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Pressekonferenz mit Mario Scheiber in Schladming.

Der Osttiroler zieht sich aus dem Rennzirkus zurück.
Schladming - Wie oft Mario Scheiber am Operationstisch lag, weiß er nicht mehr. Sechs Mal waren es bestimmt, aber es könnten auch mehr gewesen sein. Damit soll es nun vorbei sein, der ÖSV-Läufer gab am Montag in Schladming im Alter von 29 Jahren seinen Rücktritt bekannt.
13-mal stand Scheiber in Abfahrt und Super-G auf dem Podest, ein Sieg im Weltcup blieb ihm ebenso verwehrt wie eine Medaille bei Olympischen Spielen oder Weltmeisterschaften. Oft fehlten nur wenige Hundertstel, so wie bei den Winterspielen von Vancouver 2010, als Scheiber um zwölf Hundertstel Bronze in der Abfahrt verpasste. Verbitterung oder Enttäuschung sei dennoch nicht zu spüren, denn "das muss ein anderer erst einmal schaffen".
Saison "zum Vergessen"
Die ganze laufende Saison sei "zum Vergessen" gewesen, ließ der Osttiroler abschließend wissen, der Entschluss allmählich gereift. Auch weil er sah, dass er nicht mehr die notwendige Risikobereitschaft aufbringen konnte. Ständige Probleme mit dem rechten Knie taten ein Übriges. Der Osttiroler war seit sieben Jahren auf Schmerzmittel angewiesen.
ÖSV-Herrentrainer Mathias Berthold kommentierte Scheibers Entscheidung mit Bedauern, es sei "sehr, sehr schade". Oft habe sich Scheiber mit exzellenten Trainingsleistungen zurückgemeldet, dann seien aber wieder Stürze gefolgt. Die letzten zwei Jahre seien ein ewiges Auf und Ab gewesen, die Entscheidung daher nachvollziehbar.
Großer Hoffnungsträger
Scheiber galt lange Zeit als eines der größten Talente im heimischen Skisport sowie als potenzieller Anwärter auf den Gesamtweltcup, bei der Junioren-WM 2003 gewann der spätere Speed-Spezialist Gold im Riesentorlauf. (Philip Bauer, derStandard.at, 12.3.2012)
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ORF machte sich wenigstens die Mühe ein Interview mit Hrn. Scheiber abzuhalten. Daraus erkennt man, dass er einfach nur mehr Angst davor hatte, sich da runter zu hauen! (Verletzungen etc.)
Hoffentlich hat sich sein Einsatz und die teilweise Pein des Körpers wenigstens finanziell ausgezahlt.
"The show must go on!" - bis der nächste stirbt, dann ein bisl Fassungslosigkeit (wie das Amen im Gebet) und weiter gehts. Brot und Spiele.
bei dem potential das er mal angedeutet hat ist das sicher etwas unbefriedigend, aber er hatte natürlich schon extrem viel pech. er hätte ein gesamtweltcupsieger werden können und war ein kandidat, die lücke nach der maier/eberharter generation zu füllen.
pech hatte er nicht nur mit seinen verletzungen, sondern auch mit den hundertsteln.
9x zweiter (und das mit rückständen von
0,02/0,02/0,06/0,09/0,13/0,13!!),
dazu noch eine disqualifikation als zweiter.
der öffentlichkeit war es oft nicht so wichtig, wurde er doch gleich fünf mal nur von einem landsmann geschlagen.
bei ihm hat sich der stehsatz - irgendwann kommt das hundertstelsekundenpech auch zurück - leider nicht mehr bewahrheitet.
13x am stockerl, da haben andere fünf siege dabei und waren um nichts besser.
aber bevor er nächste saison vielleicht seinen platz in der mannschsaft gegen die jungen nicht mehr verteidigen kann oder er sich nochmals verletzt - war der rücktritt die richtige entscheidung
Ist nicht despektierlich gemeint, aber weil in vielen Postings vom ständigen Verletzungspech die Rede ist, das ihn daran hinderte, ein ganz Großer zu werden: Gerade in einer Hochrisikosportart wie der Abfahrt gilt es, nicht nur schnell sondern eben auch kontrolliert unterwegs zu sein.
Natürlich kann man Pech haben und sich verletzen, weil ein Schi aufgeht oder man auf einer schlecht präparierten Piste einen blöden Schlag erwischt - aber ständige Verletzungen lassen sich so hart es klingt nicht einfach nur mit "Pech" erklären.
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