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Die Richter gaben dem Kläger recht.
Köln - Vielflieger siegt gegen Lufthansa: Die AUA-Mutter hätte das angesammelte Meilenkonto eines treuen Kunden nicht entwerten dürfen. Der Mann, der 887.000 Bonusmeilen angehäuft hatte, sei durch die Änderung des Prämienkatalogs im "Miles & More"-Programm benachteiligt worden, entschied das Kölner Landgericht am Freitag. Die AUA-Mutter Lufthansa hatte Anfang 2011 die Prämienbedingungen verändert, so dass seitdem durchschnittlich 15 bis 20 Prozent mehr Meilen für das Eintauschen in interkontinentale Flüge erforderlich sind. Dies sei hinsichtlich der Meilen, die der Kläger bis Anfang 2011 angesammelt hatte, unwirksam, urteilte das Gericht.
Der Kläger war der Auffassung, durch die Änderung der Prämientabelle sei sein Meilenkonto auf einen Schlag um 30 bis 40 Prozent herabgestuft worden. Dies sei rechtswidrig und nicht in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen vorgesehen.
Änderung zu kurzfristig angekündigt
Die Richter betonten, generell sei die Lufthansa berechtigt, die Teilnahmebedingungen für ihr Bonusprogramm zu ändern, da es sich um eine freiwillige Leistung handle. Allerdings hätte das Unternehmen dies mit einem Vorlauf von vier Monaten ankündigen müssen und nicht erst einen Monat vor Inkrafttreten
Urteil hat keine Allgemeingültigkeit
Seit der Änderung ihres Bonusprogramms verlangt die Lufthansa zum Beispiel für einen Hin- und Rückflug in die USA in der Business-Klasse 105.000 statt vorher 90.000 Meilen. Dagegen müssen Kunden für Oneway-Prämienflüge sowie für Flüge, die am selben Tag hin und zurück gehen, jetzt weniger Meilen berappen. Da es sich bei solchen Flügen in der Regel aber nicht um Interkontinental-Flüge handle, ist dies nach Ansicht des Gerichts keine gleichwertige Alternative. Denn für einen Prämienkunden mit einem dicken Meilenkonto lohne es sich umgerechnet viel mehr, seine Bonuspunkte für Fernflüge einzulösen.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Nach Angaben eines Gerichtssprechers hat es auch keine Allgemeingültigkeit: "Bei weiteren Klagen wird man sich jeden Einzelfall anschauen müssen." (APA, 16.3.2012)
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unser haus geht schon seit jahren erfolgreich gegen die lufthansa vor .gerne lasse ich interessierten einen kürzlich auch über mich erschienenen artikel des spiegel zukommen.derzeit sind mehr als 300 anfragen vorliegend um gegen die lh vorzugehen. dies auch aus östereich und der schweiz. nur gemeinsam sollte es möglich sein vernünftig druck aufzubauen... infos gerne unter markus.klamert@rae-heiss-kollegen.de oder unter www.vornesitzen.de
ist sie deppert.
einen derartigen stammkunden zu vergraulen kostet die brüder sicher mehr, als in diesen fällen gnade vor recht ergehen zu lassen...
aber wenn buchhalter das sagen bekommen, kann man auf kundenbindung und gute nachrede (bringt viel zalhende kundschaft und erspart sündteure werbung) wohl verzichten...
Unglaublich unglaublich, dass die Lufhansa für >Erbsenzählerei< sich Zeit nimmt, anstatt voll kulant dem Stamm-Kunden die angesparten Meilen zu erhalten. An deren Stelle würde ich mich entschuldigen, sämtliche Prozesskosten erstatten sowie 50.000 Meilen Bonus geben, sowie alles nach den alten Bedingungen für ein Jahr abrechnen. Aber, dazu ist die deutsche Mentalität oft nicht in der Lage, dann wundern sie sich, dass alles noch viel schlimmer kommt...........
Da die Lufthansa Meilen in Abhängigkeit der Buchungsklasse vergibt, werden dadurch keineswegs die Vielflieger, sondern die - in aller Regel weiterverrechnende - Teuerflieger belohnt. Die Bandbreite reicht innerhalb Europas von 150 Meilen bis 2500 Meilen für denselben Flug. Daher sollte das Programm Teuerflieger oder Vielzahler heißen.
Teuer geflogen wird vor allem auf anderer Leute Kosten, sodass es auch Fremdzahlerprogramm heißen könnte.
Glauben Sie mir - es gibt keine Vielflieger, die aus Vergnügen oder gar mit Geld aus der Privatschatulle fliegen. Jedenfalls keine, die mal auf 6stellige Meilen kommen könnten.
Und wenn Sie so süffisant "Fremdzahler" oder "anderer Leute Kosten" schreiben... Die ganze Quälerei, die man im Laufe von ein paar hundert Flügen erdulden muß, ist sicher kein Vergnügen. Natürlich macht man so was nur, weil man es fürs Geschäft braucht. Ticket, Taxi und Hotel sind nur ganz normale Kosten.
dürfte ich dafür keine meilen sammeln, da die als geldwerter vorteil zu versteuern wären...
aber natürlich hast du recht, man freut sich über halbwegs günstige tarife und bekommt dann quasi keine meilen dafür... und nach paar jahren werden die sowieso gekübelt - äh, sie verfallen...
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