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10.145 Währinger entschieden sich gegen die Einführung des Parkpickerls.
Wien - Im Wiener Gemeindebezirk Währing ist am Freitag mit der Bekanntgabe des Ergebnisses einer Bürgerbefragung eine Vorentscheidung über das Parkpickerl gefallen: 64 Prozent der Befragten sprachen sich gegen die Einführung der Parkraumbewirtschaftung in ihrem Bezirk aus, teilte die Bezirksvorstehung Währing in einer Aussendung mit. Bezirkschef Karl Homole (ÖVP) hatte im Vorfeld angekündigt, dass das Ergebnis für ihn bindend sei.
Es wurden 32.262 Befragungsbögen versendet, die Beteiligung lag bei 49,1 Prozent. 5.673 Personen bzw. 35,8 Prozent der Befragten stimmten dafür, 10.145 dagegen. Zudem wurden 22 ungültige Stimmen abgegeben. Das Ergebnis sei eine mehr als klare Absage an die "grünen Parkpickerlpläne", so Homole. "Man kann und soll nicht von oben herab Maßnahmen gegen den Willen der Mehrheit zwangsverordnen. Ich warne auch die Bezirksgrünen, sich über den Willen der Währingerinnen und Währinger hinwegzusetzen." Der endgültige Beschluss über das Parkpickerl muss noch im Bezirksparlament erfolgen. Die nächste Sitzung findet am Donnerstag statt.
Rückkehr an den Verhandlungstisch gefordert
Homole erklärte außerdem: "Ich fordere daher von meinen Kollegen in den Nachbarbezirken die Rücknahme der Parkpickerlbeschlüsse und von der rot-grünen Rathauskoalition eine Rückkehr an den Verhandlungstisch, um ein umfassendes Maßnahmenprogramm zu entwickeln, das sowohl den Mobilitätsbedürfnissen der Menschen entspricht als auch sinnvolle ökologische Verkehrslenkungsmaßnahmen beinhaltet."
Noch keine Entscheidung in Sachen Parkpickerl gibt es in zwei Bezirken: Kommende Woche wird im sozialdemokratisch geführten Penzing die Entscheidung fallen. Im Zuge einer Bezirksvertreter-Sondersitzung, die ebenfalls am Donnerstag stattfindet, soll der Beschluss dafür oder dagegen gefasst werden. Fix ist allerdings bereits, dass es keinesfalls eine flächendeckende Pickerlpflicht im 14. Bezirk geben wird.
Auch im ebenfalls SPÖ-geführten Favoriten wird in einer Bezirksvertretersitzung entschieden. Einen Termin dafür gibt es noch nicht. Es wird unter anderem noch geprüft, wie sich die Einführung des Pickerls bzw. der Kurzparkzone in Meidling auf die Stellplatzsituation im angrenzenden 10. Bezirk auswirken wird.
Vier Bezirke bis dato fix
Bereits fix ist jedenfalls, dass das Parkpickerl in Meidling, Rudolfsheim-Fünfhaus, Ottakring und Hernals kommt. Bis Ende März sollen alle noch ausstehenden Beschlüsse vorliegen. Danach werden die genauen Grenzziehungen festgelegt. Der 1. Oktober als Starttermin für die Ausweitung ist jedenfalls fix. Sechs Bezirke - Simmering, Hietzing, Döbling, Floridsdorf, die Donaustadt und Liesing - haben bereits beschlossen, weiterhin keine Parkgebühren einzuheben. (APA, 16.3.2012)
25 Prozent der Stellplätze sollen für Bezirksbewohner reserviert werden - Brief an Vassilakou - Stadt lehnt Ansinnen ab
Gratis-Parkzeit künftig 15 statt zehn Minuten - Vorerst keine Staffelung - Ausnahme für Hebammen
Änderung soll im September in Kraft treten, ARBÖ und ÖVP begrüßen Entscheidung
Wegen Zonen-Ausweitung fließen heuer 138 Millionen Euro in die Kassen der Stadt
Der ehemalige Planungsdirektor Arnold Klotz hat in den 90er-Jahren das Wiener Parkpickerl "erfunden"
Klare Mehrheit von 78,5 Prozent dagegen - Beteiligung von rund 59 Prozent
Sollte die Entscheidungsgewalt über das Wiener Parkpickerl nach der Volksbefragung ins Rathaus wandern, hätten Bezirkschefs dennoch das letzte Wort. Stadträtin Vassilakou hofft auf deren Einsichtigkeit
Rote Bezirkschefs empfehlen, bei Volksbefragung gegen Zentralisierung der Parkraumbewirtschaftung zu stimmen
56,05 Prozent stimmten dagegen - Homole: "Schallende Ohrfeige" für Rot-Grün - Vassilakou führt Ablehnung auf VP-Desinformation zurück
Das Befragungsergebnis wird heute verkündet - 37.000 Stimmberechtigte
Autofahrer sollen besonders bei Schnee achten, ob sie Öffis Weg versperren
Dienst-Pkws brauchen Parkpickerl, Privatnutzung muss versteuert werden
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Bezirksvorsitzender Homole gab mittels Notkompetenz Geld frei, wurde nachträglich im Ausschuss nicht genehmigt
Die Formel "Parkpickerlausweitung bringt Parkplätze plus wütende Anrainer in den Gratiszonen" wiederholt sich auch bei der Ausweitung der Ausweitung. Doch für Pickerlflüchtlinge und Pendler wird es eng in Wien - manche fühlen sich von der Stadt erpresst
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An Wochenenden und Feiertagen kann man weiterhin gebührenfrei parken
Unterlagen inklusive Stimmzettel werden noch im Jänner verschickt - Ergebnisse für Februar erwartet - Döbling will nur unter Zugzwang abstimmen lassen
Bezirksvorsteher Homole lehnt Beschlussantrag mit Verweis auf Stadtverfassung ab
Expertenrunde hat Vorschläge vorgelegt: Größere Parkzonen und Preisstaffelung möglich
Rot-grüne Mehrheit will ÖVP-Bezirksvorsteher Homole überstimmen
Die Österreichische Gesellschaft für Umwelt und Technik sieht in der Ausweitung einen Impuls in Richtung nachhaltige Mobilität und Klimaschutz im urbanen Raum
Club sieht sich in Forderung nach Zonen bestärkt - SPÖ will gemeinsame Zone für 18. und 19. Bezirk
die knapp ausserhalb dieser Zone wohnen, dann wäre die Ablehnung wohl noch deutlicher gewesen. Diese hätten zwar kein Pickerl zu bezahlen, dafür aber keine Ziele mehr zum Anfahren und die Parkpickerlflüchtlinge vor der Tür.
ich möchte mich an dieser stelle herzlich bei den währingern bedanken. manchmal hatte ich schon ein schlechtes gewissen, dass ich mein auto dort wochenlang vor sich hinrosten lasse. dort stehts super. ohne wr. kennzeichen. aber mich plagte hier und da das schlechte gewissen den anrainern gegenüber. aber jetzt ist das ok. währinger wollen lang parkplatz suchen und schrottkarren vor ihren häusern verrotten sehen (ich sprech da nur von meinem auto) und ich will gratis innerhalb von wien, möglichst nahe an meinem parkpickerlwohnbezirk parken.
also danke.
Steht Ihr (fiktives) Auto im Diplomatenviertel zwischen den Autos mit CD-Kennzeichen? Dann brauchen Sie kein schlechtes Gewissen zu haben. Die Autos mit CD-Kennzeichen hätten eh kein Parkpickerl benötigt. (Offiziell vielleicht schon, aber de Facto nicht.) Ich bin (fiktiver) Grün Politiker (Entschuldigung - PolitikerIn) im Gemeinderat. Ich brauche mir auch kein Packpickerl besorgen - mein Dienstwagen bekommt das Packpickerl vom Steuerzahler (von der SteuerzahlerIn) bezahlt. Mich ärgert nur, dass die, die es sich leisten könnten, in Währing kein Packpickerl benötigen werden. Vielleicht wandere ich nun aus Protest zu Ihnen in die Provinz aus und mache dort "Politik". Wo sind Sie denn zu Hause?
Weder Grüne noch andere Gemeinderäte und -innen haben ein Dienstauto mit oder ohne CD Aufschrift, wo haben Sie denn das her?
Herr Maresch, Verkehrssprecher von den Grünen radelt jeden Morgen bei jedem Wetter ins Rathaus!
auch Abgeordnete zum Nationalrat haben kein Dienstfahrezeug, weder Rad noch Auto.
Diplomaten und Gemeinderäte sind verschiedene Klassen von Privilegierten. Bei Dienstauto habe ich an die Vassilakou gedacht. http://www.krone.at/Oesterrei... ory-261763 Der Maresch fährt übrigens einen Ford oder Volvo - nicht nur privat, sondern auch in den Rathaushof (dort braucht er kein Parkpickerl). http://www.wien.gv.at/mdb/gr/20... 28-045.htm bzw. http://service.magwien.gv.at/mdb/gr/20... 25-106.htm Jetzt bricht für Sie wohl eine Welt zusammen! Tut mir leid.
Frau Vassilakou ist Vizebürgermeisterin und hat ein Dienstauto, und?
Wenn die FPÖ sagt, Herr Maresch fährt immer mit dem Auto, dann hat es damit zu tun, dass diese ungustiöse Partei immer persönliche angriffe tätigt, weil Sachargumente in jedem Fall fehlen, das ist immer Hetze, es tut auch gar nichts zur Sache, wenn Grüne PolitikerInnen ein Auto haben, sie werben ja um den sinnvollen Einsatz, Herr Maresch wird schon Gründe haben, warum er mit dem Auto ins Rathaus fährt, so oft wie er mit den Rad fährt, tut es aber fast kein Gemeinderat, mit Ausnahme von Chorherr und Moser!
Dass die Doppelstaatsbürgerin Vassilakou auch Vizebürgermeisterin ist, hätte ich beinahe ganz vergessen. Ich dachte, sie wäre nur Stadträtin.(Entschuldigung für den persönlichen "unsachlichen" Angriff - ich habe aber trotzdem mit der FPÖ nichts am Hut.) Wie auch immer; mir sind Hybrid- und Elektroautos immer noch lieber als laute Motorräder und Mopeds - trotzdem wird es auf Antrag der Grünen im Rahmen des Unwortes "Parkraumbewirtschaftung" (das ist echt eine Wirtschaft!) nur für Erstere die Parkpickerlpflicht geben.
ist das für sie wichtig, wo jemand geboren wurde, meine Kinder sind auch Doppelstaatsbürger und würden sie ihre besten Kindheitsfreunde heiraten, dann hätten ihre Kinder gleich vier Staatsbürgerschaften, na und? das wird sowieso passieren, was Sie jetzt noch als Privileg darstellen, ist spätetestens in 2 Generationen Alltag für jedermann und jedefrau!
was Platz wegnimmt, soll besteuert werden! und der Umstieg kommt eh schneller als uns lieb ist! weil das Wegschmeißen und Neuherstellen von Autos das meiste CO2 verursacht! nur es wird bald soweit sein, Öl ist bald alle!
dann haben wir eine reisige Müllhalde Abfall!
Es geht nicht darum, wo jemand geboren ist. Österreich duldet einfach in der Regel keine Doppelstaatsbürgerschaft, insbesondere nicht mit Griechenland. http://www.bmeia.gv.at/botschaft... chaft.html Da, wie ich annehme, Frau Vassilakou nicht seit der Geburt Österreicherin war, konnte sie nach Erlangung der österreichischen Staatsbürgerschaft die griechische nur mit Protektion behalten. Beim Packpickerl geht es nicht um das Platz Wegnehmen, sondern um billige Einnahmen. Wenn es um Plätze ginge, warum bauen wir nicht Garagen und verlegen die Autos unter die Erde? Ich weiss, warum die Grünen gegen Garagen sind - weil sich dann niemand mehr über Autos ärgern würde.
was diplomatenviertel? fiktive politiker und autos? kenn mich nicht aus.
mein post war nicht ganz ernst gemeint aber fiktive angaben hab ich keine gemacht. und ich wohn nicht (mehr) am land, hab aber das kennzeichen von früher. ich wohn in einem parkpickerlbezirk. aber sie dürfen gerne überall wo ich bin politik machen. nur keine zurückhaltung.
ein klassischer fall von fehlender entscheidungsgrundlage.
damit würde währing zum gratisparker-paradies der hernalser und ottakringer ebenso wie der stadteinwärts-pendler werden.
ob man das den leuten zuvor dazugesagt hat?
nicht, dass ich das eine oder andere befürworte, aber der sachzwang der situation alleine ist mE zwingend.
Homole ist seit 20 Jahren an der Macht und konnt es nicht ertragen, dass ihn ROT-Grün hätten überstimmen können, wenn man die Leut fragt, willst zahlen , sagen Sie nein! und wenn man so tut als ob man eh nur die Autobesitzer fragt, dann werden die anderen eben nicht stimmen; Was geht's mi an, habehkaautoanet!
und so hat Homole die repräsentative gegen die direkte Demokratie ausgespielt, hathaltgradgepasst!
nur die Kreuzgassenleut sind alle angfressen, aber wie! und die ÖVP wird dort sicherlich die Mehrheit verlieren, auch die Insel der Seligen hat Grenzen und die beginnen beim täglichen Suchverkehr, natürlich jetzt kennen die Währinger das noch nicht, die Geroldgasse wurde abgesperrt um den Durchzug durch den Bezirk zu stoppen!
ruacher vs. nichtraucher
autofahrer vs. alle, die nicht mit dem auto fahren, etc.
für den einen ist eben lebensqualität, was für den anderen einschränkung ist. und so gibt es zu jedem raucher, jedem radfahrer, jedem parkpickerlartikel immer tausende postings.
am ende sind aber die fussgänger, öffibenutzer und radfahrer nicht die, die lärm verursachen, die den meisten platz auf öffentlichen flächen benötigen und die umwelt durch ihre art der lebensqualität am meisten schädigen!
am land braucht man ein auto, das ist ganz klar, aber in einer grossstadt mit einem super öffisystem? und das system wird umso besser werden je mehr es benutzen.
wir müssen umdenken! es geht nicht immer um den einzelnen, es geht um uns alle!
Solange man mit den Öffis gut die doppelte Zeit benötigt um von A nach B zu kommen kann von "super öffisystem" wohl kaum die Rede sein.
"und das system wird umso besser werden je mehr es benutzen"
Die Öffis fahren jetzt schon im 5 Minuten Takt und sind zu den Stoßzeiten überfüllt. Was meinen sie wie das wird, wenn die "millionen" Autofahrer die Ihre Umwelt zerstören auch noch mit den Öffis fahren.
An den Komfort den die Öffis bieten muss man sich erst gewöhnen. So zusammen gepfercht sind nicht mal die Viecher beim Viehtransport weil da gibt es den Tierschutz.
Ganz abgesehen vom Umstand, dass die Öffis wesentlich teurer werden würden weil ja keine privaten Autofahrer mehr da sind denen man die Infrastruktur in die Schuhe schieben kann.
viele breite strassen koennten wieder in alleen mit baeumen, grass, blumen zurueckverwandelt werden,
es gaebe auf einmal mehr platz fuer kleine parks und mehrere moeglichkeiten einen gesunden spaziergang zu unternehmen in der naehe der wohnung, ohne jetzt meistens in die paar uebergebliebenen parks zu fahren.
es waere nicht nur wohnung der schutz vor schmutz und laerm von draussen sondern, die gesamte wohnumbgebung waere "wohnenswert" fuer die meisten, nicht nur fuer diejenigen die es sich leisten koennen in villenbezirken (mit deren alleen, gaerten und kaum verkehr) oder ausserhalb wien in gruenen zu wohnen, sondern auf fuer leute IN der stadt.
statt parkplaetze, kleine blumenbeete mit sitzbaenken etc.
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