US-Konsumenten zeigen Zahlbereitschaft für Inhalte am iPad - außer für Nachrichten

16. März 2012, 13:47

Neue Nielsen-Studie zeigt, dass Nachrichten nach wie vor nicht als "Premium-Content" wahrgenommen werden

In einer Untersuchung zur Tablet-Nutzung von bezahlten Inhalten für das 4. Quartal 2011, hat das amerikanische Marktforschungsinstitut Nielsen herausgefunden, dass eine Mehrheit der Tablet-Nutzer bereit ist für Content zu bezahlen.

So gaben 62 Prozent der befragten US-Amerikaner an, bereits für Musikdownloads bezahlt zu haben, 58 Prozent haben online auch schon ein E-Book gekauft. Allein das Segment Nachrichten war mit 19 Prozent Bezahlbereitschaft im Verhältnis stark unterrepräsentiert. Nielsen interpretiert dieses Verhalten ob der allgemeinen Beliebtheit von Online-Nachrichten als Folge des omnipräsenten freien Zugangs zu aktuellen Meldungen, der dazu führt, dass Nachrichten im Gegensatz zu Musik und Büchern nicht als Premium-Content wahrgenommen werden.

Parallel dazu wurden auch das Konsumentenverhalten in Italien, Deutschland und Großbritannien untersucht und ergab überraschenderweise eine höhere Zahlbereitschaft. So gaben beispielsweise 44 Prozent der Italiener an, bereits für Nachrichten am Tablet bezahlt zu haben. (red, derStandard.at, 16.3.2012)

"Nachrichten [...] nicht als Premium-Content wahrgenommen werden." -> versteh ich bei den US Hardcore-Propaganda News ... :)

nachrichten sollten halt verstaatlicht werden, damit jeder welche kriegt, egal ob er dafür zahlen kann oder nicht.

moment ... o.O

Die Nachrichten Apps

Mit den TV, Zeitungen, Rundfunk usw., kann man die Nachrichten frei bekommen, also, wozu braucht man diese zu bezahlen?

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