Waffenhandel steigt fast um ein Viertel

19. März 2012, 06:28
  • T-72 Panzer bei einer Militärparade in Neu Delhi.
    foto: kevin frayer/ap/dapd

    T-72 Panzer bei einer Militärparade in Neu Delhi.

  • Parade im Jänner dieses Jahres in Neu Delhi.
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    foto: reuters/b mathur

    Parade im Jänner dieses Jahres in Neu Delhi.

Indien größter Waffenimporteur der Welt - Arabischer Frühling hat nur geringe Auswirkungen auf internationalen Waffenhandel

Stockholm - Der weltweite Handel mit Waffen boomt weiter. In den vergangenen fünf Jahren erhöhte sich das Volumen der Rüstungsgeschäfte rund um den Globus im Vergleich zum Zeitraum 2002 bis 2006 um 24 Prozent. Die fünf größten Waffenimporteure seien in Asien ansässig, hieß es in einem in der Nacht auf Montag veröffentlichten Bericht des in Stockholm ansässigen Friedensforschungsinstituts SIPRI. Die größten Waffenexporteure sind demnach weiterhin die USA und Russland.

Im Untersuchungszeitraum von 2007 bis 2011 wurden dem Bericht zufolge 44 Prozent der weltweiten Waffenimporte in Asien und Ozeanien registriert. Weit abgeschlagen folgten Europa mit 19 Prozent, der Mittlere Osten mit 17 Prozent, Amerika mit elf Prozent und Afrika mit neun Prozent.

Indien ist größter Waffenimporteur

Indien war laut SIPRI im Zeitraum 2007 bis 2011 der größte Waffenimporteur der Welt - mit einem Anteil von zehn Prozent. Hintergrund seien die Feindschaft zum Nachbarland Pakistan sowie interne Konflikte und der Kampf gegen den Terrorismus. Die anderen vier wichtigsten Rüstungsimporteure kommen ebenfalls aus Asien: Südkorea, Pakistan, China und Singapur.

Die Waffenimporte Griechenlands sind indes um 18 Prozent zurückgegangen. Das krisengebeutelte Land war laut SIPRI zehntgrößter Waffenimporteur im Zeitraum 2007 bis 2011, davor (2002 bis 2006) sei Griechenland noch an vierter Stelle gelegen. Im Jahr 2011 habe Griechenland keinen neuen Auftrag für herkömmliche Waffen erteilt.

Syrien bekommt Waffen aus Russland

Syrien hat seine Waffenimporte in den vergangenen Jahren um fast 600 Prozent gesteigert und bezieht weiter die meisten Rüstungsgüter von seinem Verbündeten Russland. Russland habe seine Lieferungen auch dann noch fortgesetzt, als die USA, die Europäische Union und andere Länder wegen des gewaltsamen Vorgehens des Regimes von Staatschef Baschar al-Assad Waffenembargos gegen das Land verhängten, heißt es in dem am Montag veröffentlichten Bericht des renommierten schwedischen Sipri-Instituts. Allein 78 Prozent der Waffenimporte nach Syrien zwischen 2007 und 2011 stammten aus Russland.

Auffällige Exportzahlen aus China

Auffällig sei der Aufstieg Chinas als Waffenexporteur, sagte SIPRI-Experte Mark Bromley der Nachrichtenagentur dpa. Zwischen den Zeiträumen 2002 bis 2006 und 2007 bis 2011 stieg das Volumen der chinesischen Waffenexporte um 95 Prozent. Vor allem Pakistan habe chinesische Rüstungsgüter wie Schiffe und Kampfflugzeuge gekauft.

Mit 30 Prozent werden die meisten Waffen aus den USA exportiert, die Ausfuhren aus Russland liegen bei 24 Prozent. Auf Platz drei folge Deutschland mit neun Prozent. Die Bundesrepublik exportierte laut SIPRI unter anderem U-Boote und Fregatten. Die wichtigsten Absatzmärkte seien Griechenland, Südkorea und Südafrika gewesen. Frankreich und Großbritannien liefern acht beziehungsweise vier Prozent aller Waffen. SIPRI zufolge hatte der Arabische Frühling indes nur eine geringe Auswirkung auf den internationalen Waffenhandel. (APA, 19.3.2012)

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Komisch

fuer Waffen ist immer Geld da: da funktioniert die Wirtschaft.

Und wir denken weiter das bald der Weltfrieden ausbricht und rüsten ab....

richtig was macht man am besten gegen aufrüstung ? aufrüstung. sehr gscheit -.-

Naja, Ihre Logik ist ein Anfang

die richtige Konsequenz wäre gegenrüsten, aber unter dem Durchschnitt der anderen Staaten, um nicht weiter zu eskalieren.

Aber bei unserer Budgetlage braucht man darüber ohnehin nicht zu diskutieren.

waffen: konventionelle, biologische, atomare, sind massenvernichtungswaffen. Sie und ihre produzenten und ihre käufer und verkäufer gehören geächtet und verboten. und zwar auf bass von volksentscheiden.

Waffen aus Indien? Ich weiß nicht so recht:

http://www.clipfish.de/video/159... die-erste/

die haübliche waffe aus indien: hühner-curry. seeehr scharf!

inflationsbereinigt? ... falls nein ist die steigerung eh nur relativ gering.

Das erinnert mich an einen Vortrag eines Wirtschaftsgurus bei einer WKO-Veranstaltung

wo vorgetragen wurde, dass die Zahl der armen US-Bürger, die unter $ 1.000,--/Monat verdienen, stetig gleichmässig sinkt, was als Beweis gegen die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich gewertet wurde.

Ich musste laut und höhnisch lachen, weil die Entwicklung ungefähr genau der Inflation entsprach, welche also sicher ausser Acht gelassen wurde.

...wohin in europa? richtig, auch nach österreich!

dass still und heimlich die exekutive mit "anti-terror-ausrüstung" bestückt wird, ist anscheinend keine option für objektiven journalismus. fragens einmal im innenministerium, mit welchem volumen an geldern für die aufrüstung und beschaffung neuer "kollektiv-willensbrecher-tools" u.a. teaser, die generäle, einkäufer und waffenlobbyisten augestattet werden....dient natürlich dazu, um die sozialen unruhen die uns alle treffen werden, halbwegs in schach zu halten...

Wirtschaftsmotor Krieg...

Die Kommentare erinnern an den Fuchs des Äsop, dem die Trauben, die er nicht erreichen kann, zu sauer sind.

Österreich ist militärisch irrelvant und deshalb wird militärische Macht verteufelt und diese Opferhaltung als moralisch überlegen gefeiert.

Nietzsche hat ähnliches treffend als Sklavenmoral bezeichnet. Die Schwachen und Schlechten bezeichnen die Mächtigen, Herrschenden, Starken, Erhabenen - die eigentlichen Guten! - als "die Bösen, Gemeinen".
Die eigene "Schlechtigkeit" wird als "moralische Stärke" verkauft. Schlecht mit Gut gleichgesetzt.

gehts der Wirtschaft gut, gehts den ... oh wait!

Niemand hat die Absicht....

sagte Ulbricht einst.. Wachstum durch Waffenindustrie. Wozu eigentlich?? Solange irgendein Geldgieriger Affe noch Dumme findet, wird ewig geschürt und Kriege am Leben gehalten, an denen man Unmengen Geld verdienen kann. Schade, dass viele das Töten vor dem Leben sehen und mitmachen. Diese Krankheit wird wohl nie geheilt.

"Niemand hat die Absicht sagte Ulbricht einst"

Viele Historiker sind übrigens heute der Ansicht, dass dieser Satz zu einem Zeitpunkt gefallen ist, als tatsächlich niemand die Absicht hatte, eine Mauer zu bauen, bzw. Ulbricht damals von derartigen Plänen nichts wusste.

und der arme viktor sitzt im gefängnis...

http://www.newyorker.com/reporting... ntPage=all

Keine Sorge. Graf Ali wird einspringen.

Die Bundesrepublik exportierte laut SIPRI unter anderem U-Boote und Fregatten. Die wichtigsten Absatzmärkte seien Griechenland, Südkorea und Südafrika gewesen

ahja ok die geschenkten U-Boote nach Israel zählen da nicht...

eh klar, die griechen!

nix neues
die griechen haben noch voriges jahr
als sie schon offiziell bankrott waren
180 panzer gekauft.

das muss man schon verstehen
7/8 der grenzen griechenlands werden von fischen bedroht.....

roter baron

dazu gehören aber immer 2...

und in dem fall auch die europäischen waffenexporteure.

frau merkel lässt keine gelegenheit aus, um druck auszuüben, damit athen den eurofighter ordert (an die deutschen ja beteiligt sind).
ähnlich verhält es sich mit den leopard-panzern (auch aus deutschland) oder mit den französischen luftabwehrsystemen und fregatten.

Sie müßen aber schon dazudagen dass das die Bedinnungen waren um überhaupt die Kredite zu bekommen!

Nur wird das nicht öffentlich diskutiert.

" Arabischer Frühling hat nur geringe Auswirkungen auf internationalen Waffenhandel"

der blutbad-tsunami "arabischer frühling" bewegt sich auf die chinesische grenze zu und soll dort nicht haltmachen. so der führende US-republikaner mc cain.

indien hat alte rechnungen mit china und ist als alliierter eingeplant.

die verharmlosung des "arabischen frühlings", die sich schon in dieser namensgebung ausdrückt, ist teil der medialen kriegsführung.

wow. eine völlig neue vt!!

usa + indien vs. china?!

ihr backt schon ganz schön große brötchen in euren verschwörungszirkeln, alle achtung.

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