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München - Sport und Bewegung sind gesund und sollten Freude bereiten. Wenn Jugendliche aber beginnen, Schule und Freunde dafür zu vernachlässigen, kann es sich um ein gesundheitsschädliches Verhalten handeln. Darauf weist der deutsche Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hin.
Angst vor der Gewichtszunahme
Teenager sollten täglich mindestens eine Stunde körperlich aktiv sein. Sport macht selbstbewusst und kann schlechte Stimmung vertreiben, da er die Ausschüttung von Endorphinen, den so genannten Glückshormonen, fördert. "In sehr seltenen Fällen kann sich daraus auch eine Art Sucht entwickeln", erklärt Harald Tegtmeyer-Metzdorf, Kinder- und Jugendarzt sowie Sprecher des Ausschusses für Psychosomatik und Psychotherapie im BVKJ. Teenager treiben in der Regel Sport, weil es ihnen Spaß macht, sie Anerkennung finden, fitter werden und mit Freunden zusammen sein können. Gehe ein Jugendlicher aber selbst bei Krankheit zum Training, plagen ihn bei einem verpassten Training Schuldgefühle oder macht er das Bewegungspensum vom Essen abhängig bzw. fürchtet er eine Gewichtszunahme , sollten Eltern den Jugendarzt zu Rate ziehen, rät Tegtmeyer-Metzdorf.
Junge Menschen, die sich körperlich zu viel abverlangen und dabei noch wenig essen, können brüchige Knochen entwickeln. Sie neigen vermehrt zu Mangelerscheinungen und haben aufgrund der übermäßigen Belastung von Gelenken, Muskeln und Sehnen ein erhöhtes Verletzungsrisiko. "Möglicherweise ist auch eine psychotherapeutische Behandlung sinnvoll", so der Mediziner. Insbesondere junge Leistungssportler sind gefährdet. Hier ist auch der Begriff "Anorexia athletica" gebräuchlich. (red, derStandard.at, 21.3.2012)
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in maßen ist es gut. aber es gibt auch eine überdosis.
man muss sich ja nur (leistungs-)sportkinder anschauen. was die alles versäumen im leben. und die allermeisten enden mit spätestens 19, 20 im nirgendwo, weil sie nicht gut genug waren oder ihr körper völlig am ende ist. und die haben meist schulisch alles verpasst und hatten auch keine kindheit und jugend...
ohne den artikel gelesen zu haben, sehr "bold" von ihnen diese quelle in Frage zu stellen..
1. Diese universitaet nennt sich nicht Libanon, sondern ist im Libanon
2. ist das ein review, die bereits vorhandene literatur zusammenfasst.
viel spass beim lesen!
ebenso wie bei magersucht usw. verlieren die betroffenen den bezug zum normalen ausmaß. für die betroffenen ist das ein wirklich gesundheitsgefährdender zwang, denn wenn man auch mit verletzungen weiterhin sport betreiben MUSS, dann hat das langfristige negative konsequenzen für den körper - von den psychologischen ursachen/folgen mal abgesehen.
es sind wirklich mehr menschen davon betroffen als man glaubt - und es ist ein durchaus ernstzunehmendes problem.
"Interessant" erhalten, trotzdem ist bei den meisten psychotherapeutischen Richtungen bei der Behandlung von Depressionen Sport (=Bewegung) ein sehr probates und hoch wirksames Therapeutikum.
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