80 Prozent der Japaner befürworten Atomausstieg

18. März 2012, 13:39

Nur 16 Prozent gegen Abschaltung von Reaktoren

Tokio - Ein Jahr nach dem Atomunglück von Fukushima befürworten einer Umfrage zufolge achtzig Prozent der Japaner einen Atomausstieg. Nur 16 Prozent der Befragten sprachen sich gegen die langfristige Abschaltung der Reaktoren aus, wie die Zeitung "Tokyo Shimbun" am Sonntag unter Berufung auf die Umfrage unter 3000 Bürgern berichtete. Zur Lösung akuter Engpässe befürworteten aber 53 Prozent der Befragten für eine Übergangszeit die Wiederinbetriebnahme von heruntergefahrenen Reaktoren.

Seit der Havarie des Atomkraftwerks Fukushima infolge der Erdbeben- und Tsunamikatastrophe vom 11. März 2011 wurden die meisten Reaktoren des Landes zu Sicherheitsüberprüfungen abgeschaltet. Von den 54 Reaktoren sind derzeit nur zwei in Betrieb. Die Wirtschaft dringt auf eine rasche Wiederinbetriebnahme der Reaktoren, um Stromengpässe zu vermeiden. Doch Anrainer der Kraftwerke lehnen dies ab, bevor die Sicherheitschecks nicht abgeschlossen sind. Die Regierung will noch in diesem Jahr ein neues Energiekonzept vorlegen. (APA/AFP)

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von den 54 akw sind derzeit nur 2 in betrieb, und trotzdem ist japan nicht gleich in der steinzeit gelandet! wie geht das eigentlich, wo uns doch dauernd von der atom-lobby eingeredet wird, das ohne kernkraft ein halbwegs zivilisierter standard nicht zu halten ist??

Wenn man die stromintensive Wirtschaft, die z.B. einen großen Teil der Metallverarbeitung umfasst, und die Gaskraftwerke, die eigentlich für die Spitzenlasten da sind, fast die ganze Zeit laufen lässt, dann kann man die AKWs natürlich abschalten. Für die Volkswirtschaft ist das aber auf Dauer nicht auszuhalten. Im übrigen wird in obigen Artikel die Fragen der Umfragen verschwiegen. Über 80% der Japaner lehnen nämlich einen Ausstieg nach deutschem Vorbild ab. Die obige Überschrift ist geradezu exemplarisch für die Redlichkeit der AKW-Gegener.

die interessanteste aussage des artikels geht irgendwie völlig unter!

Und wieviele befürworten den Weltfrieden?

Klaus Ermecke

sitzt im Trockenen und redet dem Ertrinkenden ein, wie schön es doch im Wasser ist!

"dem Ertrinkenden"

Makaber. Wer ist denn ertrunken? Das waren doch wohl die Tsunami-Opfer!

Da es sehr wenige gravierende Unfälle...

in KKW gibt (FSMsD), können die Auswirkungen auf die Menschheit als vernachlässigbar angesehen werden.

Die Problematik der Kernenergie ergibt sich meiner Meinung nach aus der Entsorgungsproblematik, die z.B. in Deutschland durch den Steuerzahler bezahlt, kumuliert über die Jahrhunderte nie und nimmer zu einer leistbaren Energieerzeugung führen kann.

Die Menge und die Radiotoxicity der Abfälle kann durch Wiederaufarbeitung der abgebrannte Brennstäbe reduziert werden

Der Staat stellt die Kosten für die Endlagerung den AKW-Betreibern in Rechnung. Die Deutschen AKW-Betreiber machen dafür Rückstellungen aus dem Verkauf von Atomstrom. In anderen Ländern wie Tschechien und der Schweiz hinterlegen die Atomstromproduzenten Abgaben bei den Nationalbanken. Diese investieren nach strengen Regeln. Die Entsorgung wird aus diesen Konten bezahlt.

Mal darüber informiert, wie man Brennstäbe wiederaufbereitet und die Radiotoxicity reduziert?
(In La Hague gibts eine lange Abwasserleitung in den Kanal.)

Zum Thema Kosten: Die Rückstellungen der Deutschen Konzerne betragen 27,5 Mrd. Euro. Darin sind auch Rückbaukosten der KKW enthalten. Da es aber weltweit noch kein Endlager gibt, kann niemand genau sagen, was die Errichtung, der Betrieb oder gar irgendwelche Sanierungen (über Jahrtausende) kosten würden.
Und wenn das Geld aus is, zahlt wieder der Bund.

Le Hague ist alter Stand der Technik

Es sind inzwischen Verfahren entwickelt mit denen man aus dem Abwasser und der Abluft die radioaktieven Stoffe herausfiltern kann. Nebenbei werden in Zukunft andere Technologien eingesetzt werden weil man nicht nur mehr das Plutonium heraustrennen wird.
Man weiss so ziemlich genau was die Errichtung von einem Bergwerk kostet. Es wurden schon tausende in der ganzen Welt errichtet und werden auch betrieben.
Wenn Deutschland herausfindet dass die Rückstellungen nicht ausreichen werden, dann ist dies wohl auf die verkürzte Laufzeit der AKWs zurückzuführen. Und die hat der Bund verordnet, und dann soll er auch für das fehlende Geld aufkommen.

La Hague ist derzeitiger Stand der Technik, La Hague ist Realität, Transmutation im großen Stil Zukunftsmusik für Reaktoren der späten 3. und 4. Reaktorgeneration.

Bei den Kosten sind die Errichtungskosten sicher der geringste Teil der Kosten, man überlege die Überwachnung und möglicherweise notwendige Sanierung von solchen zukünftigen "Endlagerstätten".
Ich und die deutsche Regierung sprechen hier von 1 Mio Jahren Lagerung (Abtrennung von der Biosphäre).

Bei ca. 20.000 Jahren menschlichem Lebens auf der Erde und ca. 6000 Jahren Zivilisation sind 1 Mio. Jahre ein ehrgeiziges Ziel.

1 Millon Jahre - welch ein Unsinn

Es gibt Techniken um die Abwässer und die Abluft von Le Hague auf fast Null zu senken. Es wird halt nicht gemacht weil bei der derzeitigen Menge der Wiederaufarbeitung es nicht notwendig ist und zum anderen rentiert es sich halt nicht die Anlage für die kurze Restlaufzeit nachzurüsten.

Wie lange muß man eigentlich konventionellen Giftmüll von der Biosphäre abtrennen?

Wird dadurch dass man konventionellen Giftmüll einlagern muss der radioaktive Müll weniger gefährlich?

Warum ist es möglich hochgiftigen konventionellen Müll für IMMER zu lagern und radioaktieven Müll nicht?

Vor allem die Mengen/Volumen. Bei konventionellen Müll ist es möglich riesige Mengen problemlos zu erschwinglichen Kosten zu lagern.

Nein, aber das Geschrei wegen der Lagerung über eine Million Jahre wird in diesem Licht ziemlich lächerlich.

Und dann kann man den strahlenden Dreck

- wie einst die Asche - auf den vereisten Gehsteig streuen!

Dann is wenigstens das Eis weg...

Und jetzt müssen's nur noch ein paar Jahrzehnte warten...

bis die Politik das auch mal umsetzt.

Solange dort so brav immer die gleichen Korruptis gewählt werden, wird sich NICHTS ändern.

Ich hätte nie für möglich gehalten,

dass es in einem Land wie Japan einmal breiter Konsens unter der Bevölkerung sein könnte die Atomkraftwerke abzuschalten. Selbst nach Fukushima, hätt' ich nicht gedacht, dass die Ablehnung so eindeutig sein könnte.

Was war eigentlich los in Fukushima?

Das ist eine hochinteressante Frage. Man müßte sie stellen und dann auch lösen, um das Verhalten und auch die Emotionen der Japaner verstehen zu können. Interessanterweise haben die deutschsprachigen Medien bei der Aufklärung der Krise und ihrer Ursachen völlig versagt, weil sie sich zu früh auf das Nachbeten grüner Dogmen versteift haben. Wesentliche Mängel der Anlagen in Fukushima I haben sie daher übersehen und weder das Unfallgeschehen verstanden, noch die anschließende Entschärfung der Krise.
Wir haben das Unfallgeschehen sieben Monate lang untersucht und schon vor einiger Zeit die nachfolgende Studie veröffentlicht: www.ke-research.de/downloads... aster.pdf.

OK, die Erklärung wie Kernspaltung und ein Reaktor funktioniert, ist- ;die Details des Unfallgeschehens, das was konkret an Sicherheitseinrichtungen fehlte, um genau den Verlauf der Havarie zu verhindern, scheinen korrekt zu sein (jedenfalls nachvollziehbar).
Was ist die Aussage? Daß genau dieser Unfallhergang "hier" nicht möglich ist (sicher richtig), daß bei nicht Vorhandensein aller aufgeführten Mängel größere (ja), ausreichende (diskutierbar), völlige (nein) Sicherheit besteht.
Jenseits der Sicherheitsdebatte wird jedoch so viel an Ideologie transportiert, scheinbar damit begründet usw., daß es sich vom kritisierten Anbeten von Dogmen der anderen Seite jedenfalls nicht positiv abhebt.
Besser als das mit dem Klima ist es jedoch!

Ebenso ein "Experte" für Klimatologie?

http://www.wahrheiten.org/media/pdf... e_2009.pdf

Gut gemacht, um den nicht oder halb naturwissenschaftlich gebildeten Leser tatsächlich auf eine naturwissenschaftlich begründet aussehende falsche Fährte zu locken. Wie es da geschafft wird, Klimaerwärmung als lediglich durch Erhöhung der zugeführten Energie möglich erscheinen zu lassen. Letzlich damit, Isolationswirkung (unausgesprochen) mit einer geschickt inszenierten "Herleitung" für physikalisch unmöglich zu erklären.
Auch gut gemacht: Die Unzulänglichkeit der Gewächshausanalogie (beruht tatsächlich hauptsächlich auf Konvektionsverhinderung!) für den Treibhauseffekt (reines Strahlungsgleichgewicht) dient als physikalischer Gegenbeweis für diesen!

Isolationswirkung

Auch wenn es thematisch nicht hierher gehört: CO2 hat tatsächlich eine geringere spezifische Wärmeleitfähigkeit als das Gasgemisch Luft, aber diese Größe spielt wegen der winzigen Schwankungen im ppm-Gehalt der Luft keine Rolle (Gerlich/Tscheuschner haben das ausgeführt). Bezogen auf die Erde insgesamt erfolgt die Kühlung zu 70% durch Abstrahlung der IR-aktiven Gase ("Treibhausgase") ins All. Sie sind es also, die im Wesentlichen den Planeten kühlen. Die Vorstellung der Atmosphäre als Isolierschicht ist physikalisch falsch, sie ist ein Wärmetransport- und Abstrahlmedium. Die tatsächliche Rolle der Atmosphäre im Gegensatz zu den Klimamärchen wurde besonders anschaulich von Heinz Thieme herausgearbeitet.

Hr. Ermecke, wenn Sie die Klimaerwärmung in frage stellen werden Sie sich keine Freunde schaffen

Das sich auf dem falschen Pfad befindende Volk wird sich weiter auf die Ökoideologie versteifen. Ökonomisch kann man ebenfalls nicht argumentieren, da die Mehrheit in dieser Frage schlicht ungebildet ist.
Man kann im Endeffekt die Bevölkerung nur vom Irrweg überzeugen wenn man ebenfalls so wie die Antiatomlobby 'Angst und Schrecken' aufzeigt.
Ich habe letztes Jahr davor gewarnt dass der Atomausstieg pro Jahr hunderte von Menschenleben fordern wird und Millonen erkranken lassen wird.
Es ist nun offiziell bestätigt:

http://www.zeit.de/2012/12/K... 1#comments
Mein Kommentar No6

Basis meiner Annah
https://www.destatis.de/DE/Zahlen... ugung.html

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