Kurden-Proteste zum Neujahrsfest

Ansichtssache

Die türkische Polizei ist am Sonntag in mehreren Städten gegen als illegal eingestufte Demonstrationen zu den kurdischen Neujahrsfeiern vorgegangen. Im ganzen Land gingen Kurden anlässlich ihres Neujahrsfests Newroz auf die Straße, um für mehr Autonomie der kurdischen Bevölkerung zu demonstrieren.

In Istanbul nahm die Polizei mehr als 100 Menschen fest. Die größten Demonstrationen gab es in der Stadt Diyarbakir im kurdischen Südosten des Landes.  Die Polizei setzte Tränengas, Wasserwerfer und Schlagstöcke ein, um die Versammlungen aufzulösen. Die Auseinandersetzungen forderten ein Todesopfer. Ein kurdischer Lokalpolitiker (Chef der Partei Frieden und Demokratie, BDP) sei von einem Tränengasgeschoß tödlich am Kopf getroffen worden, berichteten BDP-Parlamentsabgeordnete auf Twitter. (APA/Reuters, 19.3.2012)

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Das kurdische Neujahr beginnt am 21. März.

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In der Türkei werden die Sicherheitsvorkehrungen zu den Feiern jedes Jahr verschärft, um Sympathiekundgebungen für die als Terrororganisation eingestufte Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) und ihren inhaftierten Anführer Abdullah Öcalan zu unterbinden.

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Demonstranten in Diyarbakir halten ein Bild des inhaftierten Anführers Abdullah Öcalan.

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