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"Smarte", also "intelligente" Stromzähler sollen künftig beim Energiesparen helfen. Zahlreiche wichtige Details seien dabei aber noch nicht geklärt, sagen Kritiker.
Das Wirtschaftsministerium will per Verordnung die Stromzähler in den österreichischen Haushalten gegen so genannte "Smart Meters" austauschen lassen. Dies sieht das Elektrizitätswirtschafts- und -organisationsgesetzes 2010 vor, das wiederum auf die EU-Richtlinie 2009/72/EG (gemeinsame Vorschriften für den Elektrizitätsbinnenmarkt) zurückgeht. Durch die Umrüstung auf die "intelligenten" Zähler, die den tatsächlichen Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit exakt messen, soll Konsumenten das Energiesparen erleichtert werden, das erwartet sich zumindest Minister Reinhold Mitterlehner (ÖVP).
Bis Ende 2014 sollen mindestens 15 Prozent, bis Ende 2016 mindestens 45 Prozent getauscht sein, so der Zeitplan. Nahezu jeder Haushalt (95 Prozent laut Verordnungsentwurf) soll dann bis spätestens 2018 mit einem neuen Zähler versorgt sein.
Straffer Zeitplan
An dem Fahrplan gibt es aber heftige Kritik. Energieversorger bemängeln, dass die 15-prozentige Ausstattung bis 2014 nur schwer erreicht werden könne. Zudem will das Ministerium die Maßnahmen schneller voll umsetzen als nötig: In der EU-Richtlinie bekommen die Mitgliedsländer bis 2020 Zeit, um die Smart Meters in 80 Prozent aller Haushalte zu installieren.
Die Arbeiterkammer (AK) und die Mietervereinigung Österreich (MVÖ) machen ihre Kritik vor allem an den Kosten und am fehlenden Datenschutz auf. Es sei längst keine gesicherte Erkenntnis, dass Smart Meters tatsächlich helfen würden, die Energiekosten zu senken, sagt MVÖ-Präsident Georg Niedermühlbichler. "Klar ist aber, dass die Umstellungskosten, die auf zwei Milliarden Euro geschätzt werden, pro Haushalt mit rund 360 Euro zu Buche schlagen." Im Wirtschaftsministerium verweist man diesbezüglich auf eine Studie von A.T. Kearney, wonach mittel- bis langfristig der Nutzen für die Verbraucher die anfallenden Kosten in jedem Fall übersteigen werden.
Sorge um Datenschutz
Aber auch Datenschützer sind skeptisch. Durch die genaue Erfassung der Stromverbrauchsdaten werde etwa nachvollziehbar, wann jemand in der Wohnung ist. Einbrecher hätten damit leichteres Spiel, wird argumentiert. Möglicher Datenmissbrauch sowie die generelle Regelung des Zugriffs auf diese Daten und die Anfälligkeit des Zählernetzes für Hackerangriffe seien bisher kaum thematisiert worden.
Außerdem hält man es in der Mietervereinigung durchaus für möglich, dass sich manch sparsamer Mieter plötzlich in einer grotesken Situation wiederfinden könnte: Dann nämlich, wenn sein geringer Stromverbrauch den Vermieter auf die Idee bringen könnte, ihn so leichter vor die Tür setzen zu können; schließlich gebe es in Österreich den expliziten Kündigungsgrund der "Nichtbenützung einer Wohnung".
Unterschriften-Aktion
Niedermühlbichler will die Verordnung nun jedenfalls mittels Unterschriftenliste stoppen - oder zumindest verzögern. "Wir verlangen vor der zwingenden Einführung der Smart Meters vom Gesetzgeber eine objektive Kosten-Nutzen-Rechnung aus Sicht der Konsumenten und klare Regelungen über Art und Umfang der fernübertragenen Informationen in den Bereichen Datenschutz und Datensicherheit", fasst er die Forderungen der Mietervereinigung zusammen.
Laut Minister Mitterlehner ist die Verordnung seines Hauses, die ursprünglich schon am 1. März in Kraft treten hätte sollen (siehe Entwurf), derzeit "in Endbeurteilung", sie soll in den nächsten Wochen fertig sein. Der Energiebeirat soll sich am 27. März damit befassen. Die in der Begutachtung vorgebrachte Kritik könne man grundsätzlich nicht nachvollziehen, betonte der Minister vor wenigen Tagen. Es werde aber "diverse Anpassungen geben", etwa betreffend den Datenschutz. (map, derStandard.at, 13.3.2012)
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hoffentlich setzt sich die vernunft durch und der vorauseilende gehorsam des "gesetzgebers" weicht vernünftigem nachhaltigem vorgehen - und die "promotionen" in den medien weichen echtem journalismus! und danke an die wienenergie, vorläufig.
wenn jetzt neue zähler installiert werden, so möchte ich davon ausgehen, dass keinerlei weitere kosten für mich als konsumenten anfallen. weil doch schon genug vorgeschrieben u eingehoben wird.
selbst bei minimalem stromverbrauch lässt sich darauf mE keine "Nichtbenütztung der Wohnung" ableiten.
Man argumentiert, dass man eben sehr sparsam leben muss. Dass man dadurch einen Kündigungsgrund gesetzt hat, seh ich nicht. Da es mW keine Heiz- oder Verbrauchspflicht des Mieters gibt.
Allerdings Datensicherheit im Sinne von exakten, nicht manipulierbaren Vorschreibungen und Beträgen, das wird schon eher ein Thema.
Wie soll ich als Konsument beweisen können, dass ggf. ein ausgelesener Wert gar nicht stimmen kann?
In einem Bericht auf Youtube war zu sehen;
Todesstrahlen !!! Nix Powerline. Rund 800Mhz konnte ich erkennen. Impulsflanken. Todesstrahlen. Dauerhaft - rund um die Uhr .. Tickkk Taaaakkkk Brrrrrr Pieeep-tack Tackack
Oder Powerline in unteren Bereich nutzen?
Das ist MindControll.. boh.. das ist es. Nicht das ablesen ist der Grund, es ist Mindcontroll... Tack Tick Tick 40Hz... 60Hz 10Hz und schon ist der Wohnblock ruhiggestellt.
Vergesst HAARP !! Der Smartmeter ist es.
2.) Absolutes Bewegungsprofil erstellbar.
http://derstandard.at/plink/133... 4/26717762
der weiss sofort bescheid -
*bewegungsabtastung
*Produktprofil (kochen, waschen...)
*mind control (aber nicht im futuristischen Sinne - sondern ganz einfach ruhig und schlapp stellen, depressiv machen etc.)
*so können z.B: Dissidenten aus dem Internet(wie du) bombardiert werden
...die smart meter welche ich zerlegt habe - haben das alles drauf (erfordert ja nichtmal viel Technik).
Was sollte denn sonst der Grund sein? strom sparen für Windradeln? - dann schaltens überall das Licht aus oder was? Glaubst ja selber nicht...HAHAHA
Hinzukommt dass der E-smog überhand nimmt...glaubst nicht? fahr mal weit weg(von allen Sendemasten)-z.B. in die rocky mountains-damit du wach wirst...mfg
es gehört ein "brick in the wall" her!
Durch Messen wird gar nichts eingespart, es wird bloß besser kontrolliert!
Gegebenenfalls haben Sie damit auch ein Alibi, wenn sie gerade Staubgesaugt haben!
dieser müll bleibt uns nicht erspart!!!! zum glück will zumindest die ENERGIE AG smart-meter mit schmalband-powerline benutzen. da wird nur der frequenzbereich von ca. 10 - 100 kHz "zugemüllt". bei breitband-powerline wird der empfang des gesamten kurzwellenbereiches 1 - 30 MHz beeinträchtigt.
Die Vorteile der E-Wirtschaft liegen klar auf der Hand:
keine Stromzählerablesung mehr
Durch schnelle Verbrauchsermittlung kann genauer kalkuliert werden - der Gewinn kommt uns sicher nicht zu gute.
Und zu guter Letzt müssen wir uns das Klump welches wir nicht benötigen, auch noch selbst bezahlen.
Aber ich bin sicher es wird keinen großen Aufschrei geben, sondern wir werden alle brav bezahlen.
Hier kann man dagegen unterschreiben:
https://mietervereinigung.at/default.aspx?id=559
Das System soll anhand des Stromverbrauchs analysieren, wann wieviele Personen in einer Wohnung leben und z.B. illegal ungenutzte Gemeindewohnungen enttarnen. Die genaue Verwendung der anfallenden Daten wird dann erst feststehen, wenn es intelligente Analysesoftware gibt oder die Regierng ein Forschungsprojekt dazu ausschreibt: http://www.kiras.at/
Die EU hat noch ganz andere Überwachungs-Vorstellungen damit.
nur ein drittel der gesamten stromrechnung aus...
die netzgebühren und die damit verbundenen steuern kann man mit dem schwachsinns-überwachungsteil ja nicht reduzieren...
selbst wenn ich um 2:30 uhr morgens wäschewaschen würde, um 3:30 mittagessen kochen würde um von 4:30 bis 6:30 (im winter) heizen täte, würde ich mir geldmäßig nicht viel ersparen - ich habe lediglich auf ein drittel meiner stromkosten direkten einfluß...2/3 sind bereits fremdgesteuert...
[wenn man seine energie nicht für sich selbst produziert, sondern auf einen energieabzocker angewiesen ist]
wie ist das eigentlich, wenn sich im extremfall alle leute an die vorgaben des smartmeters halten, also z.b. waschmaschine schaltet sich ein, sobald der strom billiger ist, dann muss ja rein therotisch genau zu dieser zeit eine verbrauchsspitze sein, also der strom wieder teurer werden, weil ja alle waschmaschinen usw gerade jetzt laufen...oder wo liegt mein denkfehler?
aber besten dank an die hocheggers und politiker dieses landes, dass sie sich so für die umwelt einsetzen und sicher gar nicht den interessen der stromkonzerne folgen...und besonderer dank gilt natürlich auch den "ökos" die diesen schwachsinn super finden...applaus applaus, bitte vor den vorhang
grundsätzlich wären smart meter eine gute idee, so kann der stromverbrauch zeitlich besser aufgeteilt werden. allerdings funktioniert das konzept eigentlich nur bei geräten wie waschmaschine oder geschirrspüler, die nur einen sehr geringen anteil am gesamtstromverbrauch ausmachen. die mögliche stromersparnis ist deshalb äußerst gering.
dazu kommt noch, dass es sich bei der waschmaschine ausgerechnet um das lauteste elektrogerät handelt, was einen betrieb während der nacht für viele unmöglich macht.
deshalb machen smart meter nur dann sinn, wenn die preise für die installation stark sinken.
Alle (ver)kaufen gleichzeitig und jeder nimmt das rechnerische Optimum für sich mit.
Vermutlich wird dann einfach der Nachtstrom teurer, weil in der Nacht alle Waschmaschinen laufen haben. Und zusätlich brennt dauernd die Gangebeleuchtung, weil sich jeder beim Nachbarn aufregt, dass der über seinem Schlafzimmer unbedingt um 3 in der Früh Schleudern muss.
Die alten magnetischen Ferraris-Zähler sollen ja durch elektronisch-verwanzte Überwachungsgeräte ausgetauscht werden. Die sind eben nicht mehr magnetfeldempfindlich. Und falls doch, dann werden sie das Online weitermelden.
Und wenn der nicht mehr passt, beginnen die Herrn vom EVU zu suchen (je nach fehlender Menge mehr oder weniger intensiv) und die kennen *jeden* Trick, sind ja auch net auf der Nudelsuppen dahergschwommen.
Die Idee mit dem Magneten ist übrigens eine der dümmsten Arten zu versuchen den Zähler zu manipulieren.
scheinbar verbrauchen die dinger auch noch Strom (für eine permanente Verfügbarkeit von Datenanbindung zu den EVUs) in ähnlicher Höhe zu einem Kühlschrank.
Also wenn das Sinn machen soll, 2 Millionen Kühlschränke mehr in Haushalten zu installieren, dann frage ich mich, welcher Öko-Charakter sich daraus überhaupt ableiten lassen soll?
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