Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Graz - Der Schauspieler Otto David ist am Montag im Alter von 81 Jahren in Graz gestorben, wie seitens der Intendanz des Schauspielhauses Graz am Dienstag mitgeteilt wurde. Der Kammerschauspieler war seit 1969 Mitglied des Ensembles gewesen und galt als Publikumsliebling. David, bekannt für seine eindringliche, aber auch sanfte Stimme, war seit einiger Zeit krank gewesen und in ärztlicher Behandlung. Sein Debüt in Graz hatte er Ende der 1960er Jahre, seine letzten Rollen waren in Noel Cowards "Fröhliche Gespenster", in der szenischen Lesung von Arno Geigers Roman "Der alte König in seinem Exil" sowie als Großinquisitor des Königreichs in "Don Carlos".
Geboren wurde Otto David am 26. November 1931 in Wien. Er studierte am Max Reinhardt Seminar, nach ersten Engagements in Salzburg, Linz, am Münchner Residenztheater und in Basel wechselte er ans Grazer Schauspielhaus. Hier spielte er u.a. in Hebbels "Nibelungen" den König Etzel, in Ludwig Anzengrubers "Meineidbauer" sowie in den Uraufführungen der Werner Schwab-Stücke "Mesalliance", "Pornogeographie" und "Troiluswahn und Cressidatheater". Weiters war er als Professor in Tschechows "Onkel Wanja" oder in Bert Brechts "Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui" als der alte Dogsborough zu sehen.
Legendäre Auftritte
In Axel Cortis Grazer Inszenierung der "Entführung aus dem Serail" war er von 1974 bis 1976 - an der Seite von Edita Gruberova und Peter Schreier - als Bassa Selim zu sehen. 1994 verkörperte er an der Grazer Oper den Samiel im "Freischütz". In der "Fledermaus" in der Kasematten-Bühne am Grazer Schloßberg im Sommer 1996 wirkte er als Frosch mit. Neben seiner Tätigkeit in der Steiermark war er an verschiedenen Rundfunk- und Fernsehproduktionen beteiligt und hatte Engagements am Theater in der Josefstadt und am Berliner Renaissancetheater.
Zu seinen letzten herausragenden Rollen von David - er war verheiratet und hinterlässt eine Ehefrau - zählten u.a. die behutsamen Darstellungen in "Baumeister Solness" in der Spielzeit 2009/2010 mit Peter Simonischek und die Rolle von Kaiser Franz Josef in "Radetzkymarsch". Seine Auftritte mit Ensemblemitglied Gerti Pall galten in Graz als legendär. Intendantin Anna Badora erklärte am Dienstag: "Der Tod des Schauspielers und langjährigen Ensemblemitglieds bewegt uns sehr". Man trauere um einen geschätzten Kollegen und Freund. (APA, 20.3.2012)
Bei Todesfällen ist das Forum geschlossen.
Die Chefin des Grazer Schauspielhauses - Regisseurin, Managerin und seit kurzem Professorin - über ihr "Herzblut", internationale Vernetzungsarbeit, Pläne für die neue Saison und unheimliche Zufälle
Choreografin Holzinger verletzte sich bei einem Bühnenunfall
Felix Mitterers Theaterstück "Jägerstätter" wird am Donnerstagabend in Wien uraufgeführt
Das Festival Impulstanz 2013 mit "Disabled Theatre" - Mehr als 100 Tanzaufführungen von 59 Tanzschaffenden, dazu rund 220 Workshops
In der Komödie "Außer Kontrolle" des Londoner Erfolgsautors Ray Cooney geht es in atemberaubenden Drehungen und Wendungen über zwei Stunden lang Schlag auf Schlag
Volkstheater Wien zeichnete beste Saisonleistungen aus
"Scores No 7" im Tanzquartier Wien als Begegnung von Künstlern und Forschern auf der Suche nach Grenzen von "Intact Bodies"
Regisseur Barrie Kosky bringt in Berlin das erste Mal nach 80 Jahren Paul Abrahams "Ball im Savoy"
Das Theaterfestival "Schäxpir" widmet sich in Oberösterreich Kinder- und Jugendthemen mit internationaler Beteiligung
"The Fool and the Princesses" mit dem Cirque de Loin am Klagenfurter Stadttheater
Luc Bondy prägte die Wiener Festwochen fünf Jahre als Schauspielchef, elf als Intendant. Der Regisseur über Abschied, Kritik und seinen Nachfolger
"Das Dritte Reich des Traums" von Zoon-Musiktheater im Nestroyhof
Handzahmer Saisonabschluss am Wiener Volkstheater: "Mein Freund Harvey"
Philipp Harnoncourt: "Experiment, das großen Spaß macht"
Nina Stemme vollführte als Isolde eine Glanzleistung. Regisseur David McVicar setzte auf szenische Statik, Dirigent Franz Welser-Möst auf fulminante Energie
Der 72-jährige Schweizer sei ein legendärer Schauspieler, der den deutschen Film und auch das deutschsprachige Theater entscheidend geprägt habe
Nächste Woche findet das 4. Schülertheatertreffen am Burgtheater statt. Zu den ausgewählten Gruppen zählt auch das Borg Hegelgasse
Stephen Schwartz wurde mit der Komposition einer VBW-Eigenproduktion beauftragt
Sven-Eric Bechtolf, bislang Schauspielchef, ab sofort Mitglied des Festspieldirektoriums, ab 2015 künstlerischer Leiter
Im Tanzquartier Wien zeigt sich junge österreichische Choreografie: Danzinger/Fusco, Dittler und Ernst
Am Donnerstag hat an der Staatsoper Wagners "Tristan und Isolde" Premiere - Tenor Seiffert über die männliche Titelpartie und ihre Anforderungen
Yoncheva statt Machaidze, Bermudez statt Tae Joong Yang
"Die Geschichte der Welt in 7 Tagen", ein anthropologischer Selbstversuch im Brut
"Zauberflöte"-Regisseur Pountney startete einen Monat vor der Premiere mit einer Schlüsselszene der Oper
In Viola Rohners Stück "Perfekt", vom Westbahntheater uraufgeführt, werden fundamentale ethische Fragen aufgeworfen.