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Bern/Wien - Im Fall einer in der Schweiz getöteten Steirerin, die am vergangenen Samstag gefunden worden war, hat ein 25-jähriger Mann seine Tatbeteiligung gestanden. Der genaue Hergang und das Motiv waren weiter Gegenstand von Ermittlungen. Die Behörden gehen von einem Sexualdelikt aus.
Der Mann stammt aus der Region, wie die Kantonspolizei am Freitag mitteilte. Neben dem Geständigen befand sich sein 23-jähriger Bruder weiterhin in Untersuchungshaft. Wegen Verdunkelungsgefahr bestätigte das Zwangsmaßnahmengericht die Haft gegen das Duo am Freitag.
Die Behörden gehen davon aus, dass der Kontakt zwischen den Tatverdächtigen und dem späteren Opfer von einer Drittperson vermittelt wurde. Die beiden Brüder waren am Montagabend verhaftet worden. Die Staatsanwaltschaft leitete gegen sie ein Verfahren wegen vorsätzlicher Tötung ein.
Opfer stumpfer Gewalt
Auf das Sexualdelikt deuteten Untersuchungen am Institut für Rechtsmedizin der Universität Bern hin. Die Frau ist Opfer stumpfer Gewalt geworden. Ob sie allenfalls im Rotlicht-Milieu tätig war, gaben die Behörden nicht bekannt. Das Online-Portal der azmedien hatte Bilder der Frau von Internetseiten veröffentlicht, auf denen sie sich als Escort-Dame angeboten haben soll.
Junioren einer Handballmannschaft hatten die Leiche in einem Fensterschacht bei einer Turnhalle in Langenthal entdeckt. Am Sonntagabend stießen die Ermittler in der Region Langenthal auf das Auto des Opfers, einen silbergrauen Mercedes. Die 43-jährige Steirerin lebte seit längerem in der Schweiz, zuletzt im Kanton Schwyz. (APA, 16.3.2012)
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