Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

T-72 Panzer bei einer Militärparade in Neu Delhi.
vergrößern 959x600Parade im Jänner dieses Jahres in Neu Delhi.
Stockholm - Der weltweite Handel mit Waffen boomt weiter. In den vergangenen fünf Jahren erhöhte sich das Volumen der Rüstungsgeschäfte rund um den Globus im Vergleich zum Zeitraum 2002 bis 2006 um 24 Prozent. Die fünf größten Waffenimporteure seien in Asien ansässig, hieß es in einem in der Nacht auf Montag veröffentlichten Bericht des in Stockholm ansässigen Friedensforschungsinstituts SIPRI. Die größten Waffenexporteure sind demnach weiterhin die USA und Russland.
Im Untersuchungszeitraum von 2007 bis 2011 wurden dem Bericht zufolge 44 Prozent der weltweiten Waffenimporte in Asien und Ozeanien registriert. Weit abgeschlagen folgten Europa mit 19 Prozent, der Mittlere Osten mit 17 Prozent, Amerika mit elf Prozent und Afrika mit neun Prozent.
Indien ist größter Waffenimporteur
Indien war laut SIPRI im Zeitraum 2007 bis 2011 der größte Waffenimporteur der Welt - mit einem Anteil von zehn Prozent. Hintergrund seien die Feindschaft zum Nachbarland Pakistan sowie interne Konflikte und der Kampf gegen den Terrorismus. Die anderen vier wichtigsten Rüstungsimporteure kommen ebenfalls aus Asien: Südkorea, Pakistan, China und Singapur.
Die Waffenimporte Griechenlands sind indes um 18 Prozent zurückgegangen. Das krisengebeutelte Land war laut SIPRI zehntgrößter Waffenimporteur im Zeitraum 2007 bis 2011, davor (2002 bis 2006) sei Griechenland noch an vierter Stelle gelegen. Im Jahr 2011 habe Griechenland keinen neuen Auftrag für herkömmliche Waffen erteilt.
Syrien bekommt Waffen aus Russland
Syrien hat seine Waffenimporte in den vergangenen Jahren um fast 600 Prozent gesteigert und bezieht weiter die meisten Rüstungsgüter von seinem Verbündeten Russland. Russland habe seine Lieferungen auch dann noch fortgesetzt, als die USA, die Europäische Union und andere Länder wegen des gewaltsamen Vorgehens des Regimes von Staatschef Baschar al-Assad Waffenembargos gegen das Land verhängten, heißt es in dem am Montag veröffentlichten Bericht des renommierten schwedischen Sipri-Instituts. Allein 78 Prozent der Waffenimporte nach Syrien zwischen 2007 und 2011 stammten aus Russland.
Auffällige Exportzahlen aus China
Auffällig sei der Aufstieg Chinas als Waffenexporteur, sagte SIPRI-Experte Mark Bromley der Nachrichtenagentur dpa. Zwischen den Zeiträumen 2002 bis 2006 und 2007 bis 2011 stieg das Volumen der chinesischen Waffenexporte um 95 Prozent. Vor allem Pakistan habe chinesische Rüstungsgüter wie Schiffe und Kampfflugzeuge gekauft.
Mit 30 Prozent werden die meisten Waffen aus den USA exportiert, die Ausfuhren aus Russland liegen bei 24 Prozent. Auf Platz drei folge Deutschland mit neun Prozent. Die Bundesrepublik exportierte laut SIPRI unter anderem U-Boote und Fregatten. Die wichtigsten Absatzmärkte seien Griechenland, Südkorea und Südafrika gewesen. Frankreich und Großbritannien liefern acht beziehungsweise vier Prozent aller Waffen. SIPRI zufolge hatte der Arabische Frühling indes nur eine geringe Auswirkung auf den internationalen Waffenhandel. (APA, 19.3.2012)
Link
sipri.org
Regierung stimmt umstrittenem Geschäft zu - Bedenken wegen möglichen Einsatzes gegen Minderheiten
"Ende mit Schrecken besser als Schrecken ohne Ende"
Die UNO-Regelung hätte umstrittene Waffenlieferungen der letzten Jahre zumindest erschwert, erklärt Experte Paul Holtom
Islamische Republik hat Präsidentschaft turnusgemäß ab Ende Mai inne
154 Staaten stimmten für Vertrag, Ratifizierung könnte dauern - Experte Grebe: "Vertrag historisch, hat aber viele Schlupflöcher"
Verteidigungsministerium habe laut "FAZ" Investitionen von 1,3 Milliarden Euro in den Sand gesetzt
Außerdem wird in Japan ein zweites Radarsystem errichtet
Frei werdende Stellen sollen nicht neu besetzt werden - Budget bleibt stabil
Projekt sehr umstritten: Nach Kostenexplosion und Verzögerungen nun Maschinenproblem
Während die meisten traditionellen Industriestaaten ihre Militärausgaben senken, explodieren die Rüstungsetats in den Schwellenländern
Immer mehr Geld fließt allerdings in Waffen für einen "Cyberkrieg"
Prototyp der Hightech-Waffe solle im kommenden Jahr installiert werden
Transparency International hat den Militärsektor jener 82 Länder untersucht, die 2011 für 94 Prozent der weltweiten Militärausgaben verantwortlich waren - Klicken Sie für Länderinformationen in die Weltkarte - Details zur Studie lesen Sie hier
Chinesisches Staatsfernsehen: "Erster chinesischer Kauf schwerer Rüstungstechnologie aus Russland seit zehn Jahren"
Neuer Index sieht mangelnde Kontrolle und Transparenz in 70 Prozent der untersuchten Staaten - Österreich erhält relativ gutes Zeugnis - Visualisierung auf interaktiver Weltkarte
Vor China lagen nur noch die USA, Russland, Deutschland und Frankreich
Cyberdoktrin wertet Cyberattacken von Staaten auf die USA seit 2010 als Kriegsgrund
Verkauf österreichischer Leichtflugzeugmotoren, mit denen Predator-Drohnen der US-Armee betrieben werden, soll überprüft werden
Notfallmedizin auf dem Schlachtfeld: Neues Mittel zur Behandlung innerer Blutungen erhöht Überlebenschancen
Spannungen nach Atomtestdrohungen Nordkoreas gewachsen
Unbemannte Flugkörper können einfach vom Kurs abgebracht werden und gefährden Luftfahrt
Australischer General: Auch USA wollen Teilnahme prüfen
Vor allem Kampfjets und Raketenabwehrsysteme wurden verkauft
Offenbar keine Ausfuhrgenehmigung für Bauteile nach Frankreich
"Schutz vor Angriff aus Nordkorea - Nicht gegen China gerichtet"
wo vorgetragen wurde, dass die Zahl der armen US-Bürger, die unter $ 1.000,--/Monat verdienen, stetig gleichmässig sinkt, was als Beweis gegen die zunehmende Kluft zwischen Arm und Reich gewertet wurde.
Ich musste laut und höhnisch lachen, weil die Entwicklung ungefähr genau der Inflation entsprach, welche also sicher ausser Acht gelassen wurde.
dass still und heimlich die exekutive mit "anti-terror-ausrüstung" bestückt wird, ist anscheinend keine option für objektiven journalismus. fragens einmal im innenministerium, mit welchem volumen an geldern für die aufrüstung und beschaffung neuer "kollektiv-willensbrecher-tools" u.a. teaser, die generäle, einkäufer und waffenlobbyisten augestattet werden....dient natürlich dazu, um die sozialen unruhen die uns alle treffen werden, halbwegs in schach zu halten...
Die Kommentare erinnern an den Fuchs des Äsop, dem die Trauben, die er nicht erreichen kann, zu sauer sind.
Österreich ist militärisch irrelvant und deshalb wird militärische Macht verteufelt und diese Opferhaltung als moralisch überlegen gefeiert.
Nietzsche hat ähnliches treffend als Sklavenmoral bezeichnet. Die Schwachen und Schlechten bezeichnen die Mächtigen, Herrschenden, Starken, Erhabenen - die eigentlichen Guten! - als "die Bösen, Gemeinen".
Die eigene "Schlechtigkeit" wird als "moralische Stärke" verkauft. Schlecht mit Gut gleichgesetzt.
sagte Ulbricht einst.. Wachstum durch Waffenindustrie. Wozu eigentlich?? Solange irgendein Geldgieriger Affe noch Dumme findet, wird ewig geschürt und Kriege am Leben gehalten, an denen man Unmengen Geld verdienen kann. Schade, dass viele das Töten vor dem Leben sehen und mitmachen. Diese Krankheit wird wohl nie geheilt.
"Niemand hat die Absicht sagte Ulbricht einst"
Viele Historiker sind übrigens heute der Ansicht, dass dieser Satz zu einem Zeitpunkt gefallen ist, als tatsächlich niemand die Absicht hatte, eine Mauer zu bauen, bzw. Ulbricht damals von derartigen Plänen nichts wusste.
und der arme viktor sitzt im gefängnis...
http://www.newyorker.com/reporting... ntPage=all
und in dem fall auch die europäischen waffenexporteure.
frau merkel lässt keine gelegenheit aus, um druck auszuüben, damit athen den eurofighter ordert (an die deutschen ja beteiligt sind).
ähnlich verhält es sich mit den leopard-panzern (auch aus deutschland) oder mit den französischen luftabwehrsystemen und fregatten.
der blutbad-tsunami "arabischer frühling" bewegt sich auf die chinesische grenze zu und soll dort nicht haltmachen. so der führende US-republikaner mc cain.
indien hat alte rechnungen mit china und ist als alliierter eingeplant.
die verharmlosung des "arabischen frühlings", die sich schon in dieser namensgebung ausdrückt, ist teil der medialen kriegsführung.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.