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Brüssel - Der Euro-Rettungsfonds EFSF will in der kommenden Woche erstmals eine Anleihe mit sehr langer Laufzeit begeben. Ins Auge gefasst sei ein Bond mit 20 oder 30 Jahren Laufzeit im Volumen von maximal 1,5 Mrd. Euro, kündigte der Finanzchef des EFSF, Christophe Frankel, in einem am Freitag veröffentlichten Pressegespräch an. Auch eine Anleihe über fünf Jahre Laufzeit mit einem Volumen von mindestens drei Mrd. Euro sowie eine sechsmonatige Anleihe über zwei Mrd. Euro seien für nächste Woche geplant.
Mit dem zweiten Rettungspaket hat der in Luxemburg ansässige EFSF nach Portugal und Irland auch Griechenland unter seine Fittiche genommen. EFSF-Chef Klaus Regling sagte, das Land habe nach dem erfolgreichen Schuldenschnitt durch den Forderungsverzicht privater Gläubiger eine Chance, den Schuldenberg bis 2020 auf 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu drücken. Derzeit sind es über 160 Prozent. Insgesamt gehe die Strategie der Eurozone gegen die Krise jetzt auf. Die Risikoaufschläge auf Staatsanleihen seien kräftig gefallen, da die Finanzmärkte die Sparanstrengungen der Euro-Länder honorierten. "Irland ist eine Erfolgsstory", sagte Regling. Und auch Portugal komme mit der Sanierung der Staatsfinanzen voran.
Für das nun endgültig beschlossene Hilfspaket für Griechenland über 130 Mrd. Euro muss der Fonds bis 2014 insgesamt 96,6 Mrd. Euro am Kapitalmarkt aufnehmen - jährlich jeweils gut 32 Mrd. Euro. Die Euroländer bürgen dabei gegenüber den Anlegern. Da die Kredite an die notleidenden Eurostaaten inzwischen zum Selbstkostenpreis abgegeben werden, nehmen die Garantiegeber keine Zinsgewinne mehr ein. (APA/Reuters, 16.3.2012)
Die deutschen Verfassungsrichter prüfen, ob die Europäische Zentralbank mit den umstrittenen Staatsanleihenkäufen ihre Kompetenzen überschreitet
Gerichtspräsident Andreas Voßkuhle stellt die Frage, ob die EZB wirksam die Geldpolitik gegen die Fiskalpolitik abgrenze
Merkel und Hollande drängen auf eine schnelle Lösung bis Frühjahr 2014. Der Rettungsfonds ESM soll flexibler helfen können
Deutsche Verfassungshüter prüfen, ob die Euro-Krisenpolitik mit dem Grundgesetz vereinbar ist
Die Fiskalregel tritt 2015 in Kraft, das Parlament veschärft auch die Referendums-Regeln
Die Kommission gibt den Staaten mehr Raum, pocht aber auf Reformen. Frankreich lehnt Eingriffe ab, Berlin ist irritiert. Einen hauptamtlichen Chef der Eurogruppe wollen beide
Frankreich, Spanien und Italien können erst einmal durchatmen. Die EU-Kommission sieht von einem Defizitverfahren ab
Ein "Nachhaltigkeitsbeitrag" auf Pensionen rettet die siebente Troika-Tranche
EU-Kommissar Günther Oettinger zeichnet laut deutschen Medien ein düsteres Bild von Europa, die Union habe den Ernst der Lage nicht erkannt
Weg für Auszahlung nächster Hilfstranche von zwei Milliarden Euro frei - Drohende Koalitionskrise abgewendet
Die Pläne der EU-Kommission, die Schuldenregeln etwas zu lockern, werden konkreter. Die Regierungen in Deutschland und Österreich sind skeptisch
Ein Hilfsprogramm für Ljubljana sei derzeit aber kein Thema, verlautete vor dem Treffen der Euro-Finanzminister
Zahl der Beamten soll um 30.000 reduziert werden. Jene, die bleiben, sollen 40 Stunden pro Woche arbeiten
Neue Ausgabenkürzungen von rund 800 Millionen Euro
Rezession und Rekordarbeitslosigkeit bereiten Kopfweh. Weniger Tempo beim Sparen in Frankreich und den Niederlanden soll dagegenwirken
Ein Zurück zu Budgetdefiziten sei keine Option, meint Währungsfonds-Chefin Lagarde. Heute steht die EU-Kommission Rede und Antwort
Ökonom Damijan kritisiert die fehlende Konsistenz des neuen und zugleich altbekannten Reformprogramm in Slowenien
Die Mehrwertsteuer könnte erhöht werden. Auch Privatisierungen einer Bank und eines Versicherers sind im Gespräch
Die Sparpolitik stößt für Kommissionspräsident Barroso an ihre Grenzen, ohne schmerzhafte Einschnitte wird es aber nicht gehen, sagen IHS und Wifo
Der Ratingriese konstatiert trübere Ausblicke für die wirtschaftliche Entwicklung sowie die staatlichen Finanzen
Der Staat könnte sich aus rund der Hälfte seiner 21 Unternehmen zurückziehen
Analyst Valentin Hofstätter meint, die Einbeziehung der Sparer bei einer Bankpleite sei die "Rückkehr zum Normalfall"
Für den US-Starinvestor sind Euro-Bonds ein Heilmittel gegen die Krise, mit Berlin geht er hart ins Gericht
eines muß man dem zentralkommitee in brüssel lassen. sie arbeiten fleißig am ende der eudssr und, wenn sie sonst nichts zustande bringen, das schaffen parolo und van rumperl sicher.
Aber - das wird nicht passieren. Schließlich wollen Politiker wiedergewählt werden.
Man hat ja gesehen, was so ein kleines Sparpaket schon "gekostet" hat an Wählerstimmen.
Wie sollen dann mehr als 200 Mrd. Euro Schulden jemals "erarbeitet" werden.
Leute, fangt an zu denken. Freut euch über jede Steuererhöhung, auch wenn sie hart ist. Jammert nicht, wegen ein paar Mrd. die in Banken wandern, die kommen schon irgendwann zurück. Pensionen tun das nicht mehr.
Östereich wäre in 10 Jahren wieder top aufgestellt. Aber die 10 Jahre wären beinhart, aber es würde sich lohnen!
Wie alle immer blind auf einer Währung rumhacken. Die Währung ist doch komplett egal. Und wenn wir US-Dollar eingeführt hätten, wär der Dollar jetzt auch im *****.
Staaten machen Schulden. Staaten tilgen Schulden mit neuen Schulden. Das macht einfach keinen Sinn.
Staaten müssen "Gewinne" erwirtschaften und Schulden mit Gewinnen tilgen. Bei Unternehmen nennt man das De-Leveraging, bei Staaten gibt es keine Bezeichnung, da noch nie gemacht.
Wie soll das gehen? Steuern rauf, Pensionen runter. Klingt hart, ist auch so. Sorry, aber ob dem Hochegger 1 Mio. Euro mehr oder weniger bezahlt wird - das sind Peanuts! Ob 2 Mio. Pensionisten 10 % weniger bekommen, das sind etliche Mrd. Ist die einzige, wenn auch traurige Wahrheit. Aber -
Leute wie sie sind der Grund warum ich den Glauben an die Demokratie verliere. Von NICHTS eine Ahnung aber Hauptsache laut.
Was hat der Euro gebracht? Ah, eh nix. Nur ein bisl Wohlstandssteigerung (+8% oder 22Mrd.!), ein paar tausend Arbeitsplätze mehr (ca.70.000!), gesteigerter Handel, etc, etc.
Und jetzt soll er eine Baustelle sein? Aha. Ich würd ja lachen wenns nicht so traurig wär.
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Wohlstandssteigerung (+8% oder 22Mrd.!) für ein paar Wenige wurde mit >100Mrd. neuer Schulden finanziert.
Arbeitsplätze mehr (ca.70.000!). Ja, vorwiegend Mini-Jobs, die durch eine Gehaltsminderung der großen Mehrheit finanziert werden.
Zuerst die Auslagerung der Produktion in die Schwellenländer, jetzt folgt die Auslagerung der Kaufkraft und der Sozialstaat wird abgeschafft. Europa soll auf 50% Wohlstand runtergespart werden. Das kann 5-10 Jahre dauern, während die Gesamtverschuldung weiter ansteigt. Am meisten beunruhigen mich jedoch die im Zusammenhang geplanten, polizeistaatlichen Massnahmen der EU. Eine Erholung auf das derzeitige Niveau ist ohne eine dramatische (Bürgerkrieg?) Revolution unseres Geldsystems mehr als unrealistisch.
Ich kann auch nicht nachvollziehen, woher diese Zahlen kommen. Aber das muss ich auch nicht.
Persönlich finde ich den Euro einfach sehr praktisch. Preise sind besser vergleichbar und was hier an einer früheren Grenze sehr praktisch ist, ich brauche nur mehr eine Geldbörse. Ich zahle zwar immer mehr mit Karte, wo dieser Nachteil nicht zutreffen würde, aber die ständige Preisumrechnerei oder eventuell doppelte Kennzeichnung wäre doch eher ein Hindernis für viele Geschäftsbereiche.
Seltsame Fakten? Seltsam weil sie nicht in ihr Weltbild passen? Ich nehme an, dass jede Quelle die ich ihnen nennen würde, von ihnen als nicht glaubwürdig abgetan würde, richtig? Egal ob Printmedien, Wifo, Statistik Austria, WKO oder wissenschaftliche Journals. Moment, wir machen den Praxistest:
http://diepresse.com/home/wirt... oProfiteur
http://www.wirtschaftsblatt.at/home/schw... 3/index.do
http://portal.wko.at/wk/format... &dstid=685
http://www.oenb.at/de/presse... 0_page.jsp
Noch Fragen?
Ich lebe von meiner Arbeit. Mein "Vermögen" steckt in dem kleinen Unternehmen, das ich aufgebaut habe und das recht krisensicher ist. Zu verlieren gibt es da nichts. Angst vor Verlust haben meiner Erfahrung nach nur jene Leute, die eher vom Geldertrag leben, als aktuell von guter Arbeit. Aber das ist nich mein Problem.
Ob mich meine Kunden in Euro oder etwas anderem zahlen, ist nicht so wichtig. Der Euro erleichtert aber meine Arbeit und ich denke, wir werden ihn so lange haben, bis wir etwas Besseres bekommen. Zur Weltwährung ist es aber noch ein weiter Weg.
Gewisse Dinge sind immer krisensicher. Beispielsweise die Versorgung von Menschen mit lebenswichtigen Dingen wie Nahrungsmitteln und alles was damit zu tun hat.
Schauen Sie sich mal beispielsweise den Aktienkurs von McDonalds in den letzten fünf Jahren an.
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