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Wer schon einmal bei einem "Assessment-Center" (neudeutsch für Personalauswahlverfahren) mitgemacht hat, kennt das seltsame Gefühl, unter Beobachtung "natürlich" agieren zu müssen. Dabei wird das Verhalten von Jobbewerbern in verschiedenen Situationen getestet. Sind die Teilnehmer empathisch und sozial? Setzen sie sich gegen andere durch? Wie weit gehen wir eigentlich für eine gute Position? Diese Frage stellt sich der spanisch-katalanische Autor Jordi Galceran in seinem Stück El mètode Grönholm, mit dem ihm 2003 der Durchbruch gelang. Vergangenen Freitag war das Stück in der spannenden Inszenierung von Tobias Materna am Vorarlberger Landestheater in Bregenz zu sehen. Schon das Bühnenbild (Martina Stoian) spricht Bände: Ein übergroßes Aquarium steht vorne an der Bühne. Ein abgeschlossenes Gehege, in dem Jobbewerber um eine gute Position kämpfen wie Laborratten um ein Stück Speck. Sätze wie "Die hören mit" und "Die beobachten uns" wirken dabei umso komischer. Eine hohe Managementposition für das zweitgrößte Möbelhaus der Welt ist ausgeschrieben. Es entwickelt sich ein wahrer Krimi - das Stück ist vor allem in Zeiten von "Catch as catch can" hochaktuell. (rar, DER STANDARD, 20.3.2012)
Mit der Festwochen-Vorstellung der Trilogie "In Agonie" von Miroslav Krleza gelingen Martin Kusej und dem Residenztheater im Volkstheater eine Meisterreise durch das 20. Jahrhundert
"Wagners Ring an einem Abend" mit Texten von Loriot an der Wiener Volksoper
"Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny" von Kurt Weill und Bertolt Brecht, eine Koproduktion mit der Vlaamse Opera
Kritik wegen Debatte über Staatsangehörigkeit von Lissners Nachfolger
Mit Samuel Becketts Einsiedler-Introspektion "Das letzte Band" verabschidet sich Dieter Haspel als Regisseur vom Petersplatz
Wagner wurde endlich 200 - und der Staatsopern-"Ring" mit der "Götterdämmerung" vollendet
Peter Turrini gibt den Menschen, die um ihre Existenz kämpfen, eine Plattform. In "Aus Liebe" dürfen sie ihre Wut und ihre Ängste artikulieren.
Die Intendanten-Frage bleibt bis Juli ungeklärt
Pfiffig: "Der Revisor" von Nikolai Gogol ist in einer Neuübersetzung an den Kammerspielen in Linz zu sehen
Kooperation von fünf freien Bühnen mit finanzieller Unterstützung des Ministeriums
Wojtek Klemms Interpretation von Sartres "Die schmutzigen Hände" enttäuscht in Graz als unentschlossener Abend mit Längen
Das Kuratorium verlangt von Pereira Budgetdisziplin: Ausgaben mit 61 Millionen Euro gedeckelt
Der Gewinner des Retzhofer Dramapreises Ferdinand Schmalz im Gespräch mit seinem Vorgänger, Ewald Palmetshofer
Kaufmännischer Geschäftsführer des Linzer Landestheaters wechselt im September nach Wien - Holding-Chef Springer: "Wir haben niemanden abgeworben"
Das Stück von Autorin und Regisseurin Isabella Feimer bleibt unausgegoren
Bizets "Carmen" an der Wiener Staatsoper mit Mezzostar Elina Garanca
TBA21 im Wiener Augarten: An Kaler zeigt Teil zwei von "On Orientations"
Hüller für Leistung in Jelinek-Stück mit 10.000 Euro geehrt - Häusermann als beste Nachwuchsdarstellerin
Vitalspritze für Kleists "Michael Kohlhaas" im Rahmen der Jungen Burg im Vestibül
Nicht nur von Pappe: Der Burgtheater-Spielplan 2013/14
Als Plädoyer für die Kraft der Umwälzung hat Dimiter Gotscheff Heiner Müllers Stück inszeniert
Johan Simons verzichtet auf Vertragsverlängerung
Diktatur des Fitnesswahns: Juli Zehs "Corpus Delicti" im Theater Drachengasse
Performancefestival zeigt überwiegend Österreich-Premieren
Der schottische Choreograf Michael Clark gastiert mit seinem glamourösen Ballett in St. Pölten: Einmalig im Festspielhaus!
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