Jüngste Entscheider lesen STANDARD

Die österreichischen Entscheidungsträger halten sich bei Facebook und vor allem Twitter zurück - DER STANDARD hat unter ihnen die jüngsten Leser - Am Wochenende liegt er bei Entscheidern nach der "Krone" auf Rang zwei

Wien - 552.000 Österreicher ließen sich 2011 als Entscheidungsträger identifizieren. Und ein bisschen mehr Österreicherinnen: Der Frauenanteil stieg von 27 Prozent im Jahr 2009 auf 30 Prozent 2011. Etwas deutlicher wuchs der Anteil der Entscheider mit Abschlüssen von Unis oder Fachhochschulen, um vier auf 43 Prozent.

Die neue Leseranalyse Entscheidungsträger (LAE) für 2011 bescheinigt dem STANDARD einen höheren Reichweitenwert bei Entscheidungsträgerinnen: 21,8 Prozent (nach 20,3). Hier liegt er auf Rang zwei, hinter der "Krone" und vor "Kurier" und "Kleine".

Mit im Schnitt 46,5 Jahren lesen den STANDARD 2011 die jüngsten Entscheidungsträger unter den teilnehmenden Zeitungen. 46,7 Jahre sind sie bei der "Tiroler Tageszeitung", vor "Oberösterreichischen Nachrichten", "Krone", "Kleine Zeitung", "Wirtschaftsblatt". Die Entscheider der "Presse" sind im Schnitt 48,1, jene der "Salzburger Nachrichten" 48,4, des Kurier 48,7 und jene der "Wiener Zeitung" 50,5.

Bei Entscheidungsträgern unter 40 Jahren hat der STANDARD 19,4 Prozent Reichweite, der "Kurier" 16,6, "Die Presse" 15,7 (s. Grafik).

Die Wochenendreichweite des STANDARD unter allen Entscheidungsträgern liegt bei 33,9 Prozent, jene des Kurier bei 32,6 und die der Presse bei 27,3. Die Werte beziehen sich auf die Samstagsausgaben dieser Titel. Aber auch die kumulierte Wochenendreichweite der Samstags- und Sonntagsausgabe der Presse liegt in dieser Bevölkerungsgruppe bei 30,8.

57 Prozent der STANDARD lesenden Entscheidungsträger definieren sich als eher liberal, 20,9 als sehr liberal. Bei der "Presse" 58,4 und 13,7.

Wie definiert die Leseranalyse Entscheidungsträger (LAE) ihr Untersuchungsobjekt? Menschen in privaten oder öffentlichen Unternehmen, die in zumindest einem Verantwortungsbereich wie Personal, Marketing oder Technik allein oder mit anderen entscheidungsbefugt sind.

Facebook nutzen 32 Prozent der von der LAE befragten Entscheider, Twitter sechs Prozent und Xing 22 Prozent. (red, DER STANDARD, 15.3.2012)

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19 Postings
was sind entscheider . . .

. . . zur hölle nochmal?

Menschen in privaten oder öffentlichen Unternehmen, die in zumindest einem Verantwortungsbereich wie Personal, Marketing oder Technik allein oder mit anderen entscheidungsbefugt sind.

Eine sehr weitreichende Definiton....

Deswegen die eigenartigen Entscheidungen in diesem Land.

und das signifikante minus bei den entscheidungsträgern in wien interessiert ja niemanden, gell!

...

ein klassischer eigenwerbungsartikel im o(e)stblockstil des w. faymann. sehr gut setzen! humor 1.

daß selbst unter "entscheidungsträgerInnen" die krone nummer eins ist, erschüttert.

erfreulich hingegen, daß sich anscheinend nur eine minderheit auf das totalitäre abenteuer facebook einläßt.

meiner meinung nach logisch weil entscheidungsträger wissen wollen was die masse denkt oder denken soll!

Die Präsentation war vom Charme und der Aufbereitung eine Reise ins Jahr 1978

zustimmung: schon lange nicht mehr so was dilettantisches erlebt!

"Entscheidungsträger"...was für eine bescheuerte Überschrift/Untersuchung..

...ich hab mich heute morge zwischen "Kaffee" und "Tee" entschieden...gehör ich dazu!?

..aber zumindest der Maurer, der zu entscheiden hat, ob er zuerst Zement oder den Sand in die Mischmaschine gibt, ist dazu zu zählen, oder!?

Nein, da gehören Sie definitiv nicht dazu, weil:

Die Definition von "Entscheidungsträger" heute nicht gleich bedeutend ist mit "Entscheidungstreffer" sondern es handelt sich um jene, die eine Entscheidung von A nach B "tragen", wie der Name schon sagt. Also AKTENTRÄGER.
Da aber heut zu Tage ohnehin nichts mehr entschieden wird, gibt es folglich auch nichts mehr zu "tragen".
Also handelt es sich um "Systemerhaltende" Planstellen, die nur dann zum Einsatz kommen, wenn es etwas von A nach B zu tragen gibt.
In Ermangelung von Entscheidungen hat man nunmehr als esoterische Beschäftigungstherapie und zur Stärkung der sozialen Kontakte in Unternehmen das neue "Tool" MEETING zum Einsatz gebracht. Es hält die "Träger" bei Laune, gibt ihnen das Gefühl gebraucht zu werden und steigert den Selbstwert

8jährige?

Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast!

Das erklärt einiges and er sozialen und ökonomischen Schieflage unserer Wirtschaft

wer diesen schrott glaubt, ist selbst schuld...

Jetzt mach ich mir ernsthaft Sorgen.

zum beispiel

die ganz wichtigen jungen entscheider....

wie der PELINKA ?

muahahahahaha

absolute megaüberdrüberchecker

naja, solang sie das gelesene nicht glauben und nur zur unterhaltung lesen ist das durchaus ok.

Wir haben ja Ihre Postings als Korrektiv

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