "sehen"

Wer erinnert sich nicht gerne an die "Um-die-Ecke-Teleskope" zurück, die diversen Comic-Heften als Gimmick beigelegen sind?

Diese Kamera gab es öfter zu kaufen... es war aber immer die gleiche Comic-Heft-Serie ... nämlich das Yps ...

(www.ypsfanpage.de )

Die Kamera wird den Pornokonsum vieler Männer, die ein plötzliches Auftauchen ihrer Frau fürchten dramatisch erhöhen.

Klasse, dann werden künftig die Pol.

nicht nur in Einfahrten, Büschen oder hinter Wänden lauern sondern dich einfach um die Ecke Lasern.

Ein Quantensprung in der Abzocke. Kann mir vorstellen wer die ersten Geräte ordert ....

Nur blöd wenn da keine Wand ...

...sondern nur ein flacher Acker ist.

das gab es schon vor jahren

im film "staatsfeind nummer 1" mit will smith...

hmmm, da ist ein Periskop doch billiger

ich warte schon auf einen holografisch arbeitenden Eierkocher für linkshändige Jagdpiloten - sicher wichtig und die Investitionen wert....

gibts doch schon längst für's iphone!

im paket mit dem nacktscanner

http://www.youtube.com/watch?v=EdIi8_DSDsE

das wird dann die klassische weichzeichnererotik werden...

OMG... "Um die Ecke Teleskop".
Das Teil heisst Periskop. -.- Standard halt.
Achso, dann schreiben sie sicher iPeriskop.

jö fein

so werden gezieltet Tötungen noch effizienter

Vielleicht muß man dann nicht mehr Frau und Kinder mittöten

das gäbe sogar ein Bevölkerungswachstum in Afghanistan

was soll die unqualifizierte IPhone Aussage?

Absolut belanglos

Suchen Sie es sich aus

Möglichkeit 1:
Das Wort "iPhone", "iPad" oder "iIrgendwas" in einen Artikel reinpacken, der nur im entferntesten damit zu tun haben könnte, um traffic zu generieren und schöne Werbeplatzierungen verkaufen zu können.
Möglichkeit 2:
Simples Product Placement
Möglichkeit 3: Beides

Das wäre doch was für die Xbox 360 Kinect.

Dann weiss man schon vorher wann die Frau um die Ecke tanzt...

;-)

Ohne reflektierende Fläche gegenüber dem Hindernis hinter das ich zu blicken gedenke schauts aber trübe aus, im Wortsinne... ;o)

Laut Video reicht ja eine diffuse Streuung, die irgendwann am Objekt landet. Das findet man wahrscheinlich gar nicht sooo selten.
Woher sie allerdings im militärischen Einsatz die vermutlich 5 Stunden zum Optimieren des Regularisierungsparameters für das inverse Problem, das sie da lösen, nehmen, wird eventuell noch interessant ;-)

Erst wenn das ins Eipfon eingebaut wird, ist es Hip.

kamera sieht elephantman!

Oft befindet sich aber keine Wand gegenüber dem gewünschten Bereich...

Irgendwelche kleinen Teilchen gibts immer in der Luft. Wohl nur eine Frage der Zeit das man auch die für die Reflektion herannehmen kann.

TOF-Kamera im iPhone

ich habe das Gefühl, dass Microsoft schneller sein könnte. Immerhin verwendet Microsoft TOF-Kameras in Form von Kinect.

tof kameras

Eigentlich nicht, kinect ist nur bischen webcam + structered light und kein time of flight.

"Irgendwann auch im iPhone"

Allein dieser Satz sollte reichen, damit Apple sich das Verfahren patentieren lassen kann..

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 59
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.