Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
vergrößern 500x300Japans neue Sportler im Rampenlicht - und in einer Ansichtssache.
Die größte Autonation der Welt (nach Stückzahlen gerechnet) hat ein Imageproblem. Technisch einwandfrei, bei manchen Themen sogar vor den ebenso technikverliebten Deutschen liegend, gelten die Japaner heute als Hersteller eher langweiliger Dutzendware. In Europa bleiben die Kunden weg, wechseln ins Europäer-Lager oder zu den Koreanern, die immer interessantere Fahrzeuge auf den Markt werfen. In Nordamerika ist ein ähnlicher Trend erkennbar, und wäre nicht der neue Riesenmarkt China, sähe es gar nicht gut aus mit den stolzen Samurais.
Das Problem hat sich inzwischen bis in die Chefetagen rumgesprochen, von dort tönt immer öfter das Signal zum Gegensteuern, die öffentliche Beteuerung: Jawohl, wir sind auch waschechte Car-Guys. Richtig, Imagekorrektur ist angesagt. Wie? Bei den Emotionen ansetzen. Am besten über: Sportwagen. Supersportwagen gar. Denn Reiz ist Keil. Japan setzt also, wie die wichtigsten Gegner, auf große Gefühle. Kaum ein Hersteller, der, sofern er sich die teure Entwicklung solcher Automobile leisten kann, nicht mitmacht, der Genfer Salon zeigt das gerade in aller Deutlichkeit.
Potenz und Leistbarkeit
Da schlenzen Toyota und Subaru ein gemeinsam entwickeltes Sportcoupé auf den Markt, GT 86 und BRZ, im Sommer ist es so weit, und neben stilistischer und technischer Potenz steht eindeutig Leistbarkeit auf dem Programm. Das hat auch bei Mazda Tradition - und von denen weiß man, dass sie intensiv am Nachfolger des Kultroadsters MX-5 werken, der wohl Ende 2013 kommen wird.Es geht aber auch viel abgehobener - und ambitionierter: Direkt gegen Porsche, Ferrari, Aston Martin und Co zielen etliche Supersportwagenprojekte.
Lexus (LFA) und Nissan (GTR) sind schon da, doch es kommt noch mehr. Bei Lexus selbst deutet die Studie LF-LC auf was Kleineres unterm GTR, und Nissan-Premiumtochter Infiniti behauptet zwar, beim futuristischen Emerg-E sei an Serie nicht zu denken, aber wenn nicht das, kommt wohl ein anderer Pulsbeschleuniger. Bei Honda hingegen ist die Sache klar: Aus dem atemberaubenden NSX Concept wird 2015 ein neuer Superlativsportler.Damit das Image endlich wieder stimmt. Bleibt nur noch zu wünschen, für Japans Massenware: Mehr Mut, Herrschaften! (Andreas Stockinger/DER STANDARD/Automobil/16.3.2012)
Aktuelle Gebrauchtwagen in unserer Autobörse. GRATIS inserieren. | Audi
BMW | Fiat | Ford | Mini
Opel | Peugeot | Renault
Skoda
Volvo | VW
Über den grünen Klee gelobt: Alfa Giulietta Quadrifoglio Verde
Der MiTo bekommt als erster Alfa das Doppelkupplungsgetriebe TCT, die Giulietta folgt bald nach
Brera 2,4 JTDM Qtronic: Das Alfa-Coupé für gemütlichere Gemüter - 200-PS-Diesel und 6-Gang-Automatik
Tiefer, breiter, schneller: Alfa Romeo präsentiert den 156er GTA. Sportlichkeit mit lässiger Eleganz. 250 PS und ein dynamisches Fahrwerk verlangen nach Kurven, von einer Artischocke zur nächsten.
250 brachiale Italo-PS, verpackt in einer zackig daher kommenden Sportlimousine: Der Alfa 156 GTA gibt die rasende Wildsau ...
Alfa 147 all´arrabiata: Das schönste Kleid in der Kompaktklasse gibt sich extrem als GTA oder smart als 1,9 JTD 16V.
Alfa Romeo sport-autorisiert Spider und GTV: Der Roadster und sein geschlossenes Pendant gehen deutlich angeschärft in die zweite Runde.
Alfa Romeo erweitert seine Palette der Emotionen: GT Coupé, Superrenner 8C Competizione GT und SUV Kamal
Bertones gekonnter Schwung, ein verführerischer Diesel, ein tolles Fahrwerk - Kurzum: Das GT Coupé, ein Alfa in Höchstform
Der GT ist das neue Coupé von Alfa Romeo: schön, dynamisch, elegant. Ein bewusstes Signal an Frauen. Alfa will euch. Und das ist ein Kompliment
Da schieben sie sich im Rampenlicht, Japans neue Sportler. Und hier gibt's die Bilder zu den (Super-)Sportwagen
dagegen steht dann noch bmw, die mit dem neuen 1er und 3er den mut zur hässlichkeit beweißen.
naja und benz bei dem quasi jedes modell (außer cls und neue a-klasse) vollkommen deplaziert wirkt, sofern sich keine klopapierrolle auf der hutablage befindet.
fazit: an jedem auto findet sich ein detail das nicht passt. ob es jetzt vag-minmalismus ist, bayrische scheinwerferverschandelung oder benzsche pensionistenanmutung. bei den asiaten und amis lässt widerum meist der innenraum zu wünschen übrig...
jeder wie er glaubt.
ok bmw ist ein eigenes kapitel. die gefallen mir eigentlich seit der jahrtausenwende nicht mehr, wobei sie da auch gustostückerl geliefert haben.
und benz ist bei mir schon ab w210, w220 und w202 hässlich. der sls smg ist zb ein paradebeispiel für hässliches design.
Mit verhaltener Wut denke ich an jenen Motorsportjournalisten aus Deutschland, der den Lancia Thesis verrissen hat: "70 Stück pro Jahr? Mit dem wollte wohl niemand gesehen werden." An welchem Grad der Geschmacksverirrung muß jemand leiden, der den 7-er-BMW mit seinem Rucksack (inzwischen bereinigt) schön findet und den zeitlos schönen Thesis häßlich. Der 6-er Peugeot beispielsweise ist zwar nicht so gewagt, wie der entzweiende Thesis, aber ebenso zeitlos schön - nach meiner Meinung halt.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.