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vergrößern 575x323Journey ist für PS3 erschienen
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vergrößern 575x323Zwischen Shootern, Rennspielen und Rollenspielen ist das Platz recht knapp für Videospielerlebnisse abseits des Mainstreams. Vor allem auf Konsolen kann man die kreativen Perlen fast schon an zwei Händen abzählen. In der Vergangenheit hervorgetan hat sich wiederholt die kleine Schmiede thatgamecompany. Nach "Flow" und "Flower" steht mit "Journey" ihr bislang größtes Projekt am Start. Abermals werfen sie die Spieler in eine wortlos erzählte Abenteuerreise, in der visuelle Effekte, Musik und fließende Bewegungen zu einem emotionalen Erlebnis verschmolzen werden. Die Kritiker feiern das für PS3 erschienene Werk als wahr gewordene Videospielkunst.
In der Ferne
Die Spielfigur erwacht in rote Roben gekleidet in einer weitläufigen Wüstenlandschaft. Das Ziel der Reise: ein gewaltiges Gebirgsmassiv am fernen Horizont, aus dem eine helle Lichtsäule emporragt. Der Spieler kann sich laufend, gleitend und fliegend fortbewegen. "Journey ist eine visuelle Wucht, dank der bemerkenswerten Sand-Simulation und der exzellenten Animationen", schreibt Game Informer. "Für ein Spiel, das sich rund um karge Wüstenlandschaften dreht, fühlt sich alles mehr wie ein weiter Ozean an. Die grafische Schönheit wird von einem ebenso atemberaubenden Soundtrack begleitet, der auf die Aktionen reagiert und sich fließend ändert." Dabei stößt er auf die monumentalen Bauwerke und die mystische Geschichte einer antiken Zivilisation. Wie bereits in "Flower" gilt es auch hier keine vorabdefinierten Missionsziele zu erfüllen - stattdessen steht die eigentliche, individuelle Spielerfahrung im Vordergrund.
Einander über den Weg laufen
"Journeys interaktive und aurale Elemente arbeiten zusammen, anstatt einander im Weg zu stehen. Das ist interaktive Kunst.", lobt Destructoid. Erstmals hat das Studio eine Online-Komponente integriert. So steht es dem Spieler offen, ob er die Welt allein oder gemeinsam mit anderen erkunden will. Sollte er sich für Letzteres entscheiden, kommt es Laufe des Abenteuers immer wieder zu Zufallsbegegnungen mit anderen. Allerdings wird dem Spieler dabei weder der Name seines Gegenübers mitgeteilt, noch stehen ihm Kommunikationswege wie Texte oder Gesten zur Verfügung - die Verbindung besteht einzig und allein über die gemeinsame Erfahrung. Nun steht es beiden Spielern offen, ob sie ihren Weg getrennt fortsetzen möchten oder sie den lauernden Gefahren zu zweit gegenübertreten. "Journey feiert die Wehmut des Lebens, es erschreckt einen mit dem Unerwarteten und entwaffnet einen auf berauschende, unvergessliche Weise", meint IGN. Es sei zwar nur ein kurzes Erlebnis, doch "die Stunden, die Journey zur Komplettierung braucht, erzeugen Erinnerungen, die jahrelang in Erinnerung bleiben werden." (zw, derStandard.at, 13.3.2012)
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Nach dem Einstieg ins spiel zuerst ein "Aha" und danach wird man von minute zu minute mehr gefesselt... in diesem spiel kann man völlig abschalten ohne stress, also fast das genaue gegenteil fast aller anderen spiele.. . relax und fly.... das fliegen mit anderen online spielern zusammen ist wie ein traum.
Geniales Konzept, nur für mich war das leider nicht geeignet.
Erstens war es mir viel zu stressig. Ich kam nicht mal über das dritte Level hinaus, kam mit der Steuerung einfach nicht zurecht.
Und zweitens, viel schwerwiegender, ist mir regelmäßig übel geworden davon. Sowas hatte ich früher öfter, wenn ich auf dem PC Ego-Shooter gespielt habe. Wobei das nicht bei jedem Programm vorkam. Half-Life 2 z.B. war so eines, musste ich auch nach kurzer Spielzeit aufgeben.
Ich hätte Mirrors Edge echt gern gemocht, aber das Level-Design hat mich spätestens in der U-Bahn-Station dermaßen wütend gemacht, dass ich es nichtmehr spielen wollte. Einerseits bringt das Spiel einem bei, dass man Polizisten möglichst meiden soll und andererseits schickt es einen dann durch einen Schlauch voller Special-Ops ohne Hinweis, wo man eigentlich hin soll. Stress pur. Nach dem 10x hab ich aufgegeben. Schade, rein stilistisch war es eins der schönsten Spiele der letzten Jahre und für einen AAA-Titel sehr innovativ. Nur leider als Spiel hats nicht gut genug funktioniert für mich.
"Etwas schlauchige Levels"
Noch ein Argument, warum ich meine Probleme mit dem Spiel hatte: Es versucht die Atmosphäre von grenzenloser Freiheit zu ergzeugen (riesige Hochhaus-Landschaften, weite Strecken, etc..), bietet dann aber eben nur sehr lineare Erfahrungen. Es hält einfach nicht, was es verspricht... Wenn es einen Sandbox-Ansatz in der Richtung "Assassins Creed" oder "Crackdown" versucht hätte, hätte das Spielprinzip durchaus mehr Sinn gemacht. Aber so haben eben die Grenzen des Levels immer sehr unnatürlich gewirkt. Ich darf auf dieses Hochhaus, aber auf das dort drüben nicht...? Wieso...?
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