EFSF startet mit erster 30-jähriger Anleihe

16. März 2012, 09:27

Volumen maximal 1,5 Milliarden Euro

Brüssel - Der Euro-Rettungsfonds EFSF will in der kommenden Woche erstmals eine Anleihe mit sehr langer Laufzeit begeben. Ins Auge gefasst sei ein Bond mit 20 oder 30 Jahren Laufzeit im Volumen von maximal 1,5 Mrd. Euro, kündigte der Finanzchef des EFSF, Christophe Frankel, in einem am Freitag veröffentlichten Pressegespräch an. Auch eine Anleihe über fünf Jahre Laufzeit mit einem Volumen von mindestens drei Mrd. Euro sowie eine sechsmonatige Anleihe über zwei Mrd. Euro seien für nächste Woche geplant.

Mit dem zweiten Rettungspaket hat der in Luxemburg ansässige EFSF nach Portugal und Irland auch Griechenland unter seine Fittiche genommen. EFSF-Chef Klaus Regling sagte, das Land habe nach dem erfolgreichen Schuldenschnitt durch den Forderungsverzicht privater Gläubiger eine Chance, den Schuldenberg bis 2020 auf 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu drücken. Derzeit sind es über 160 Prozent. Insgesamt gehe die Strategie der Eurozone gegen die Krise jetzt auf. Die Risikoaufschläge auf Staatsanleihen seien kräftig gefallen, da die Finanzmärkte die Sparanstrengungen der Euro-Länder honorierten. "Irland ist eine Erfolgsstory", sagte Regling. Und auch Portugal komme mit der Sanierung der Staatsfinanzen voran.

Für das nun endgültig beschlossene Hilfspaket für Griechenland über 130 Mrd. Euro muss der Fonds bis 2014 insgesamt 96,6 Mrd. Euro am Kapitalmarkt aufnehmen - jährlich jeweils gut 32 Mrd. Euro. Die Euroländer bürgen dabei gegenüber den Anlegern. Da die Kredite an die notleidenden Eurostaaten inzwischen zum Selbstkostenpreis abgegeben werden, nehmen die Garantiegeber keine Zinsgewinne mehr ein. (APA/Reuters, 16.3.2012)

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das ziel ist also,

dass die verschuldung 2020 wieder auf dem niveau von 2010 ist. bravo!

die ewige eurokrise erinnert an den ewigen war on terror der amis.

eines muß man dem zentralkommitee in brüssel lassen. sie arbeiten fleißig am ende der eudssr und, wenn sie sonst nichts zustande bringen, das schaffen parolo und van rumperl sicher.

der euro ist knapp mehr als 10 jahre alt, komplett am boden runiniert und bestenfalls eine marode baustelle. und jetzt werden anleihen von 2-3x der bisherigen existenz-zeit ausgegeben?gehts noch?!

Aber - das wird nicht passieren. Schließlich wollen Politiker wiedergewählt werden.

Man hat ja gesehen, was so ein kleines Sparpaket schon "gekostet" hat an Wählerstimmen.

Wie sollen dann mehr als 200 Mrd. Euro Schulden jemals "erarbeitet" werden.

Leute, fangt an zu denken. Freut euch über jede Steuererhöhung, auch wenn sie hart ist. Jammert nicht, wegen ein paar Mrd. die in Banken wandern, die kommen schon irgendwann zurück. Pensionen tun das nicht mehr.

Östereich wäre in 10 Jahren wieder top aufgestellt. Aber die 10 Jahre wären beinhart, aber es würde sich lohnen!

Wie alle immer blind auf einer Währung rumhacken. Die Währung ist doch komplett egal. Und wenn wir US-Dollar eingeführt hätten, wär der Dollar jetzt auch im *****.

Staaten machen Schulden. Staaten tilgen Schulden mit neuen Schulden. Das macht einfach keinen Sinn.

Staaten müssen "Gewinne" erwirtschaften und Schulden mit Gewinnen tilgen. Bei Unternehmen nennt man das De-Leveraging, bei Staaten gibt es keine Bezeichnung, da noch nie gemacht.

Wie soll das gehen? Steuern rauf, Pensionen runter. Klingt hart, ist auch so. Sorry, aber ob dem Hochegger 1 Mio. Euro mehr oder weniger bezahlt wird - das sind Peanuts! Ob 2 Mio. Pensionisten 10 % weniger bekommen, das sind etliche Mrd. Ist die einzige, wenn auch traurige Wahrheit. Aber -

Der Euro funktioniert doch recht gut. Wie ziemlich jede andere Währung auch. Die alten Zeiten der Kleinstaaterei mit eigenen Mini-Währungen möchte doch niemand mehr zurück haben. Wo haben Sie ein Problem damit?

Leute wie sie sind der Grund warum ich den Glauben an die Demokratie verliere. Von NICHTS eine Ahnung aber Hauptsache laut.

Was hat der Euro gebracht? Ah, eh nix. Nur ein bisl Wohlstandssteigerung (+8% oder 22Mrd.!), ein paar tausend Arbeitsplätze mehr (ca.70.000!), gesteigerter Handel, etc, etc.

Und jetzt soll er eine Baustelle sein? Aha. Ich würd ja lachen wenns nicht so traurig wär.

Ob Euro oder Dollar. Wir sind am Ende eines Zinsgeldzyklus angelangt. http://www.oddo-wolf.at/index.php... rganismus/

-
Wohlstandssteigerung (+8% oder 22Mrd.!) für ein paar Wenige wurde mit >100Mrd. neuer Schulden finanziert.

Arbeitsplätze mehr (ca.70.000!). Ja, vorwiegend Mini-Jobs, die durch eine Gehaltsminderung der großen Mehrheit finanziert werden.

Zuerst die Auslagerung der Produktion in die Schwellenländer, jetzt folgt die Auslagerung der Kaufkraft und der Sozialstaat wird abgeschafft. Europa soll auf 50% Wohlstand runtergespart werden. Das kann 5-10 Jahre dauern, während die Gesamtverschuldung weiter ansteigt. Am meisten beunruhigen mich jedoch die im Zusammenhang geplanten, polizeistaatlichen Massnahmen der EU. Eine Erholung auf das derzeitige Niveau ist ohne eine dramatische (Bürgerkrieg?) Revolution unseres Geldsystems mehr als unrealistisch.

… leute wie sie sind es, die mit seltsamen "fakten" die realität verweigern.
woher wissen sie, dass es der euro war, der diese angebliche wohlstandssteigerung und arbeitsplätze brachte?

Ich kann auch nicht nachvollziehen, woher diese Zahlen kommen. Aber das muss ich auch nicht.
Persönlich finde ich den Euro einfach sehr praktisch. Preise sind besser vergleichbar und was hier an einer früheren Grenze sehr praktisch ist, ich brauche nur mehr eine Geldbörse. Ich zahle zwar immer mehr mit Karte, wo dieser Nachteil nicht zutreffen würde, aber die ständige Preisumrechnerei oder eventuell doppelte Kennzeichnung wäre doch eher ein Hindernis für viele Geschäftsbereiche.

Seltsame Fakten? Seltsam weil sie nicht in ihr Weltbild passen? Ich nehme an, dass jede Quelle die ich ihnen nennen würde, von ihnen als nicht glaubwürdig abgetan würde, richtig? Egal ob Printmedien, Wifo, Statistik Austria, WKO oder wissenschaftliche Journals. Moment, wir machen den Praxistest:

http://diepresse.com/home/wirt... oProfiteur

http://www.wirtschaftsblatt.at/home/schw... 3/index.do

http://portal.wko.at/wk/format... &dstid=685

http://www.oenb.at/de/presse... 0_page.jsp

Noch Fragen?

wer an die propaganda der österreichischen medien glaubt, ist ohnehin nicht mehr zu retten

österreichische medien sind für propaganda und desinformation zuständig. dafür und nur dafür werden sie von politik und bürokratie subventioniert.

das ist doch ein signal:

"den euro geben wir nicht auf. nie."

also nicht das 1000 jährige reich, sondern das ewige reich.

Komplett am Boden ruiniert? Gegen welche Währung würden Sie den Euro denn tauschen wollen? Dollar, Yen, Schweizer Franken (nur bisschen wenig gibt es davon), den Renmimbi? Oder vielleicht den Schilling?

gegen die gelbe "notwährung" der zentralbanken jederzeit

Genaugenommen ist nicht der Euro ruiniert (der Euro ist im Vergleich zum US-Dollar heute um mehr als 30 % mehr Wert als im Jahr 2001), sondern einige EU-Mitgliedstaaten, die durch den Euro keine Währung mehr haben, die sie abwerten können...

das ende von eudssr und euro wird das große verdienst von griechenland, irland, portugal, spanien und italien sein

Den Euro werden wir vermutlich noch lange haben. Wenn einige damit nicht umgehen können ist das kein Grund, dem Geld die Schuld zu geben.

Und eine eudssr gibt es gar nicht. Was soll das denn sein?

viel glück - sie werden es brauchen.

Ich bin mit meinen Geschäften recht zufrieden. Der Wegfall der Grenzen und die gemeinsame Währung erleichtern meine Arbeit ganz gewaltig. Mit Glück hat das nichts zu tun.

wenn sie fest auf den euro bauen, werden sie noch sehr viel glück brauchen um nicht all ihr vermögen zu verlieren.

Ich lebe von meiner Arbeit. Mein "Vermögen" steckt in dem kleinen Unternehmen, das ich aufgebaut habe und das recht krisensicher ist. Zu verlieren gibt es da nichts. Angst vor Verlust haben meiner Erfahrung nach nur jene Leute, die eher vom Geldertrag leben, als aktuell von guter Arbeit. Aber das ist nich mein Problem.

Ob mich meine Kunden in Euro oder etwas anderem zahlen, ist nicht so wichtig. Der Euro erleichtert aber meine Arbeit und ich denke, wir werden ihn so lange haben, bis wir etwas Besseres bekommen. Zur Weltwährung ist es aber noch ein weiter Weg.

was wirklich krisensicher ist, werden wir bald sehen.

Gewisse Dinge sind immer krisensicher. Beispielsweise die Versorgung von Menschen mit lebenswichtigen Dingen wie Nahrungsmitteln und alles was damit zu tun hat.
Schauen Sie sich mal beispielsweise den Aktienkurs von McDonalds in den letzten fünf Jahren an.

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