Lehrer-Ausbildung: Master an Pädagogischen Hochschulen fix

16. März 2012, 18:00

Drei Master-Studien ab Wintersemester 2012/13

Wien - Ab Herbst 2012 wird es auch an den Pädagogischen Hochschulen öffentlich-rechtlich finanzierte Master-Lehrgänge geben: eine Ausbildung zum Mentor, der Junglehrern beim Berufseinstieg helfen soll, eine Spezialisierung auf "Kollegiales Lernen und Lehren" für gemeinsames Lernen in Neuen Mittelschulen und für Schulmanagement. (APA, 16.3.2012)

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12 Postings
"Themenverfehlung"

Hier geht es nicht um die Lehrerausbildung, sondern höchstens um die Lehrerfort- und weiterbildung, denn wegen der Erringung eines "Mentoringmasters" darf niemand z. B. an einer Hauptschule unterrichten.
Voraussetzung ist die absolvierte Ausbildung, also für Hauptschulen und neue Mittelschulen der sog. akad. Grad Bachelor.

damit kommt man mit dem ziel: nur die besten der besten

für den lehrberuf zu gewinnen, einen großen schritt weiter. wenn dann nur mehr master in den schulen herumschwirren, werden wir wieder pisaweltmeister.
in der politik sind die master aber weiter verpönt. das sollen die menschen da draußen machen.

Ja, nur die Besten werden Lehrer!

Ich kenne z. B. einen Religionslehrer, der glaubt, ein behindertes Kind sei an seiner Behinderung selbst schuld, weil im Leben immer alles auf einen zurückfällt. Solche Menschen werden auf Schüler losgelassen.

1. Und nun sind nun etwa alle Religionslehrer/-innen dergestalt, oder wie? (Sie unverbesserlicher Hetzer!)

2. Was hat das mit dem Thema zu tun?

ich bitte sie!

das ist kein lehrer-problem, sondern ein religions-problem. da sollten sie ihr kind eben nicht katholisch erziehen lassen.

Als ob es unter Nichtreligiösen keine Narren gäbe.

Aber in diesem Forum ist die simple Regel von der unzulässigen Verallgemeinerung einfach nicht durchsetzbar.

endlich

es war ja wohl höchst unfair, dass bis jetzt für ein master studium an den PH bis zu 10 000 euro zu bezahlen waren, während ein pädagogik master an der uni gratis ist..! (voraussetzungen ist ja in jedem fall ein bachelor..)

das war zu befürchten - ein hort für politisch begabte leute, die vom unterrichten geflüchtet sind zu einer universität ohne professoren mit niveau und ohne forschung.

hören sie auf mit der ewiggleichen gebetsmühle

was sich auf den unis an schillernden flüchtlingen herumtummelt ist ja auch nicht ohne, in der unilehrerausbildung gibt es lehrbeauftragte, die keine einzige minute in einer schule unterrichtet haben. ich bin mehrfachakademikerin mit dr. und phd. und 20 jahren unterrichtserfahrung...vielleicht nehmen sie das mal zur kenntnis.

auf ihre titel sind sie ja sehr stolz

nur leider sagen die so überhaupt nichts über ihre qualität als lehrerin aus, sondern nur, dass sie viel freie zeit zur verfügung haben bzw sich diese irgendwie freigeschaufelt haben.

Ich will nicht lästig sein, aber ein akademischer Grad

ist nicht dasselbe wie ein Titel (z. B. "Professor" als Diensttitel an AHS/BHS). Ich bilde mir nichts darauf ein, aber ich darf zumindest darauf stolz sein, dass ich mir den Abschluss an der Uni erarbeitet habe.

Es scheint mir unfair, diese Leistung damit abzuqualifizieren, jemand habe zuviel Zeit gehabt.

Dass ein akademischer Grad jedoch nicht dazu berechtigt, sich besser als ein anderer zu fühlen, ist allerdings auch unbestreitbar.

Für die meisten Poster hier in diesem Forum ist dies aber das Argument, weshalb die Lehrerausbildung an die Uni muss! ;)

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