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vergrößern 424x500Die siegreiche österreichische Mannschaft (v. li.): Michaela Kirchgasser, Marcel Mathis, Eva-Maria Brem und Philipp Schörghofer.
Schladming - Als Einstimmung auf das große Finale um die Gesamtwertung im alpinen Ski-Weltcup der Herren am Wochenende in Schladming zwischen dem Salzburger Marcel Hirscher und dem Schweizer Beat Feuz hat die ÖSV-Mannschaft am Freitag den Teambewerb mit einem 3:1-Finalerfolg gegen die Schweiz für sich entschieden. Michaela Kirchgasser, Eva-Maria Brem, Marcel Mathis und Philipp Schörghofer heimsten in dem mit 100.000 Euro dotierten Bewerb 40.000 Euro Preisgeld sowie 400 Punkte für die Nationenwertung ein. Schweden holte mit einem 3:1 über die USA Platz drei.
Gefahren wurde der Parallel-Slalom mit Riesentorlauf-Toren (keine Kippstangen) auf dem Zielhang der Planai, Österreich kam mit einem 3:1 im Viertelfinale gegen Tschechien und einem Erfolg bei 2:2 dank besserer Zeit gegen die USA weiter. Für Österreich war es der erste Sieg, seit der Teambewerb als Parallel-Slalom im K.-o.-Modus gefahren wird sowie der erste Triumph seit dem Weltcupfinale 2007, in dem Jahr wurde auch WM-Gold in Aare gewonnen. "Ich bin bisher jeden Teambewerb gefahren, mit taugt es total. Wir sind gut gefahren und hatten auch das nötige Glück", sagte Kirchgasser, die sich schon mal auf ihre Technikbewerbe am Wochenende einstimmte.
"Wir sind stolz, gewonnen zu haben"
Ihre Premiere gab Brem, die gestand, richtig nervös gewesen zu sein. "Ich wusste ja nicht genau, was auf mich zukommt. Dass ich immer als Erste am langsameren Kurs gefahren bin, war taktisch richtig", meinte sie. "Wir sind stolz, gewonnen zu haben. Es freut mich, dass an einem Tag zwei Gemeindemitglieder einen Weltcupsieg feiern durften", meinte der Salzburger Schörghofer, der wie Kirchgasser aus Filzmoos stammt. "Eine super Veranstaltung, es war cool, hier für Österreich antreten zu dürfen", jubelte Mathis.
Kirchgasser und Schörghofer sorgten jeweils für drei Siege, Brem und Mathis steuerten je einen bei. Jener von Mathis im Finale war auch so etwas wie die Vorentscheidung, denn er hatte auf dem langsameren roten Kurs gewonnen. "Wenn man zuerst immer auf dem roten Kurs fahren muss, ist das natürlich nicht gut, denn dann bist du schnell mal 0:2 hinten. Und dann müssen die Läufer danach auf den blauen Kursen gewinnen, sie haben das aber bravourös gemeistert. Der Erfolg von Mathis war brutal wichtig, Schörgi hat dann unter Anführungszeichen nur noch gewinnen müssen, denn die Zeit spielte keine Rolle mehr", sagte Österreichs Herren-Rennsportleiter Mathias Berthold.
"Es war schade, dass der rote Kurs so deutlich langsamer war, das hat ein bisschen die Spannung genommen. Es ist aber natürlich erfreulich, dass wir das gewonnen haben. Man kann da schnell in der ersten Runde weg sein", meinte Herbert Mandl. Der Damen-Chef lobte die Leistung von Kirchgasser: "Sie ist in diesem Bewerb wirklich sehr abgebrüht. Es war jedenfalls eine gute Übung für das Wochenende." Erstmals, so Mandl, sei auf der Anzeigentafel im Zielraum auch sofort ersichtlich gewesen, wer weiter sei. Das etwas komplizierte Regulativ hatte in den vergangenen Teambewerben oftmals für Verwirrung unter den Beteiligten gesorgt.
Ab in die Städte?
Berthold kann sich für die Zukunft vorstellen, dass die Parallel-Events in den Städten als Teambewerbe durchgeführt werden. In diesem Winter fand ein Parallel-Slalom in Moskau statt, der als Individual-Bewerb aber für die Einzel-Weltcupwertung zählte. "Der Test hat hervorragend geklappt. Der nächste Event muss nicht zwingend erst bei der WM stattfinden. Es gibt das Angebot an den ÖSV, beim Opening in Sölden einen Teamevent zu fahren. Vielleicht lässt sich Präsident Peter Schröcksnadel ja überreden", meinte FIS-Chef-Renndirektor Günter Hujara.
Mit Verdacht auf eine neuerliche Knieverletzung schied die US-Amerikanerin Resi Stiegler aus, die in ihrer Karriere bereits so viele Rückschläge hinnehmen musste und zuletzt im Slalom in Ofterschwang als Zweite erstmals auf dem Podest stand. Im Team der zweitplatzierten Schweiz standen Lara Gut (fuhr im Finale wegen Rückenverletzung nicht), Wendy Holdener, Markus Vogel und Silvan Zurbriggen. Für die drittplatzierten Schweden traten Therese Borssen, Frida Hansdotter, Mattias Hargin und Andre Myhrer an. (APA, 16.3.2012)
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Österreich hat also gewonnen. Schön.
ABER: Ich bleibe dabei. Diese Teamevents sind zum Vergessen. Die sportliche Wertigkeit ist fürn A. Die ganze Weltelite fokussiert sich auf die entscheidenden Rennen am SA und SO und die 2. Garnitur darf im Frühlingsschnee von Schladming mit der Sonne um die Wette strahlen. Nein, es gibt fast nur Argumente contra Teamevent.
Als Zuschauer finde ich den Bewerb klasse, man bekommt mehr von den Fahrern zu sehen, nicht nur die paar Sekunden während dem Lauf, und es ist auch eine schöne Abwechslung wenn Herren und Damen gemeinsam in der Gruppe sind. Man müsste sich nur seitens der FIS etwas überlegen um das Ganze für die Fahrer attraktiver zu machen, heute haben sich einige für morgen und übermorgen geschont, und wenn man den Bewerb als Abschluss des Wochenendes ansetzt ist keiner mehr da.
was für ein schwachsinniger bewerb; der doch nur auf eines unweigerlich abzielt: das schüren chauvinistischer geisteshaltung in den bildungsfernen schichten des skifanatikertums. und da braucht mir jetzt keiner widersprechen.
und ganz nebenbei: also mit slalomski in einem pseudoriesentorlauf um die wette eiern... hmmm, erinnert mich irgendwie an diese zeitnahmestrecken in familienskigebieten, nachbarschaftlich nahe der märchenwiese....
da man nach deinen nicht erwähnten kriterien wohl die meisten menschen als "bildungsferne schicht" bezeichnen muss, sind wohl auch die meisten skifans aus der "bildungsfernen schicht" - das heißt aber nicht, dass es aus der "bildungsnahen schicht" (oder was weiß ich, wie man das dann nennt? - akademiker mit auszeichnung oder ab da, wo man nicht mehr bildungsfern ist - keine ahnung) keine skifans geben würde.
das ganze chauvi-gelabere geht mir außerdem auch schön langsam auf die ei..
Es ist doch schön, dass wir gewonnen haben, warum gibt es da so negative Postings. In anderen Sportarten gibt es auch Teambewerbe. Und man sieht, man muss gar nicht die Besten einsetzen. Deutschland ist mit Topleuten gleich ausgeschieden. Ist doch interessant, dass hier andere Gesetze gelten. Etwas unfair, dass eine Piste bedeutend schneller als die andere war.
Das sollte bis zur EM geändert werden.
Bis jetzt hat sich noch niemand darüber beschwert, dass Ö gewonnen hat!!
Könnte aber noch kommen, die Trolle werden aber erst dann wirklich laut wenn Ö nicht gewinnt. Sollte Feuz den gwc gewinnen, dann melden sie sich sicher wieder zahlreich und sind dann unglaublich froh, dass dieser arrogante, schlechte Skifahrer Hirscher, der noch dazu im Vergleich zu allen anderen überhaupt kein Charisma hat, nicht gewonnen hat :-)
Jaja, seit 1990 fest in österreichischer Hand, mit einem Punkterekord im Jahr 2000, damals 3-mal so viel Punkte wie der zweitplatzierte Italien,
http://de.wikipedia.org/wiki/Nationencup
Obwohl das vermutlich auch nur mehr die Österreicher interessiert, gibts dafür trotzdem jedes Jahr eine Bundeshymne extra zum Weltcupfinale am Saisonende.
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