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Österreichische Personalverantwortliche planen im kommenden Quartal vermehrt Personal einzustellen. Zwölf Prozent der Human-Resources-Experten geben an, ihren Mitarbeiterstamm zu erhöhen, vier Prozent haben vor, ihren Personalstamm zu reduzieren, und 83 Prozent haben vor, keine Änderungen vorzunehmen. Das ergibt einen Nettobeschäftigungsausblick von plus acht Prozent für das kommende Quartal, sagt der Manpower-Beschäftigungsausblick. 751 Personalverantwortliche wurden befragt, ob sie planen, Personal einzustellen, abzubauen oder ob sie den Mitarbeiterstand gleichhalten werden.
Bereinigt man die Werte um jahreszeitlich bedingte Schwankungen, ergibt sich die stärkste zweite Quartalsvorschau seit 2008.
Die höchsten Recruitingraten werden, wie auch schon in den letzten vier Quartalen, in Folge aus Indien (plus 48 Prozent), Brasilien (plus 39 Prozent) und Taiwan (plus 36 Prozent) gemeldet. In Indien zeichnet der Dienstleistungssektor für diese Entwicklung verantwortlich, da europäische Unternehmen auf das Know-how der dort ansässigen IT-Experten zugreifen.
Die Europaergebnisse spiegeln die angespannte Wirtschaftslage in einigen Ländern wider. Griechenland (minus elf), Spanien (minus acht Prozent), Ungarn, Irland und die Tschechische Republik mit je minus drei Prozent sind als einzige Länder im weltweiten Vergleich im Minus. (kbau, DER STANDARD, 17./18.3.2012)
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