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Linz - Ein 77-jähriger Pater des Stiftes Kremsmünster, dem vorgeworfen wird, Schüler des Stiftsinternats sexuell missbraucht und auch misshandelt zu haben, ist auf eigenem Wunsch aus dem Kloster ausgetreten. Das Austrittsgesuch wurde Abt Ambros Ebhart am Donnerstag von dem 77-Jährigen vorgelegt und bereits angenommen. Einen Bericht der "Oberösterreichischen Nachrichten" in ihrer Samstag-Ausgabe bestätigte das Kloster.
"Der Austritt ist nicht vorübergehend sondern ein endgültiger", so Abt Ambros. Das Gesuch müsse noch nach Rom zur Glaubenskongregation weitergeleitet werden. Ab da an sein es dann offiziell, dass sein Mitbruder die Gemeinschaft verlassen habe. Der unter Missbrauchs-Verdacht stehende Pater habe den Austritt freiwillig vollzogen, da er in der öffentlichen Meinung dem Kloster sehr geschadet habe, so der Abt. "Er bleibt für sich aber dem Kloster innerlich verbunden".
Ermittlungen
Gegen den 77-jährigen Priester laufen vorerst noch Ermittlungen der Staatsanwaltschaft. Ein Gutachten soll noch fehlen, bis sich entscheidet, ob Anklage erhoben wird. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe entschuldigte sich der Verdächtige in einer schriftlichen Stellungnahme. Bei einer Hausdurchsuchung wurde in seinem Kasten auch eine nicht registrierte Pumpgun sichergestellt. (APA, 17.3.2012)
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was kindern ungestraft angetan werden darf ...
das sind also die wertigkeiten in dieser unserer gesellschaft! das kind wertlos. ein objekt an dem sich die herrschenden vergehen dürfen.
der staat, der nicht handelt, wird zum komplizen dieser machenschaften.
denn alleine empörung wird zu nichts führen
Johannes B., Pfarrer in Sautens, musste 2010 seine Pfarre verlassen, als bekannt wurde, dass man bei den Ötztaler Schäfchen einen verurteilten Pädokriminellen aus Vorarlberg 'geparkt' hatte. Die Zisterzienser im Stift Stams erbarmten sich seiner, gewährten ihm Unterschlupf; dann verliert sich seine Spur. besonderes Kennzeichen: extremer Fluchtreflex beim Zuruf "M e h r e r a u" .....
geniesst scheinbar feudale Immunität.
Nächster Stift - the same story. Der innere Zusammenhalt der kath. Kirche geht nach der Regel IMMER über jede Moral und Ethik.
Auflösen des feudalen Kircheneingentums - Rückführung an das Volk.
Im ORF Online ist ein sehr rührig positives Bild von den angeblichen Bemühungen des Stifts gezeichnet: http://ooe.orf.at/news/stor... s/2525382/
Die Unabhängigkeit dieses Mediums will niemand in Frage stellen, und es ist auch jedem frisch pensionierten ORF-Intendanten von ORF Oberösterreich freigestellt, die PR-Beratung des Stifts in dieser Causa zu übernehmen.
Der betreffende Herr war selber in Kremsmünster (MJ 1967), und sollte es eigentlich besser wissen. Loyalität treibt machmal skurrile Blüten ...; aber müssen ORF und Kurier deshalb gleich alles schreiben, ohne zu recherchieren?
(Im ORF ist die Möglichkeit von Postings zur Vorsicht gar nicht gegeben. Kann ich in diesem Fall nachvollziehen).
was sagen die opfer ?
recht nicht rache. von mir aus soll er seine ruhe haben, der abt wird ihn schon solsnge weichgeklopft haben, bis er sich "freiwillig" abmeldete.stift kremsmünster soll nicht glauben, dadurch sein prestige wieder erlangt zu haben.sie schliessen ja jetzt auch das internat. um den schmutz wegzubekommen.
was einfach fehlt, ist das schuld und reuebekenntnis des P.Ambros.es geht nicht um den schaden des stiftes, sondern um das verbrechen an den schülern. nach dem schuld u. reuebekenntnis,ist er zur wiedergutmachung heranzuziehen.sonst ist auch nach kirchl.verständnis keine vergebung möglich. er muss jeden einzelnen schüler um verzeihung bitten, persönlich. vergeben können nur die opfer.sonst nimmt er die schuld mit ins grab
Eher Übertritt würd ich sagen. Bei einem wirklichen Austritt müsste das Kloster dem ehemaligen Mönch seinen Anteil auszahlen. Das kann durchaus viel sein!
Er wird wohl in ein anderes Kloster gehen. Das macht die Kirche doch immer!
Pater A. verlässt zwar das Stift Kremsmünster, aber (siehe OÖN): "Pater A. soll dem Vernehmen nach in einem anderen Benediktinerkloster in Österreich aufgenommen worden sein."
Zuletzt war er bereits zeitweise im Stift Altenburg untergekommen, wo der dortige Abt ausgerechnet zu jener Zeit, als es zu Missbräuchen kam, ebenfalls Erzieher in Kremsmünster war. 2010 wurde P.A. in Altenburg angeblich "umringt von Altenburger Sägerknaben gesichtet" (http://kremsmuenster.wordpress.com/2011/05/1... ent-3140).
Der Artikel suggeriert, P.A. wäre "weg". In Wahrheit ist er nur an einem anderen Ort. Warum bleibt er nicht in Kremsmünster und hilft mit, die Vergangenheit aufzuklären, anstatt beharrlich zu schweigen und zu flüchten?
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