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Ganz in Schülerhand ist das karitative Theaterhotel, das heuer zum fünften Mal seine Pforten öffnete.
Wien - Küche, Wirtschaftsdirektion, Finanzen, Bankett-Assistenz und Public Relations - im Theaterhotel sind all diese Positionen in der Hand von Jugendlichen. Jedes Jahr übernehmen die Schüler der HLTW 13 Bergheidengasse ein Wiener Hotel, kochen auf und stellen ein kulturelles Programm auf die Beine. Heuer fand das karitative Projekt zum fünften Mal statt. Das Hotel Savoyen, geleitet von einem Team aus 14 Maturanten, empfing über 1000 Gäste zum Kulturbrunch mit "Opern Matinee" und einem "Tribute to Otto Tausig". Der österreichische Schauspieler ist die gute Seele des Projekts. Vier Jahre lang begleitete er das Theaterhotel. Er verstarb im Oktober 2011, bleibt aber "fester Bestandteil der Identität des Projekts", wie Schüler Benjamin Schedl betont. Er wird im nächsten Jahr maturieren und Teil des Managementteams sein. "Das Projekt lebt in verschiedenen Klassen", erklärt er. Die Vormatura-Jahrgänge assistieren, die Maturanten managen. Das Ziel sei, Esprit und Organisation der Veranstaltung bestmöglich weiterzugeben. Neben der Möglichkeit, "in die Praxis reinzuschlüpfen", schätzt Schedl die Kontakte, die er im Rahmen des Theaterhotels knüpfen konnte. "Es ist eine riesige Chance, diese Leute kennenzulernen", erzählt er von der Arbeit mit den Großen aus der Branche.
STANDARD-Karikaturist Oliver Schopf unterstützt die Veranstaltung mit Zeichnungen der eingeladenen Prominenz. Heuer lieh der Schauspieler und Regisseur Karl Markovics dem Projekt sein Gesicht (siehe Interview oben).Die Einnahmen sollen Kindern, die in Bangalore im Steinbruch arbeiten, den Schulbesuch ermöglichen. Im Dezember wird sich Schedl "ein Bild vor Ort machen können, unter welchen Bedingungen diese Kinder leben und wie das Geld, das wir erwirtschaftet haben, einfließt". Er und einige seiner Kollegen werden Helmut Kuchernig-Hoffmann, Lehrer für Hotelmanagement und Projektleiter, nach Indien begleiten können.Schon jetzt beginnt die Planung für das sechste Theaterhotel im Februar 2013. Der Arbeitsaufwand sei groß und intensiv, aber lohne sich, sagt Schedl. So ist das Projekt gut in seinen Stundenplan eingebettet und wird auch Thema seiner Maturaarbeit sein. (grill, DER STANDARD, Printausgabe, 21.3.2012)
Link: b4C - Das Theaterhotel
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Ein richtiges Hotel allein führen, das ist mal eine interessante Aufgabe.
Wenn ich da an meine Schulzeit mit den vielen "freiwilligen" Küchendiensten teilweise außerhalb der Unterrichtszeit denke, nur weil wieder mal irgendwelche Politgrößen an die Schule kamen, die Schülerinnen das ja eh soo gern machen und man vorzeigen muss, dass hier die braven Mäderln noch "aufs Leben" vorbereitet werden...
Da begegnet man einmal dem LH auf dem Gang und ist dabei in Kochmontur mit lustiger Netzhaube und zwei vollen Biomüllkübeln unterwegs...
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