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Wien - In einem Pilotprojekt des Wirtschaftsministeriums wurden 2008 die ersten drei "Josef-Ressel-Zentren" (JR-Zentren) an Fachhochschulen (FH) gegründet. Bis dato ist es bei diesem Pilot geblieben. Nun ist aber ein Ausbau geplant: Künftig werden die JR-Zentren über die Christian Doppler-Forschungsgesellschaft (CDG) gefördert, teilte die CDG am Montag in einer Aussendung mit. Heuer wird mit drei weiteren Zentren gerechnet, das Wirtschaftsministerium stellt dafür 600.000 Euro im laufenden Jahr zur Verfügung.
Ziel der JR-Zentren ist es, die anwendungsorientierte Forschung an FH zu stärken und die Kooperationen zwischen Wirtschaft und FH zu intensivieren. Sie fördern damit die Kooperation zwischen FH und Unternehmen in ähnlicher Weise, wie die Christian Doppler-Labors zwischen Universitäten und Wirtschaft.
Die ersten JR-Zentren wurden nach einer Ausschreibung an FH in Vorarlberg, Oberösterreich und dem Burgenland eingerichtet, sie kooperieren mit 15 kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Bisher wurde das Programm von der Forschungsförderungsgesellschaft FFG administriert.
Fragestellung aus Unternehmen
Wie in CD-Labors teilen sich auch in den JR-Zentren Unternehmen und öffentliche Hand die Kosten der Forschungskooperation. Die Zentren sind in die Organisation der jeweiligen FH eingebettet, die wissenschaftlichen Fragestellungen kommen aus den Unternehmen. Im Mittelpunkt steht dabei anwendungsorientierte Forschung.
Die Laufzeit der JR-Zentren ist mit fünf Jahren etwas kürzer als bei CD-Labors (sieben Jahre). Auch der jährliche Budgetrahmen ist mit maximal 400.000 Euro niedriger (CD-Labors: maximal 600.000 Euro).
Neue JR-Zentren können bei der CDG beantragt werden, es gibt keine Ausschreibungen. Wie CDG-Präsident Reinhart Kögerler gegenüber der APA erklärte, gibt es bereits Anträge für neue JR-Zentren. Im Wirtschaftsministerium gehe man davon aus, dass künftig jährlich drei neue Zentren gegründet werden können. In der CDG wurde das wissenschaftliche Gremium, der Senat, um eine eigene Josef Ressel-Kurie erweitert, die künftig die Qualität der Forschung in den JR-Zentren sicherstellen soll. (APA, 19.3.2012)
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Am besten wärs man würde ein paar Jahrgängen automatisch per Geburt einen Hochschultitel verleihen. Die neuen Akademiker sind glücklich, weil mit so einem Titel da ist man ja gleich viel mehr, und man verdient einen Haufen Geld ohne viel Arbeit.
Die Politiker sind glücklich, weil Sie der Bevölkerung die gesteigerte Akademikerquote verkaufen können.
Die geförderten Forschungsprojekte werden in dem Artikel nicht spezifiziert. Nehmen wir an, es geht um wirtschaftsbezogene F&E und keine Wissenschaft. Warum die CDG dafür herhalten muss, ist für mich eine bedauerliche Entwicklung, da die Gründung für anwendungsorientierte Grundlagenforschung mit Sondierungsfunktion gedacht war. Ist die FFG nicht mehr gut genug für das Gebiet der Industrie F&E? die Industrieförderung steigt und wieder werden der Wissenschaft Förderungsmittel entzogen. Dies geschieht mit Zustimmung der Wissenschafter im Präsidium! Welche Interessen vertreten diese? Das Chaos der österreichischen Forschungsförderung (BmWF, bmvit, BmAW, bm landwirtschaft) trägt wieder Blühten zum Schaden der Wissenschaft bei limitierten Mitteln
fehlt eigentlich nur noch der evolution hunter - dann hätten sie alle ihre nicks durch.
aber jetzt husch, husch! die 0.5 ects ohne prüfung verdienen sich eben nicht alleine durchs trollen - aber ich verstehs - die wahlfächer müssen eben auch irgendwann bedient werden.
hoff die mama ist noch nicht zu aufgebracht? ist ja schliesslich erst das 32 semester powi/sowi oder ähnlich "anspruchsvolles" - nicht?
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