Salzburg: Aquaplaning-Unfall auf der A 10 forderte ein Todesopfer

15. Juni 2003, 17:07
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50-jährige Deutsche erlag ihren schweren Verletzungen - Sturmböen im Flachgau

Salzburg - Ein Todesopfer forderte am Sonntag ein schwerer Verkehrsunfall auf der regennassen Fahrbahn der Tauernautobahn (A 10) im Bereich von Grödig (Flachgau). Die 50-jährige Ingrid Balter aus Schlüchtern in Deutschland war bei dem Unfall aus dem Wagen geschleudert worden und hatte schwere Kopf- und Beinverletzungen erlitten. Gegen Mittag verstarb die Frau im Unfallkrankenhaus Salzburg, teilte die Gendarmerie mit.

Der Unfall hatte sich gegen 7.20 Uhr auf der Tauernautobahn ereignet. Der Wagen war von einem 56-jährigen Rettungsassistent aus Deutschland gelenkt worden. Der Mann war mit seiner Frau, die nicht angegurtet gewesen war, in Richtung Kroatien unterwegs. Der Wagen schleuderte wegen Aquaplaning und rutschte rechts von der Fahrbahn. Daraufhin prallte das Auto gegen die Böschung, überschlug sich und kam schließlich auf der rechten Seite liegend zum Stillstand. Die Beifahrerin wurde aus dem Wagen geschleudert. Der angegurtete Lenker blieb unverletzt.

Sturmböen im Flachgau

In Salzburg waren von den heftigen Sturmböen am Samstagabend hauptsächlich der Flachgau sowie die Landeshauptstadt betroffen. Die Feuerwehren mussten zu mehreren Einsätzen in den Gemeinden Seekirchen, Henndorf, Mattsee und Eugendorf ausrücken, um umgestürzte Bäume zu bergen, teilte das Landesfeuerkommando Salzburg mit. Größere Schäden gab es nicht.

Ähnlich auch die Situation in der Mozartstadt. Durch den starken Wind waren Äste abgebrochen sowie Schäden bei Baugerüsten entstanden, hieß es bei der Berufsfeuerwehr Salzburg. (APA)

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