Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Mitte Mai muss der aus Spanien stammende José Manuel Gonzáles-Páramo seinen Posten als Direktor der Zentralbank räumen. Acht Jahre lang hat er dort mit seinen fünf Kollegen deren Hauptjob - die Sicherung der Preisstabilität des Euro - erledigt. Länger geht nicht, das verbietet der EU-Vertrag. Auf den ersten Blick also ein ganz normaler Personalwechsel, Routine sozusagen.
Nun ist aber um die Nachfolge ein wildes Gerangel ausgebrochen. Die Regierung in Madrid kämpft verbissen darum, dass sie wieder einen Spanier an die EZB-Spitze schicken kann. Es sei bei Einführung der Währungsunion besprochen worden, dass die vier wirtschaftlich stärksten Eurostaaten einen ständigen Sitz im EZB-Direktorium hätten, Deutschland, Frankreich, Italien und eben Spanien.Genau das wird nun von jenen Eurostaaten, die sich nicht an der Größe orientieren, sondern an solider Haushaltsführung, am Ausmaß der Staatsverschuldung, infrage gestellt. Ihnen wird die sehr lockere Geldpolitik von EZB-Chef Mario Draghi, der aus Italien kommt und der einen Portugiesen als Stellvertreter hat, langsam unheimlich. Sie wollen einen Luxemburger nach Frankfurt schicken.
Das ist nicht nur symbolisch. Der Vorgang zeigt, dass die völlige politische Unabhängigkeit der EZB ganz streng nur auf dem Papier besteht. Es wäre keine Überraschung, würde ein Postenverzicht der Spanier mit Nachsicht bei der strengen Haushaltssanierung belohnt. (Thomas Mayer, DER STANDARD, 13.3.2012)
Radler sind relativ schnell und sehr verletzbar, gefärbte Radwege sind ihnen ein sinnvoller Schutz
Die französische Linksregierung muss mit den Bürgern in einen Dialog treten, statt Deutschland die Schuld an der eigenen Misere zu geben
Die wirtschaftliche Lage ist in beiden Ländern katastrophal
In Straßburg wird dem exzessiven Nationalismus der Prozess gemacht
der GR-Kanzler, der IT-Kanzler u.a. waren alle mal bei Goldman-Sachs.
Vermutlich wird die Finanzpolitik der EU bereits von dort aus dirigiert, zum Vorteil der Finanzindustrie natuerlich.
Punkto Lobbying werden der Strasser und der Hochegger und der M-Poulet (...) vor Neid gruen anlaufen!
und hat zusammen mit Blankfein (heute GoldmanSachs-Chef) den "GR - Euro-Betrug" mit GoldmanSachs eingefädelt.
Vorher war er sogar bei der EZB Vizedirektor und hätte es von daher schon besser wissen müssen.
Macht die Sache irgendwie auch nicht besser.
Sie bedeuteten, dass die Banken eines der bestimmensten Elemente unseres Lebens kontrollieren.
Unabhängige Zentralbanken bedeuten, dass die Banken das Geld kontrollieren. Und wer das Geld kontrolliert, kontrolliert die Wirtschaft, kontrolliert den Staat, kontrolliert die Menschen.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.