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Nicht mehr gelistet: Uni Wien.
vergrößern 590x1182Wien - Bei der Pisa-Studie läuft Finnland Österreich regelmäßig vorn davon. Beim neuen Times Higher Education World Reputation Ranking 2012 sind beide Länder einmal gleichauf - außerhalb des Rankings der angesehensten Universitäten der Welt. Beide Länder sind hinausgefallen.
Bei der Reihung der 100 renommiertesten Unis weltweit ist die Uni Wien nun nach einer Vorjahresplatzierung auf den als Zehnergruppe ausgewiesenen Rängen 91 bis 100 nicht mehr gelistet.
Das sei, sagte Ranking-Herausgeber Phil Baty ein "leichter Abstieg, aber mit starker Sichtbarkeit" - in die Unsichtbarkeit. Was für jene, die drin oder vorn sind im Rennen um globales Prestige, bedeute: "The winner takes all" - die besten Professoren, die talentiertesten Studierenden, die attraktivsten Forschungspartner.
Der Sieger ist erneut die US-Elite-Uni Harvard, die von mehr als 17.500 befragten Akademikern aus 137 Ländern die besten Beurteilungen für Forschungs- und Lehrleistungen erhalten hat.
"Grobe Probleme"
44 der 100 angesehensten Unis sind in den USA, zehn in Großbritannien, Deutschland ist mit vier Unis vertreten, die Schweiz mit drei.
Mögliche Erklärungen sieht Baty in "starken Budgeteinschnitten in Österreich" und "groben Problemen im europäischen Hochschulsektor", denen er allerdings Deutschlands gutes Abschneiden gegenüberstellt, wo durch "signifikante Förderung" Exzellenz erhöht und der Ruf der Unis stark verbessert worden sei.
Auch der Rektor der Uni Wien, Heinz W. Engl, weist im STANDARD-Gespräch auf das hochschulpolitische Umfeld hin: "Im Vergleich zu anderen international hoch anerkannten Institutionen erbringt die Uni Wien unter besonders schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen Höchstleistungen." Er moniert vor allem das "Fehlen von Exzellenzinitiativen, die den deutschen Unis hervorragende Plätze ermöglichten". Engl erinnert denn auch die österreichische Regierung an ihre Verantwortung: "Die Politik sieht sich hoffentlich zunehmend als Partner der Universität und sorgt für entsprechende Rahmenbedingungen."
Die Daten des Times-Reputation-Rankings stammen aus dem im Herbst 2011 veröffentlichten Times-Uni-Ranking, in dem die Uni Wien als einzige Uni Österreichs auf Rang 139 (2010: Rang 195) vertreten war. 2010 waren's noch zwei: Da landete die Uni Innsbruck auf Platz 187. (APA/nim, DER STANDARD, 15.3.2012)
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...das war mehr als provokantes posting gedacht...die beiden kann man finde ich nicht vergleichen...
kreisky hat viele gute sachen eingeführt, wie z.b. die einführung der gratis schulbücher etc.
andererseits sollte meine meinung über seine uni reformen auch bekannt sein...
im grossen und ganzen finde ich, dass er zwar mehr bewirkt hat, als die lisl, aber er hat auch wesentlich grösseren schaden angerichtet
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