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Mit seinem März-Patchday stopft Microsoft auch eine kritische Lücke im Remote-Desktop, die es Angreifern erlaubt, Windows-Systeme aus der Ferne übernehmen. Das Sicherheitsloch findet sich in allen aktuellen Windows-Versionen - inklusive Windows XP und auch in den Server-Varianten. Zwar ist die Remotedesktopverbindung standardmäßig deaktiviert, allerdings wird sie von zahlreichen Nutzern, etwa zur Fernwartung über das Internet, eingesetzt. Angreifer können die Lücke ausnutzen, ohne sich zu authentifizieren.
Updaten!
Microsoft rechnet damit, dass die Lücke innerhalb der nächsten 30 Tage von Angreifern ausgenutzt werden wird und rät daher dringend zu einem Update.
Derzeit sind keine Attacken öffentlich geworden.
Weiter Lücken
Ergänzend beseitigt der Patchday Sicherheitslücken, die sich in Visual Studio, im DNS-Server, Expression Design, DirectWrite und in Windows-Kernelmodustreibern. Letztere erlaubt einen lokalen Angreifer höhere Systemberechtigungen zu erlangen. (red, derStandard.at 14. 03 2012)
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