Bush hält trotz Gewaltwelle an Friedensprozess fest

15. Juni 2003, 18:12
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"Härte gegen Hamas-Extremisten"

Washington - US-Präsident George W. Bush will trotz der jüngsten Gewaltwelle in Israel und den besetzten Gebieten am Nahost-Friedensprozess festhalten. "Es ist ein schwieriger Weg, aber ich bin fest entschlossen, das Gewicht dieser Regierung in die Waagschale zu werfen, um den Friedensprozess voranzubringen", sagte Bush am Sonntag nach dem Kirchgang in Kennebunkport im Bundesstaat Maine.

Die US-Presse hatte Bush kritisiert, weil er trotz eskalierender Gewalt weder den palästinensischen Ministerpräsidenten Mahmud Abbas noch dessen israelischen Kollegen Ariel Sharon angerufen hatte. Nach dem Nahost-Gipfeltreffen in Akaba hatte Bush in der vergangenen Woche versprochen, er werde die am Friedensprozess Beteiligten persönlich zur Einhaltung aller Zusagen mahnen.

Härte

Gegen die Hamas-Extremisten müsse mit aller Härte vorgegangen werden, sagte Bush. "Im Nahen Osten gibt es Leute, die die Vorstellung eines friedlichen palästinensischen Staates hassen", sagte Bush. "Die freie Welt, diejenigen, die Freiheit und Frieden lieben, müssen gegen Hamas und die Mörder mit aller Härte vorgehen."

Bush hatte das Wochenende mit seinen Eltern auf dem Familiensitz verbracht. Sein Vater, Ex-Präsident George Bush, feierte seinen 79. Geburtstag. (APA/dpa/Reuters)

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