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Viele Tiere werden vor ihrer Schlachtung über weite Strecken befördert. Die Qualen steigen, je länger sie transportiert werden.
Ein erster Schritt zur Verbesserung der Tiertransportbedingungen ist gesetzt: Das Europäische Parlament hat eine schriftliche Erklärung mehrheitlich angenommen, mit der Kommission und Rat aufgefordert werden, einen Passus in die Tiertransport-Verordnung aufzunehmen. Demnach sollen Mast- und Schlachttiere nur noch acht Stunden transportiert werden dürfen. Die Erklärung wird auch den Regierungen der Mitgliedsstaaten übermittelt.
Eine Million Unterschriften
Anlass waren mehr als eine Million Unterschriften auf 8hours.eu. Die 8hours-Kampagne ist eine der größten Tierschutzkampagnen, die jemals in Europa durchgeführt wurden. Sie wurde von Animals' Angels zusammen mit dem dänischen EU-Parlamentarier Dan Jørgensen ins Leben gerufen. In Österreich fand sie durch die Tierschutzorganisation Vier Pfoten Unterstützung.
Die derzeitige europäische Gesetzgebung erlaubt Tiertransporte über mehrere Tage, obwohl es von der Kommission anerkannt ist, dass sich das Leid der Tiere mit der Dauer der Transporte steigert. (jus, derStandard.at, 16.3.2012)
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wenn ich mir vorstelle 8 Stunden auf einen LKW eingequetscht auf meinen Tod warten zu müssen ist das immer noch zu viel.
es ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber es gibt noch viel zu "verbessern" und zu verbieten. Ich hoffe irgendjemand fasst sich einmal ein Herz.
-Go Veggi-
Ich muss ehrlich sagen mir waren die genaueren Umstände nicht bekannt. Man weiß irgendwie, dass diese Transporte schlimm sind aber für mich war das eher in einer nebligen Wolke, ohne wirkliches Detailwissen.
Ich wußte nicht, dass bis jetzt Transporte von MEHREREN TAGEN erlaubt sind!
Selbst wenn das Wohl der Tiere vollkommen außer Acht lassen würde, dann bleibt immer noch, dass sämtliche Stresshormone, die auf so langer Fahrt entstehen, auch im Fleisch noch enthalten sind. Das heißt das Thema müsste im Grunde alle interessieren!
eh mit pause und wasser.
im faschierten um k.a. beim liedl, schmeckst die stresshormone eh nicht raus.
da bin ich als fleischfresser schon in einer besseren situation.
glaube die hühner sind schon seit jahren keinen km von uns entfernt gestorben.
schwein meist nicht mehr als 10 km.
wild im wald der umgebung.
nur beim wurstzeug, kann ichs nicht kontrollieren. kommt aber auch eher in geringen mengen auf den tisch
Zuerst hätte man genügend Schlachthöfe bauen sollen. So werden gerade die strukturschwachen Länder zB. in Mittel-und Osteuropa unter diese Idee leiden, da ihre Exporte einbrechen werden.
Also: Zuerst denken, dann handeln statt sich von Tierschutzlobby unter Druck setzen zu lassen.
Tierschutz, wie es bei uns betrieben wird ist ein Luxus. Ist OK hier, aber in ärmeren Ländern bedeuten die unsinnigen EU-Vorschriften das Ende für viele Kleinbauern.
und nur weil es das Ende für viele Kleinbauern bedeuten könnte, die übrigends ihr Geld mit dem Quälerei und Tod verdienen, soll es in diesen Ländern nicht durchgesetzt werden ?? Nach dem Motto: du willst dich nicht daran halten - ist auch ok.. oder was?
war der Lebendtiertransport im Transit bis zum EWR-Beitritt verpflichtend mit der Bahn durchzuführen.
Der Gesetzgeber wusste seinerzeit auch warum:
Nur die (damals noch) staatliche Eisenbahn garantierte für die Einhaltung der veterinärbehördlichen Bestimmungen und für den Tierschutz.
Auf der Straße jedoch herrscht Anarchie...
8 Stunden sind mMn immer noch zu lang. Jedoch angesichts der momentanen Situation, wo Tiere Tagelang ohne Wasser und genügend Luft quer durch Europa gekarrt werden, um dann am Schluss nach „Tiroler Art" (nur ein Bsp.) zubereitet zu werden, angesichts dessen wäre eine gesetzliche Verankerung auf 8 Stunden Ein erstes positives Signal.
Nichtsdestotrotz bleibt es nur der erste Schritt…
Ich habe die Petition unterschrieben aber lieber wäre mir - wenn schon lange transporte - dann nur von bereits toten tieren - oder noch lieber: keine Tiere mehr zu konsumieren :)
Das ist ja unglaublich was die Tiere da bei jeder Witterung und Minusgraden auf der lauten Autobahn mitmachen, kein Wunder dass nie alle lebend am Zielort ankommen.
Und eine gute Nachricht an diesem Tag. Ich verstehe ja sowieso nicht, warum Tiere von einem Land ins andere transportiert werden müssen. Gerade in der EU sollte doch jedes Mitgliedsland imstande sein, seine Bevölkerung selbst mit ausreichend Fleisch zu versorgen. Der Fleischkonsum ist ohnehin viel zu hoch.
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