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Wer wird gegessen und welche Spezies ist tabu? Unterschiedliche Kulturen haben andere Sichtweisen. Die Psychologin Melanie Joy hat sich mit den Mechanismen beschäftigt, nach denen Gesellschaften über diese Frage entscheiden.
Was wir essen und was nicht, sei oft keine individuelle Entscheidung, sondern durch Erziehung und Kultur geprägt, sagt die Psychologin Melanie Joy. Sie hat dafür einen eigenen Ausdruck: "Karnismus". Das sei eine Art Glaubenssystem, das Menschen darauf konditioniert, einige Tiere zu lieben und andere zu essen. Joy erklärt im Interview, wie es funktioniert und durch welche Abwehrmechanismen es aufrechterhalten wird.
***
derStandard.at: Wieso ist es gesellschaftlich akzeptiert, Beine von Lämmern zu essen, während kleine Katzen in Europa seltener am Teller landen? Es handelt sich in beiden Fällen um junge Tiere.
Melanie Joy: Das war die Frage, die ich mir gestellt habe, als ich meine Doktorarbeit in Psychologie geschrieben habe. Ich bin mit einem Hund aufgewachsen, den ich wie ein Familienmitglied geliebt habe. Andererseits wuchs ich auch mit Fleischkonsum auf. Ich habe nie darüber nachgedacht, wie widersprüchlich es eigentlich ist, dass ich mit einer Hand meinen Hund streichle und mit der anderen ein Stück Schwein esse - ein Tier, das genauso klug wie ein Hund ist.
derStandard.at: Sie haben in diesem Zusammenhang den Begriff "Karnismus" geschaffen. Können Sie erklären, was er beinhaltet?
Joy: Im Laufe meiner Arbeit habe ich Veganer, Vegetarier, Fleischesser, Schlachter, Fleischhauer und auch Menschen, die ihre eigenen Tiere aufziehen und schlachten, interviewt. Meine Erkenntnis war, dass wir es mit viel mehr zu tun haben als nur mit individuellen Meinungen, wenn es um das Thema Fleischindustrie geht. Wir folgen einem unsichtbaren Glaubenssystem.
Wenn wir aber einer Sache keinen Namen geben, bleibt sie unsichtbar und wir können sie auch nicht hinterfragen. Ich habe das im Rahmen meiner Arbeit "Karnismus" genannt. Wir neigen dazu, nur Ideologien zu benennen, die abseits des Mainstreams liegen. Doch auch hinter dominanten Kulturen liegt eine Ideologie verborgen. Es ist diese Mentalität von Dominanz und Unterwerfung, die es ermöglicht, "jemanden" in "etwas" zu verwandeln. Oder ein Leben in eine Produktionseinheit zu verwandeln.
derStandard.at: Warum sollte es Menschen interessieren, über diese Ideologie nachzudenken?
Joy: Karnismus ist auch eine gewalttätige Ideologie, denn Fleisch kann nicht ohne Töten produziert werden. Da die meisten Menschen Gewalt ablehnen, haben wir eine Reihe psychologischer und emotionaler Verteidigungsmechanismen entwickelt. Karnismus lehrt einen, wie man nicht fühlt, indem Tiere in "essbar" und "nicht essbar" eingeteilt werden.
Dadurch wird auch unser Ekelgefühl unterdrückt. Die meisten Fleischesser wählen zwischen sechs oder sieben, wenn man abenteuerlustig ist, vielleicht etwas mehr Arten, die gegessen werden. Dabei findet immer eine Kultur die eigenen Entscheidungen vernünftiger als jene anderer Kulturen. In vielen westlichen Kulturen sind Hunde zum Beispiel eher Haustiere als Mahlzeiten. Andere Kulturen essen Lebewesen, die wir vielleicht als Schädlinge ansehen.
derStandard.at: Bei Diskussionen über Fleischkonsum fühlen sich einige Fleischesser schnell beleidigt. Auch in den Foren geraten Diskussionen schnell unter die Gürtellinie. Wodurch entsteht die aggressive Abwehrhaltung einer Gruppe, die sich eigentlich in der Überzahl befindet und auch gesellschaftlich akzeptiert wird?
Joy: Eine Form, wie Systeme wie Karnismus funktionieren, ist, dass es Verteidigungsmechanismen gibt. Veganismus und Vegetarismus sind eine Bewegung, die zwar gerade erblüht, aber dennoch von einer Minderheit gelebt wird. Leute können abfällige Bemerkungen über Vegetarier und Veganer machen, die völlig inakzeptabel wären, wenn es um das Thema Religion oder Geschlecht gehen würde.
Eine Art und Weise, wie auch historisch gesehen dominante Systeme sich selbst erhalten haben, war, andere Meinungen zu bagatellisieren und deren Vertretern Radikalismus zu unterstellen. "Shoot the messenger" - dann muss man die Schlussfolgerungen ihrer Aussagen nicht ernst nehmen.
derStandard.at: In Ihren Vorträgen weisen Sie darauf hin, dass nicht nur Tiere Opfer der Fleischindustrie sind.
Joy: Die Nutztiere sind nur die offensichtlichsten Opfer. Doch auch die menschlichen Opfer werden außerhalb des öffentlichen Bewusstseins gehalten. Auch die Arbeiter in Schlachtbetrieben sind teilweise Opfer. In den USA sind es zum Beispiel sehr oft Immigranten. Die Arbeit ist sehr riskant und so gefährlich, dass Human Rights Watch im Jahr 2005 in einem Bericht einen einzigen Industriezweig kritisiert hat, dessen Arbeitsbedingungen so entsetzlich sind, dass grundlegende Menschenrechte verletzt werden. Es handelte sich um die Fleischindustrie.
derStandard.at: Auch wenn die Mechanismen vielleicht vielen Menschen klar sind, werden kaum alle aufhören, Fleisch zu essen. Was wollen Sie mit Ihrer Arbeit erreichen?
Joy: Es geht mir nicht nur darum, dass die Menschen über die Bedingungen der Fleischproduktion aufgeklärt werden, sondern auch darum, dass ihnen klar wird, nach welchen Mechanismen sie ihre Entscheidungen treffen. Ohne Bewusstsein darüber können wir unsere Entscheidungen nicht wirklich frei treffen.
Wenn wir es nicht schaffen, die Mechanismen zu erkennen, die allen gewalttätigen Ideologien zugrunde liegen, sind wir dazu verdammt, die Gräuel in anderen Erscheinungsformen immer wieder zu reproduzieren. Wir können Gerechtigkeit überall praktizieren, auch auf unseren Tellern. (Julia Schilly, derStandard.at, 22.3.2012)
Zur Person
Melanie Joy ist Autorin des Buches "Why We Love Dogs, Eat Pigs and Wear Cows". Sie studierte in Harvard und ist derzeit Psychologin, Lebenstrainerin und Professorin für Psychologie und Soziologie an der Universität von Massachusetts in Boston. Joy ist zudem seit mehr als 20 Jahren im Tierschutzbereich aktiv.
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mein ich ganz ehrlich.
in der schule interessieren die 6 jährigen sich auch nicht gerade rasend für das alphabet.
und die deutschen hätten auch lieber nie von den KZs erfahren.
der kirche hats das rückgrad gebrochen, dass die sonne nicht um die erde kreist.
.. und ihnen wird jetzt, obs sies interessiert oder nicht, gezeigt was realität ist. alleine schaffen sie und der großteil ihrer mitmenschen es nicht. werdens leicht schon zittrig bei einem entstellten mastschweinkörper? geh, in medaillonform mit kuh-rahm drüber, fressen sies sogar!
kleine kinder schreien und heulen, wenn sie erfahren, was fleisch wirklich ist.
erwachsene halten sich ohren&augen&nase zu, fressen und rechtfertigen zynisch die eigene feige unmündigkeit.
im prinzip wollen die vom-missionieren-genervten leute ja nur ihre ruhe, bzw. das, was sie essen, nicht als das indentifizieren, was es ist, weil dann würde es wahrscheinlich nicht mehr schmecken.
diese angst vor bewußtwerdung ist für mich also sehr begreiflich!
mir hat die bewußtwerdung auch die freude an jeder form von fleisch verdorben. ich kanns einfcah nicht mehr essen, ohne mir bewußt zu sein, was ich da gerade esse. und was ich dann esse, will ich echt echt echt nicht essen. nicht nur meiner gesundheit wegen, der gerechtigkeit, der umwelt, der moral, der ethik, wegen.
aber verstehen tu ich es durchaus, wie der großteil der leute angst davor hat, die freude am fleisch zu verlieren - ist ja wirklich so^^
...stört mich wahnsinnig. Sie nehmen automatisch und süffisant an, dass jeder "vom-missionieren-genervte" (so also auch ich), de facto strunzdumm, unreflektiert und mit Scheuklappen durch die Welt geht nur weil IHRE persönliche Erfahrung mit der "Bewustwerdung" dazu geführt hat, dass Ihnen "die Freude am Fleisch" abhanden gekommen ist.
Es wird nichtmal die Möglichkeit in Betracht gezogen, dass es Menschen gibt, die sich sehr wohl kritisch mit dieser Thematik auseinandersetzen, aus verschiedensten Gründen die verschiedensten Arten von Fleisch konsumieren (Siehe So Rens Auflistung) und einfach nicht wollen, deshalb als Menschen 2. Klasse ohne Sinn für Ethik und Moral bezeichnet zu werden.
...dass meine Meinung respektiert wird. So wie ich Ihre Meinung respektiere, die offensichtlich auf Konfrontation aus ist. Sie wissen weder, welches Fleisch ich esse, von welchen Tieren es stammt noch von wo ich es beziehe. Ob ich Leberkäse bevorzuge oder ein Biorind vom bauernhof meiner Grosseltern ist Ihnen ebenso egal, denn ich bin unter Generalverdacht und alles ist schlimm sobald es um die Tötung von Tieren geht. Ignoranz beginnt in kleinen Gedanken, Mr. Pete7.
Ich hoffe das ist jetzt ein wenig verständlicher.
No, no, no ... da ist ja wer ganz schön geladen. Also ihre Essgewohnheiten in Ehren. Mir ist nach wie vor nicht klar worin im Essen von irgendetwas eine respektable Leistung liegen soll. Ihre Meinung jedoch respektiere ich voll und ganz. Ich glaube aber nicht, dass es unseren Fleischfressern in diesem Land so schlecht ergeht. Schon eher werden Veganer, Vegetarier usw. als verschrobene Alternativlinge abgetan. Und sehr oft beschleicht mich das Gefühl, dass schon allein die Tatsache dass man beim allsonntäglichen Wettgrillen (Dorfer) den Fleischkonsum verweigert reicht, dass man als Feind und Außenseiter abgestempelt wird.
brauchen sie wohl nicht zu beurteilen wer hier "geladen" ist, wenn sie schon nicht in der Lage sind eine sachliche Argumentation zu führen, oder einen ernstzunehmenden Kommentar abzugeben.
Seine Gesprächspartner sofort mit verbalinjurien zu beleidigen ist nämlich keine Gesprächskultur, auch wenn sie in ihrer Verblendung meinen es stünde ihnen zu nach allen Richtungen zu treten wie ein Esel...
Sie verstehen mein Posting einfach nicht, es tut mir leid Pete7. Vielleicht ist es rhetorisch nicht gut genug geschrieben oder sie wollen nicht verstehen auf was ich hinaus wollte, ich weiss es nicht. Die Zeit es weiter zu erklären oder mich in einer sinnlosen Diskussion zu ergeben kann ich leider nicht aufbringen und werde es damit dabei belassen.
Sie begreifen es scheinbar auch nicht. Was Sie da von sich geben hat man schon tausend mal gehört. Immer kommen die Fleischesser mit den selben Sprüchen. Und es ist ja auch so einfach: wer Respekt und Toleranz fordert hat ja immer gleich mal hundert Punkte mehr auf seinem Konto.
Meine Meinung: Respektieren Sie bitte z.B. auch Pädophile. Die haben eine andere Meinung und wollen nicht missioniert, sondern einfach in Ruhe gelassen werden. Wenn das in Ihr Weltbild nicht passt, dann ist es Ihr Problem. Ist doch so, oder?
dabei schaffen sie es nicht einmal KONKRETE Sachverhalte (verbale Attacke von "Pete7") zu berücksichtigen, und reden sich auf unbeweisbare Allgemeinplätze und Unterstellungen aus.
Sie sind keinen Deut besser als die denen sie vorwerfen ihren Lebensstil schlecht zu machen.
Und falls sie sich die Mühe machen das Gespräch auch vollständig NACHZUVOLLZIEHEN, so werden sie merken dass hier "Pete7" vollkommen unangebracht und untergriffig reagiert hat, nicht "So Ren".
Bei einem solchen "Selbstverständnis" als "Daueropfer der bösen Fleischesser" können sie nicht erwarten ernst genommen zu werden.
Verallgemeinerungen die noch dazu nicht zutreffend sind können ja nicht wirklich das sein, was sie sich unter Argumenten vorstellen, oder?
Immer wieder wollen die Fleischesser respektiert werden. Das höre ich ständig. Es soll ja jeder selbst entscheiden.
Ich finde das aber so nicht richtig. Immerhin geht es hier nicht darum, ob sich jemand die Zähne putzt oder nicht, sondern darum, dass Lebewesen (gequält und) getötet werden. Stellen Sie sich vor, es ging um Menschenfleisch. Da würden Sie doch auch nicht sagen, dass es die persönlichen Entscheidung für oder gegen den Genuss von Menschenfleisch geben darf. Das ist der Grund, warum ich die Forderung nach Respekt falsch finde. Es ist halt keine harmlose Sache, um die es da geht. Manche sehen Tiere als Sache (wie Zahncreme) andere sehen sie als Mitlebewesen und haben ein Solidaritätsgefühl.
Dass sollte man verstehen, finde ich.
oder nicht? so fair muss sein.
omnivore stellen 97% der bevölkerung österreichs. ich hab als vegetarier auch absolut die schnauze voll, vom die ganze zeit fleischfresser witze zu hören. wirklich.
es ist mir auch egal, ob jemand ein biorind oder ein genhybriden aus den USA frisst, oder ob jemand das tier selbst erlegt und ausgenommen hat, und darauf besonders stolz ist.
respekt fürs fleischfressen ansich habe ich keinen mehr über - es ist feig, nicht rühmlich.
respektiert wird von mir jede/r gleich, egal was er frisst.
aber sich über vegetarier empören, die so frei sind und einem die REALITÄT (!) vors Bewußtsein führen, ist einfach faul. Realitätsverweigerungs-faul.
..nötig, um gewissensrein weiter die kadaver fressen zu können.
regen sie sich auf, echauffieren sie sich wie bisher.
Aber haltens ihren Missionierungsdrang im Zaum. Dann wird auch sie niemand als militanten Vege-Fascho wahrnehmen, und sie in Ruhe lassen.
Die Witze werden nämlich meist dann gerissen, wenn wiedermal mit der Moralkeule winkt, der selbst kein Heiliger ist.
Und bei aller Liebe: auch Vegetarische oder Vegane Ernährung verdient keinen Persilschein.
Das Problem des übermässigen Wasserverbrauchs für Nahrung trifft grade die Getreidebauern, und damit auch die Vegetarier/Veganer.
Es gibt keine Ernährungsform mehr, die nicht ebenso Schattenseiten hätte.
Sobald sie sich nicht über andere erheben weil sie "besser" sind wird sich auch niemand über sie lustig machen....
woobs, zu früh abgeschickt:
schauen sie, es sind doch auch gerade so binsenweisheiten und mythen, wie das "die vegetarier essen mit dem soja bohnen den urwald und gerade die getreidebauern verbrauchen am meisten wasser.", die den vegetarier/veganern erst die motivation geben, ihre mitmenschen überhaupt irgendwie aufklären zu wollen!
wer frisst den 95% des soyas? richtig, masttiere!
wer frisst den allergrößten teil des getreides?!
masttiere!
.. aus 27 vegetarischen kalorien wird über den umweg tier 1e kalorie.
mehr argumente notwendig?
tod den binsenweisheiten!
konsumiert wird ist es also eh wurscht?
das nennt man den Lizenz-Effekt.
"Ich bin Veganer und supergut, daher darf ich auch beide Augen zumachen wenns drum geht wo meine Lebensmittel herkommen"
und nein, Weizen wird nicht zu 90% an Tiere verfüttert du Lügner. Womit bäckt wohl der Bäcker?
Tod den polemischen Lizenz- und Entschuldigungslügen!
noch viel weiter denken. Wir sind umgeben von diesen "unsichtbaren Religionen". Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass vieles, was wir als selbstverständlich und "logisch" empfinden einzig davon abhängt in welchem Umfeld wir aufgewachsen sind. Unsere freien Entscheidungen sind selten frei.
Es muss nicht jeder von Adam und Eva alles neu erfinden. Wir wären ohne dieses gesellschaftlich-kulturelle Erbe nicht lebensfähig.
Bei Tieren wird dieses Erbe überwiegend genetisch kodiert. Beim Menschen überwiegt die Kultur.
Wir wären auch vollkommen handlungsunfähig wenn wir bei jeder Tätigkeit über Sinn und Zweck nachdenken müssten.
durchaus bewusst. Worauf ich hinaus will ist, dass wir uns darüber klar sein müssen, dass wir vorgeformten Denkmustern folgen und das es von Zeit zu Zeit notwendig ist, zu überprüfen, ob diese in hier und heute noch Sinn ergeben. Leider sind sich die meisten Menschen halt garnicht bewusst, dass unsere kulturellen Werte weder universal noch unwandelbar sind. -"Das haben wir schon immer so gemacht. Da könnt ja jeder kommen!"
den kultuellen stempel bekommt man aber als kind.
von einem erwaschenen mensch könnte man aber schon erwarten dass er sich gedanken macht ob er das leben dass er führt für richtig hält.
und wenn man keine zeit zum nachdenken findet - einfach mal "teenager mütter", "dancing stars" und co abschalten, da bleibt dann zeit übrig die sonst eh verschwendet wird =)
oder wir würden in einer besseren, weniger geschäftigen zeit leben. trunken vor gedankenlosigkeit wanken wir herum und rechtfertigen die zum Teil untragbaren Zustände mit dem Verweis auf das Wesen der Kultur, die ja "nur" dazu da ist, damit der Mensch überleben kann. Zwischen Kultur und Kultur gibt es aber nicht zu übersehende unterschiede! Was Sie unter Kultur verstehen ist nicht viel mehr als bloße, technische Zivilisation. Wahre Kultur ist schon mehr - sie ist ein Produkt des Geistes, oder der Vernunft, wenn Sie wollen. Wahre Kultur scheut die Fragen nach Sinn und Zweck nicht, sie sucht sie und wächst an ihnen. Es ist mir unbegreiflich, wie man sich in aller Öffentlichkeit auf seiten der gedankenlosigkeit schlagen kann...
da hast du schon recht, aber zumindest ab und zu drüber nachdenken, was jetzt wirklich rein kulturell bedingt ist und was nicht, ist schon interessant.
Das bedeutet ja nicht, dass man diese Verhaltensweisen dann ändern muss.
Aber wenns für irgendwas keinen einzigen vernünftigen Grund gibt (Und: "Das mach ich gerne" reicht als Grund eh vollkommen) außer Tradition, dann darf ichs ändern, ohne schlechtes Gewissen zu haben.
"Auch die Arbeiter in Schlachtbetrieben sind teilweise Opfer". Das ist sicher richtig, aber sie sind nicht die einzigen.
Man muss sich nur ansehen, wie in Mitteleuropa Gemüse produziert wird ( http://karinkoller.wordpress.com/2012/01/0... eltretter/ ).
Jeder soll essen, was er oder sie gerne möchte und nach Möglichkeit darauf achten, dass das Essen menschenwürdig produziert wird.
Es ist aber nicht angebracht, sich aufgrund seiner Ernährung anderen gegenüber moralisch überlegen zu fühlen.
Das Bio-Rind in einem österreichischen Bergdorf wird sicher gewaltfreier erzeugt als die spanische Erdbeere.
unsere position diesbezüglich zu überdenken. ich jedenfalls habe meinen fleischkonsum auf ein bis zweimal pro woche reduziert. weder bemerke ich mangelerscheinungen noch irgendeinen qualitätsverlust. die pizza, die ich gerade gegessen habe war nicht schlechter, nur weil kein schinken darauflag.
Gilt aber für alle "Glaubensrichtungen" wie Vegetarier und Veganer auch!
Leider vermisst man hier unabhängige Langzeitstudien, um allen Mythen der Fleischbevorzuger und Fleischablehner entschieden entgegen zu treten.
Doch das wäre ja nicht populistisch genug ....
ich habe gestern abends einen wunderbaren Bio-Pletschensalat mit hartem Bioei gegessen.
Heute gibt es Blunzen.
Ich esse gerne alles, was schwimmt, ausgenommen Schiffe.
Alles was Flügeln hat, ausgenommen Flugzeuge und alles was 4 Haxn hat, ausgenommen Tische.
Alles was in der Erde steckt, ausgenommen Telefonmasten. Auf Bäumen und Sträuchern, ...
Ich esse nichts, was in Plastik verpackt werden muss und am liebsten ist mir, wenn ich mein "Essen" persönliche kennen gelernt habe (ab Hof).
Supermärkte sehen mich nicht von innen.
Wenn mich einmal jemand essen möchte, bitte um Voranmeldung.
Indienladen (offen). Jasminreis im Hongkongladen.
Kosmetika, Häuslpapier, Putzmittel im BioDrogerieladen.
Helfen sie Griechenland. Biokosmetika von Korres sehr zu empfehlen.
Übrigens, auch online bekommen sie beste Organic ... Dänemark ist da ...
Ein wenig Wissen, ....
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