Mindestens 67 kolumbianische Rebellen bei Bombenangriffen getötet

15. Juni 2003, 15:05
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Konflikt zwischen marxistischer Gruppierung FARC und Regierung kostet jährlich bis zu 30.000 Menschen das Leben

Bogota Die kolumbianische Luftwaffe hat am Samstag bei Bombenangriffen nach eigenen Angaben mindestens 67 linke Rebellen getötet. Die Luftangriffe gegen ein Lager der marxistischen "Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens" (FARC) und gegen einen Rebellenkonvoi seien in den Gemeinden Toribio in der südwestlichen Provinz Cauca sowie in Lejanias im Zentrum des Landes geflogen worden, sagte Luftwaffenkommandant General Hector Velasco. Unabhängige Berichte gab es zunächst nicht.

Die FARC halten etwa 17.000 Männer und Frauen unter Waffen und sind die größte Rebellengruppe des Landes. Sie bekämpfen den Staat seit fast 4vierzig Jahren und finanzieren sich aus dem Drogenschmuggel und der Erpressung von Schutz- und Lösegeldern. Der Konflikt kostet jährlich bis zu 30.000 Menschen das Leben. (APA/dpa) -

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