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Neuer Online- und Lieferservice fürs Selberkochen in Österreich gestartet: zum Beispiel Linguine mit Chorizo.
Die Idee dazu stammt aus Schweden. Dass Dirk van Quaquebeke sie nun bei uns auftischt, hängt mit dem Umzug des deutschen Ex-Bankers nach Österreich und einem regelmäßig wiederkehrenden Frust zusammen. "Mir fehlte es schon immer an Zeit und Lust zum Einkaufen. Die Feierabend-Warteschlangen an der Kassa waren mir eine Qual", erzählt er im Gespräch mit dem STANDARD. "Wenn mich meine Frau fragte, was wir kochen sollten, hatte ich selten eine gute Idee. Ich konnte gerade zwei oder drei Rezepte kochen - also nicht besonders abwechslungsreich. Bevor mich meine Frau wegen meiner Kochkünste verlässt, musste ich aktiv werden."
Weg von Fastfood
Seit Freitag liefert der Internetservice Kochabo.at wie sein schwedisches Vorbild Middagsfrid (grobe Übersetzung: Abendessenfrieden) Rezepte samt dazu nötigen frischen Lebensmitteln ins Haus. Den Kunden sollen so das mitunter lästige Einkaufen und die Ideensuche fürs Kochen erspart werden. Und: "Wir möchten erreichen, dass alltagsgestresste Menschen statt Fastfood aufzuwärmen wieder Lust auf frisch zubereitetes und selbstgekochtes Essen bekommen."
Ohne Zeitverdruss
Je nach Wunsch werden die Kochabo-Sackerln mit drei bis fünf Gerichten am Wochenanfang ins Haus geliefert. Zum Beispiel mit Zutaten für Gnocchi mit roten Rüben, Schafsmischkäse und Kren. Oder für Lachsfilet mit Sobanudeln und Pak Choi. Bei der Auswahl der Lebensmittel wird Quaquebeke zufolge darauf geachtet, dass sie aus der Region stammen. Basics wie Salz, Pfeffer, Öl sollten im Haushalt vorhanden sein. Damit der Genuss nicht durch Zeitverdruss getrübt wird, seien die Rezepte so angelegt, dass maximal 35 Minuten der Kochlöffel geschwungen werden muss.
Bestellt werden kann für zwei, vier oder sechs Personen. Mindestabnahme sind drei Gerichte, die wöchentlich oder im Zwei-Wochen-Rhythmus geliefert werden. Die Kosten dafür belaufen sich für einen Zweipersonenhaushalt auf 39 Euro, der Sechspersonenhaushalt zahlt 89 Euro. Im Urlaubsfall kann der Kunde auch das Abo (aus)ruhen lassen.
Gute Erfolgsaussichten für Anbieter
Um nicht die Katze im Sack abonnieren zu müssen, gibt es zum Start Probe-Abos. Derzeit ist der Internetservice in ganz Wien verfügbar. Geplant ist, das Angebot auf die anderen Landeshauptstädte auszudehnen. Quaquebeke geht von 800 bis 1000 Kunden aus, damit auch das ökonomische Resultat mundet. In Schweden ist das einkaufs-und schleppfreie Schlemmersackerl auf fruchtbaren Bodengefallen. Neben Middagsfrid gibt es inzwischen mehr als ein Dutzend alternativer Dienste. "Und alle können davon leben", beantwortet Quaquebeke die Frage nach den Erfolgsaussichten. (Karin Tzschentke/DER STANDARD, Printausgabe, 17./18.3.2012)
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... nach kurzem Blick auf die Webseite: hätt' ich mir anders vorgestellt. Nämlich so, dass man sich selbst aussuchen kann, was man da bekommt. /:
Gnocchi mit rote Rübe, Schafmischkäse und Kren enthält genau drei Sachen, die ich nicht mag: rote Rüben, Schafskäse und Kren.
:')
Na ja. Kann mir aber vorstellen, dass manche Leute die Idee genial finden, für mich ist es nur leider nichts.
Super Idee eigentlich. Das ist mal was wo man sich denkt: "Ja, eigentlich hätte man drauf kommen können."
Passiert ja nicht selten, daß einem genau für das od. das Gericht dann doch etwas fehlt und man nicht mehr einkaufen will/kann.
Wenn's zu mir liefern, wird das sicher probiert.
da müssen sie noch nachbessern.
Auf der Website stehen nur einzelne Preise locker hingeworfen ohne Erklärung was man dafür bekommt. Das muss man sich erst mühsam zusammensuchen.
Beim schwedischen Vorbild ist das viel besser gelöst, da steht z.B. "5 Tage Sackerl: 5 warme Mahlzeiten für je 4 Personen kosten 875 Kronen (98 Euro)" usw.
dann bleibt für 7Tg etwas zum essen. Beim 4er
Sackerl darf man dann für das Wochenende auch
noch einkaufen ergo kommt man locker auf 600Eur.
Abgesehen davon, dass es bedenklich ist bereits
am Montag Lebensmittel für Freitag zu besorgen
und es bequemer ist für 2Tage zu kochen. Spart
Zeit, Geld und Energie.
Gebe dem Ganzen kein langes Überleben.
In Schweden sollen ja auch die Wege zum
nächsten Supermarkt etwas länger sein, sagt
mir mein Bauchgefühl.
€20 pro Person und Tag??
Das waeren €1.200 pro Monat fuer einen 2 Personenhaushalt!?
Kochst du selbst oder isst du auswaerts?
Wir kommen hier in London mit £260 fuer 1 Monat und 2 Personen aus und speisen jeden Tag koestlichst (zuhause) bei einem Glas Wein.
Die £260 sind fuer 2 Personen und inkludieren 1 warme Mahlzeit (A 2 Portionen pro Person) pro Tag, Wein am Wochenende und Fruehstueck (einfach Wochentags und ausgiebig am WE).
Und wir sparen nicht bei den Lebensmitteln, kaufen bewusst organic und fairtrade Waren und free range Fleisch vom Metzger!
Auswaerts essen gehen ist nicht mit eingerechnet (1-2 Mal pro Monat).
Mir komme die €1.200 fuer 2 Personen pro Monat nur so unglaublich viel vor! Um 40 Monat pro Tag koche ich fuer 8 Leute ein mehrgaengiges Menue.
Gestern gab's z.B. Penne mit Broccoli Pesto, Rocket und einer Flasche Rotwein (Kimbao Cabernet Sauvignon Carmenere 2010). Preis pro Person ca £5.25 (£2 ohne Wein).
Wenn man oft auswaerts isst, dann schaut das natuerlich anders aus.
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