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Einen Kommentar über die derzeit in Österreich ans Tageslicht kommenden Korruptions-Skandale mit den Worten "Geht es Ihnen auch schon so dermaßen auf die Nerven wie mir?" zu beginnen kann kein Fehler sein. Das dürfte sich zumindest der Verleger eines heimischen Branchenblattes für "Werbung, Medien und Marketing" gedacht haben. Ein nachvollziehbarer gedanklicher Ansatz, der im weiteren Verlauf seines unter dem Titel "Amtsmissbrauch-Journaille" veröffentlichten Pamphlets allerdings solitär bleibt. Auf die Nerven gehen dem Autor nämlich nicht die Skandale, sondern ihre Aufdecker.
Die namentlich genannten Investigations-Journalisten Klenk, Kuch, Nikbakhsh und Sankholkar seien in Wahrheit "Beitragstäter, oft sogar Bestimmungstäter", deren Leistung nur im Abschreiben von Akten bestehe und die deshalb "eine Gefahr für die Zukunft des Journalismus in diesem Land sind". Das wirkt wie die zornige Klage eines frühpensionierten Bezirksschulinspektors für Leibesübungen, der im Spiel von Messi, Xavi und Iniesta keinerlei sportlichen Wert erkennen kann, da ihre Leistung nur darin bestehe, beim FC Barcelona zu spielen, was sie zu einer Gefahr für die Zukunft des Fußballs mache. Grundsätzlich würde sich eine ernsthafte Auseinandersetzung mit derartigen Thesen verbieten, doch in Österreich haben solche Umkehrungen der Opfer-Täter-Verhältnisse nicht nur Tradition, sondern auch eine Funktion.
Mögen sie im konkreten Fall nur freundliches Schulterklopfen der von Enthüllungen betroffenen Butter-am-Kopf-Haber(er) auslösen - eine für das Inseratengeschäft nicht nur von Branchenblättern durchaus relevante Zielgruppe -, so dienen sie doch einem bestimmten Zweck, nämlich dem Werfen von Nebelgranaten, die eine klare Sicht auf die realen Relationen erschweren sollen. Wenn also ein paar nicht dem resignativen Zynismus anheimgefallene Journalisten den Kampf für politische Hygiene trotzig weiterführen, so kann man mit der klassisch austriakischen Frage "Ja dürfen's denn des?" herrlich von den Resultaten ihrer Arbeit ablenken. Nach dem gleichen Vernebelungsprinzip agiert Peter Hochegger. Sein scheinbar wahlloses Anpatzen von Politikern aller Parteien soll den Eindruck erwecken, dass "eh olle die gleichen Gauner sind", und eine den vorliegenden Fakten entsprechende Aufklärung des Falles torpedieren.
Folgerichtig lässt er sich nicht von Armin Wolf interviewen, sondern von Vera Russwurm. Bei der braucht er sich vor unangenehmen Fragen nicht zu fürchten und kann seine durch keine Überschneidung mit der Wirklichkeit getrübte Selbststilisierung als moralisch reuiger, aber gesetzestreuer Sünder fortführen.
In der Slowakei haben Wahlen soeben für politische Umwälzungen gesorgt. Den entscheidenden Auslöser dafür sehen nahezu alle Beobachter in einem riesigen, von einem aktenabschreibenden journalistischen Beitragstäter aufgedeckten Korruptionsskandal mit dem klingenden Namen "Gorilla-Affäre". Hierzulande bauen über den Korruptionsdschungel herrschende Primaten und Silberrücken auf die tatsachenverschleiernde Wirkung von Nebelschwaden unterschiedlichster Herkunft. Das Ablassen von Dampf und heißer Luft aller Art ist für diesen Zweck stets willkommen. (Florian Scheuba, DER STANDARD, 15.3.2012)
Für den Steuerzahler erweist sich oft erst im Nachhinein, ob überteuerte "Berater"-Aufträge nicht doch gut angelegt waren
Für den Bundesverband Photovoltaic Austria begann das neue Jahr laut Presseaussendung mit einer "Horrornacht"
Hierzulande sind Briefe sehr wohl noch von politischer Bedeutung
In die Fußstapfen des Norbert Darabos zu treten ist eine Herausforderung, die von einer durchschnittlich trainierten Gelse raumfüllend bewältigt werden kann
Warum hat Grasser den für ihn peinlichen Steuerakt selbst veröffentlicht?
Über einen erstaunlichen Vergleich von Gerhard Dörfler und die soziale Intelligenz von Heinz-Christian Strache
Vielleicht sollten wir uns alle vor dem Wiener Rathaus versammeln, mit anerkennendem Schmunzeln ausrufen: "Was sich der Michi und die Mary immer alles einfallen lassen!"
Während Gerhard Dörfler in Kärnten jeden Gegner fürchten muss, kommen Erwin Pröll in Niederösterreich die Gegner abhanden
Es ist bemerkenswert, dass wir uns bei Erkenntnissen über die Mutter aller Affären deutlich schwerer tun als bei jenen über ihre Kinder
exsisitiert aufdeck-journalismus in österreich eigentlich nicht, zu wenig informanten, zu teuer (redaktion hinter klenk ist zu klein) usw.
strasser ist durch englische journalisten aufgeflogen, auf so eine idee, ihn in die falle zu locken, wurde ein profil-journ. "nie" gekommen. überhaupt den profil/news-pack kann man vergessen, da christian reiner bei jeder party (in den seiteblicken) fast immer ein adabei ist, werden immer "gerade geht es noch" und "vermutungs-artikel" verfasst, kaum etwas richtig greifendes.
unda das nervt langsam, aber sicher.
übrigens, der informant im fall grasse ist, meiner meinung nach, ainedter selbst, der den prozess gegen seinen mandanten so zur fall bringen wird. und die medien spielen ihm in die hände.
Wenn endlich einmal einer von diesen ehrenwerten Leistungsträgern (vorwiegend schwarz-blau-orange) wohlverdienterweise hinter Gitter käme, dann wäre das ein Signal mit Leitwirkung. Mir kann niemand einreden, dass nicht allein der Indizienbeweis gegen einen Grasser und Strasser nicht schon längst ausreicht ...
dass die Themen von den Medien aufgebauscht werden und dass das dann rückkoppelt Ist wie beim Opernball, statt "alles Walzer" heisst es halt eine Zeit lang "alles Klimaerwaermung" oder "alles Waldsterben", "alles Friedensdemo", jetzt halt "alles Korruption". Damit die Wutbürger (die früher Suderanten hießen) halt was zum Aufregen haben. Tut ja auch niemandem wirklich weh.
... aber das systemische Problem sind nicht der eitle Juristenjournalist Klenk und seine eitlen nur-Journaillistenkollegen in ihrem "denn-sie-wissen-nicht-was-sie-tun"-Aufdeckerwahn. Das Problem besteht in der überkommen, verlotterten, durch und durch korrupten österreichischen Kultur. Mit Neuwahlen ist es da nicht getan.
Dieser Staat und gehört genauso unter ein EU-Protektorat wie der Kosovo. Wobei eine Eulex-Initiative zu spät wäre. Nach dem aktuellen Korruptionssausschuss müsste eigentlich von der UNO ein internationaler Strafgerichtshof eingesetzt und die gesamte Nomenklatura der Korruption angeklagt werden.
Die hiesige Strafgerichtsbarkeit ist ohnmächtig wie Kampusch und Gefangene in einem kollektiven Stockholm-Syndrom.
In die "Gorilla-Affäre" sind ja - fast schon selbstverständlich - auch Österreichische Akteure verwickelt (Raika, Flughafen etc.).
Kaum lichtet sich dort der Nebel werden Reaktionen auf diese Dummdreiste Korruption spürbar umgesetzt ...
zumindest an den Abhängen ...
An den zentralen Gipfeln des Korruptions-Berges wird Wasser zu heißer Luft verkocht, um den Dampfnebel schützend über das Kakanische Kulturerbe zu verteilen im welchen dann JEDER die schlechte Fernsicht und Weitsicht als mildernden Umstand vorbringen kann wenn gefragt wird: warum so lange so ein Geschwür derartig ungehindert wuchern konnte OHNE einer entsprechenden Immun-Reaktion aus dem großen, mächtigen und öffentlichen Umfeld.
Zu viele Seilschaften auf den Nebel-Gipfeln?
wusste bis jetzt ja nicht so ganz, welcher teufel den manstein geritten hat. womöglich muss die sache in dieser richtung gelesen werden: manstein's auszucker muss in richtung rettung alter seilschaften gelesen werden...
http://manfredbruckner.blogspot.com/2012/03/m... ucken.html
... und der text ist hier nachzulesen: http://www.horizont.at/home/mein... 989e6aea3e
nachdem die journaillie die uebergriffe in den institutionen jahrelang gedeckt hat und zugesehen hat wie dummstellen und mittun zur kunstform geworden ist hat sie nun ihre lust entdeckt die opfer der malversationen und krise durch laecherlich duemmliche blabla berichterstattung, die niemand kauft zu veraeppel und um die pressefoerderung zu rittern, da die verkaufsstueckzahl unabhaengig von der qualitaet ist.
ja ich geb zu ich bin heute schwer zufrieden zu stellen und ich les auch gar nicht alle artikel. ich bin gerade in einer lebensphase wo ich versuche mir meine wut zu erhalten, das ist noetig weil bloede und falsche nazikllickiurteile in der justiz schnell gemacht sind, dazu studiert das verbrecherpack auf staatskosten, eingefordert wird dann in 5 jahre weil die baggage gemerkt hat, dass sich niemand 5 jahre gehirnwaesche entziehen kann. dass bei der telekom die strukturen die dort wie da verwendet werden verfeinert und selektiv als vorgabe zur anwendung kommen kuemmert mich vergleichsweise marginal, obwohl ich mit opfer der mangelnden dienstleistungen bin, die reseller der tk und die rtr betruegt in dem stil seit 4 jahren.
aber das wirtschaftsmagazin hat am 20.3.2008 über das ÖBB: family business bei familie huber, in dem vom einem palastkauf der frau vom huber-lipp, am schillerplatz 4, dises gebäude gehörte der telekom, format berichtet zum erstenmal im jahre 2006 darüber, nämlich das frau lipp, diesen palast für 5.8 mio gkauft hat, fischer von der telekom, kannte die familie huber seit etwa 10 jahren, diese gebäude wurde von frau lipp zusammen mit einem partner an die "öbb" um fast 13 mio verkauft, und solche gschäftln gibt es genug, und die meisten sind während des schüssel regimes passiert, um es mit einem titel eines buches vom investigativen journalisten "greg palast zu benennen "vupltures picnic" , frass der geier, dasselbe verhalten wie bei BP
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