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Wien - Ab Herbst 2012 wird es auch an den Pädagogischen Hochschulen öffentlich-rechtlich finanzierte Master-Lehrgänge geben: eine Ausbildung zum Mentor, der Junglehrern beim Berufseinstieg helfen soll, eine Spezialisierung auf "Kollegiales Lernen und Lehren" für gemeinsames Lernen in Neuen Mittelschulen und für Schulmanagement. (APA, 16.3.2012)
Berufsgruppenvertreterin Raphaela Keller kritisiert Regierung für Reform der Lehrerausbildung: "Anschlag auf die Zukunft Österreichs"
Gewerkschafter Rainer fordert Lösung der Fragen zu Arbeitsbelastung und Unterstützungspersonal
PH Wien, Vorarlberg und Kärnten haben "Normalitätsvorstellungen" von Pädagogen untersucht - Soziologe Sertl: Individualisierende Lernformen schaden leistungsschwachen Kindern
Unterrichtsministerin fordert Vizekanzler auf, bei der Frage des Lehrerdienstrechts auf Gewerkschafter einzuwirken
Masterstudien sollen nur in Kooperation mit Unis durchgeführt werden, sagt Rektoren-Chef Schmidinger
Für AHS-Gewerkschaft geht Reform zu weit, für Pflichtschullehrer nicht weit genug - Kritik auch an Nichtberücksichtigung der Kindergartenpädagogen
Lehrer für AHS und Neue Mittelschule werden gemeinsam ausgebildet - Kindergarten-Pädagogen müssen auch in Zukunft nicht an Uni
Einmalige Registrierung notwendig
Bildungssprecher Walser: Zu viele Ausbildungsstätten, Gesetz "schwammig formuliert"
Mit den Lehrerdienststellen, die der Bund genehmigt, kommen die Bundesländer nicht aus und stopfen die Lücke aus dem eigenen Budget. Nur Wien bleibt dabei: Der Bund sei laut Gesetz zuständig, daher werde man auch künftig nicht für zusätzliche Lehrer aufkommen
Die Koalition legt auf ihren letzten Metern noch eine Reform der Lehrerausbildung vor
Derzeit keine "fokussierte Strategie" um Mehrstunden zu vermeiden
Schüler-, Eltern- und Lehrervertreter fordern "virtuellen Fortbildungsscheck", der an Unis, Fachhochschulen und in Betrieben eingelöst werden kann
Steter Zuwachs seit dem Jahr 2007 Gewerkschaft: "Überforderungssyndrom“
Sechs junge Lehrer über fehlende Vorbereitung auf Konflikte in den Klassen, zu wenig Praxis und mangelnde Tiefe in der Ausbildung
Elternvertreter Morawek: "Ich hätte mir gewünscht, dass es hier eine gemeinsame Ausbildung gibt"
Reformpläne für Akademie-Rektorin Blimlinger "ein Unding" - Angewandte-Rektor Bast gegen Umstellung auf Bologna-Struktur
Lehrervertreter sehen "schwammigen, nach politischem Belieben interpretierbaren Kompromiss" - PH-Gewerkschafter hofft auf Zusammenführung von Lehrerausbildung an Pädagogischen Unis
Steiermark, Burgenland und Kärnten wollen bei Ausbildung der Lehrer verstärkt zusammenarbeiten
Ein Pilotprojekt zeigt Wege aus dem Lehrerfrust
Rektoren machen gegen Zertifizierungsrat mobil
Sonderpädagoge Biewer: "Beliebigkeit" bei Verankerung von inklusiver Pädagogik in Lehrerausbildung - Bildungsforscher Hopmann: "Dann haben wir weniger Inklusionskompetenz als bisher"
Paul Kimberger fordert "masterwertige Bezahlung" der Berufseinsteiger
Schmidinger: Zertifizierungsrat "de facto politisches Kontrollinstrument" - Unterricht soll erst mit Masterabschluss möglich sein - Töchterle verteidigt Pläne, ist aber diskussionsbereit
Hier geht es nicht um die Lehrerausbildung, sondern höchstens um die Lehrerfort- und weiterbildung, denn wegen der Erringung eines "Mentoringmasters" darf niemand z. B. an einer Hauptschule unterrichten.
Voraussetzung ist die absolvierte Ausbildung, also für Hauptschulen und neue Mittelschulen der sog. akad. Grad Bachelor.
für den lehrberuf zu gewinnen, einen großen schritt weiter. wenn dann nur mehr master in den schulen herumschwirren, werden wir wieder pisaweltmeister.
in der politik sind die master aber weiter verpönt. das sollen die menschen da draußen machen.
was sich auf den unis an schillernden flüchtlingen herumtummelt ist ja auch nicht ohne, in der unilehrerausbildung gibt es lehrbeauftragte, die keine einzige minute in einer schule unterrichtet haben. ich bin mehrfachakademikerin mit dr. und phd. und 20 jahren unterrichtserfahrung...vielleicht nehmen sie das mal zur kenntnis.
ist nicht dasselbe wie ein Titel (z. B. "Professor" als Diensttitel an AHS/BHS). Ich bilde mir nichts darauf ein, aber ich darf zumindest darauf stolz sein, dass ich mir den Abschluss an der Uni erarbeitet habe.
Es scheint mir unfair, diese Leistung damit abzuqualifizieren, jemand habe zuviel Zeit gehabt.
Dass ein akademischer Grad jedoch nicht dazu berechtigt, sich besser als ein anderer zu fühlen, ist allerdings auch unbestreitbar.
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