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Wien - Diese Woche entscheidet die Medienbehörde, ob dem ORF sieben Prozent mehr Programmentgelt ab Juni zustehen. Davor musste der politisch besetzte Stiftungsrat zustimmen. Gebührenbeschlüsse gelten neben Generalswahlen als Druckmittel der Parteien gegenüber dem ORF. Als Alternative fordern Generäle, ORF-Kenner und Experten oft, Gebühren doch jährlich mit der Inflation anzuheben. Manch Rundfunkrechtler ist skeptisch. SPÖ und ÖVP beginnen gerade wieder am ORF-Gesetz zu schrauben.
Brüssel verlangt, die Höhe der ORF-Gebühr alle fünf Jahre zu prüfen, ob sie dem Aufwand des öffentlich-rechtlichen Auftrags entspricht.
Hans Peter Lehofer, Professor für öffentliches Recht an der WU und Verwaltungsrichter, hat die Möglichkeit schon in seinem Blog verneint und ist damit nicht allein: Indexgesicherte Programmentgelte seien ohne weitere Überprüfung, ob die Anpassung zur Finanzierung des Auftrags erforderlich ist, "in jedem Fall beihilfenrechtlich unmöglich". WU-Kollege Michael Holoubek, zugleich Verfassungsrichter, ist in einer ersten Einschätzung nicht so kategorisch: Der Aufwand für den Auftrag verteuere sich wohl mit der Inflation. War die Gebühr angemessen, fände er ihre Anpassung mit der Inflation "nicht von vornherein absurd". Auch er ist damit nicht allein.
Vorerst befassen sich die Höchstgerichte in Sachen Gebühr freilich mit der Gebührenpflicht für praktisch alle Haushalte. (fid, DER STANDARD, 19.3.2012)
Anfang Juni legt der ORF in einer Klausur fest, wo 2014 75 Millionen gekürzt werden. 30 für Befreiungen von Gebühren verweigert die Republik vorerst. Über eine weitere Resolution für die Refundierung streiten die Stiftungsräte
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Er fände es dennoch "richtig", wieder "bei so etwas Großem mitzumachen
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Kleinerer und unabhängiger Stiftungsrat, Verlängerung der Gebührenrefundierung, Haushaltsabgabe und Einbindung in Newsroom-Planungen
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ORF-Chef Wrabetz will "brachliegendes Familiensilber" verkaufen - 20 bis 30 Prozent des Einsparungsziels durch Einmalerlöse - Deutliche Quotenrückgänge will er "genau analysieren"
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Kürzung der Filmförderung "würde mir nicht als besonders vorausschauend erscheinen" - VÖZ trommelt weiter für Leistungsschutzrecht
Auch künftig am Wochenende zu sehen - 25-jähriges Jubiläum mit Tag der Landesstudios am kommenden Samstag
einfach Abschaffen!
wer Dancing Stars, Musikantenstadl, irgendwelche hirnrissigen Castingshows braucht, findet die sicher auch auf RTL und Co oder auf den österreichischen Privaten
oder machts eben echtes PayTV draus, was anderes ist es ja nicht, nur das jeder Österreicher Zwangsabonent ist und bitte jetzt nicht mit dem Bildugnsauftrag kommen der ja in der Verfassung festgelegt ist, das letzte was ich gesehn hab war ein gealterter Ex-Pornostar der getanzt hat und 1000 mal die selben 3 Universum Folgen, neu zusammenschneiden ist auch nicht die Erfüllung des Bildungsauftrages
letztens war sogar bei "Am Schauplatz" ein Special zu Dancing Stars, habtas noch alle?
ich sage NEIN zu ORF
Den Rest streift der Staat ein und nennt es "Radio- und Fernsehgebühr", "Kunstförderungsbeitrag" oder auch - besonders pikant - "Landesabgabe".
Diese fließt dem jeweiligen Landesbudget zu. Jedes Bundesland legt die Höhe (!!!) und den Verwendungszweck (!!!) der Landesabgabe selbst fest. Auf gut Deutsch gesagt: Da streifen Bund und Länder unsere Gebührengelder ein und finanzieren damit irgend einem Provinzbürgermeister den Dienstwagen.
Das ist doch der weitaus größere Skandal als das durchwegs schlechte ORF Programm.
Experte für eh fast alles, fastschon wie der Karmasin, wenns um Medienethik geht oder der Hausjell wenns um den tollen ORF geht oder der Filzmaier wenns um politik geht. jetzt halt der lehofer für alles was irgendwie mit recht zu tun hat und nicht mit recht haben
Die Zwangsgebühren des ORFs sind eine pure Frechheit. Um den den Bildungsauftrag zu erfüllen würde ein einziger Sender reichen. Dafür wäre in meinen Augen eine Zwangsgebühr von maximal € 10/Monat vertretbar. Mir ist unverständlich wie die US-Comedys und Sendungen wie Starmania unsere Bevölkerung bilden sollen. Die GIS-Gebühren sind nichts weiter als eine versteckte Steuereinnahme für die Regierung. Es ist leider nur zu traurig, wie wir Österreicher uns ausnehmen lassen (müssen). ÖVP und SPÖ werden bei den nächsten Wahlen sicher wieder deutlich verlieren!
ich farg mich selber, für was ich noch für so geistreiche Ergüsse wie "Dancing Stars" oder die ewig blöden Telenovelas etwas berappen soll.
Im Internet kann ich mir via diversen Mediatheken die Sendungen, die mich interessieren gratis zu jeder Zeit anschauen und sonst wie mein Programm nach meinen Vorstellungen zusammenstellen.
Ehrlich! Für was brauch ich da noch den bescheuerten ORF
PS: ich möchte mich auch nicht über die ökonomischen Schäden auslassen, die das lange verteidigte ORF-Monopol (Ö war eines der letzten Länder in Europa, die das gekippt haben!!) bei uns angerichtet hat
brülll - es gibt echt menschen die den schmarren bezahlen?
hab das immer für eine urban legend gehalten, daß es echt menschen gibt, die den gis.controller in die bude lassen um ihren volksverdummungsapparat anzumelden.
bei mir war der auch mal - hab ihn gefragt ob er noch alle tassen im schrank hat, als sich der freak in meine wohnung drängen wollte - ist 6 jahre her, nie wieder was gehört, von dem verein.
Der Personalaufwand betrug 2008 rd 373 Mio Euro bei Umsatzerlösen von rd 886 Mio Euro.
Erhöht man nun den überaus hohen Personalaufwand für 3373 Angestellte um die Inflation, so ist noch genügend Sparpotential vorhanden.
Solange der ORF Sportlizenzen um jeden Preis kauft, damit die Marktanteile nicht noch schneller und tiefer fallen, wird sich am steigenden Finanzbedarf nichts ändern.
Die Sportlizenzen stehen in keinem Verhältnis zu Werbeeinnahmen und Sendezeit.
Und dann kommt es noch zu Terminkollisionen und man zahlt Lizenzen für nichts. Anders formuliert, man zahlt die Lizenzen insb dafür, damit diese ein Privatsender nicht bekommt.
Das restliche Programm insb von ORF1 sind x-fache Wiederholungen von US-Serien.
Sonst wären wohl die Marktanteile wohl nocht geringer.
So stelle ich mir Rundfunkfreiheit nicht vor.
Konkurrenz mit Wiederholungen, die genau so gut Online zur Verfügung gestellt werden könnten, fernhalten.
"Brüssel verlangt, die Höhe der ORF-Gebühr alle fünf Jahre zu prüfen, ob sie dem Aufwand des öffentlich-rechtlichen Auftrags entspricht."
dancing Stars
mitten im achten
die lottosieger
Barbara karlich Show
starmania
...
Lach - da wäre sofort der Betrag auf 0, wenn das ehrlich beantwortet werden wuerde
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