Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

Peter Weiser im Jahr 1999.
Wien - Der Kulturmanager, Autor und langjährige Leiter des Wiener Konzerthauses, Peter Weiser, ist gestorben, meldet der "Kurier" (Montag-Ausgabe), für den der gebürtige Mödlinger auch als Theaterkritiker aktiv war. Weiser wurde 86 Jahre alt.
Weiser hat sich von Beginn seiner beruflichen Tätigkeit an einen ausgezeichneten Ruf als Kulturvermittler und Kulturexperte erworben, sei es als Chefdramaturg des Senders Rot-Weiß-Rot, als Theaterkritiker, Generalsekretär der Wiener Konzerthausgesellschaft, aber auch als Leiter der "Energieverwertungsagentur", als Gründer des Vereines Ideenagentur Austria oder als Koordinator bedeutender Kultur-Großveranstaltungen. Weiser schrieb unter anderem Hörspiele für die erfolgreiche Serie "Radiofamilie Floriani".
Der 1926 geborene Weiser begann nach einem Romanistik- und Philosophiestudium 1948 eine journalistische Karriere bei der katholischen Wiener Wochenzeitung "Die Furche" und wechselte 1951 zur Sendergruppe Rot-Weiss-Rot, wie der "Kurier" schreibt. 1961 wurde er Generalsekretär der Wiener Konzerthausgesellschaft. Er saß auch lange Jahre im Senat des Wiener Musikvereins. 1977 wurde Weiser Mitarbeiter des Bundeskanzlers Bruno Kreisky, in dessen Auftrag er die "Energieverwertungsagentur" gründete. In den 90-er-Jahren betreute er kulturelle Projekte der Stadt Wien wie das Theodor-Herzl-Symposion, 2005 war er Co-Initiator der Ausstellung zum Österreichischen Staatsvertrag.
Weiser war aber auch ein höchst erfolgreicher Vermittler österreichischer Kultur im Ausland. Für seine Verdienste um das Wiener Konzerthaus sowie für seinen Einsatz um die Musik des 20. Jahrhunderts wurden Peter Weiser 1977 der Berufstitel Professor verliehen. (APA, 12.3.2012)
Bei Todesfällen ist das Forum geschlossen.
Die Kunsthistorikerin Julia Fabényi wird Direktorin des Budapester Ludwig-Museums, im Vorfeld hatte es heftige Proteste gegeben
Nach Ablehnung von Förderantrag Online-Petition gestartet
Spitze gegen Chinas Sicherheitssystem als Vorgeschmack auf "The Divine Comedy"
Neue Regierung hat Skica wieder gegründet
"Kulturelle Vielfalt" hat einen eigenen Feiertag: am 21. Mai. Welche Kultur und wie viel Vielfalt ist da gemeint? Erkundungen im Spannungsfeld von Identität und Differenz, Selbstbehauptung und Überforderung der Zivilgesellschaft
Ausstellung im Parlament: Neu-Flämische Allianz hatte interveniert
"Foto Andraschek & Töchter" ist viel mehr als ein Kunstprojekt. Die Bevölkerung rund um den Kunstraum Goethestraße wird zum Protagonisten
Uraufführungen, Konzerte, Wettbewerbe und Workshops im Wiener Muth
Klein und unschuldig, geschichtslos und provinziell. So, haben wir gelernt, soll Österreich sein. Wie österreichisch ist Österreich?
Projekt "kültür gemma!" wurde vom grünen Kultursprecher Werner-Lobo initiiert - Stadt subventioniert mit 69.000 Euro
Eigener Pavillon erstmals für den Kirchenstaat, wo Arbeiten des Fotografen Josef Koudelka oder des Malers Lawrence Carroll zu sehen sein werden
Die Spannung zwischen Vereinheitlichung und Vielfalt ist in allen Gesellschaftsformen ein Thema. Über den politischen Umgang mit der Entscheidungsfrage "Frei sein oder gleich sein?"
Irrungen und Wirrungen in den quasi-apriorischen Grundlagen der Initiative "Kunst hat Recht"
Interkulturelles Leben zwischen gönnerhafter Vernachlässigung und neuer Praxisform
"Fest der Freude" mit den Wiener Symphonikern am Heldenplatz zum Tag der Kapitulation der Wehrmacht
NS-Zeit nicht länger Geschichtslücke
Mit ihrem Vorschlag, eine von Stalin liquidierte Kunstinstitution wiederzubeleben, sorgt die legendäre Irina Antonowa für heftigen Streit zwischen Moskau und St. Petersburg
"What Would Thomas Bernhard Do": Start eines zehntägigen Intensivdiskurses
Die nach einem in Österreich geborenen Philosophen benannte "Promenade des Berges de la Seine - André Gorz" sorgte im Pariser Stadtparlament für erheblichen Aufruhr
Empörte Publikumsreaktionen auf Inszenierungen in Wien und in Düsseldorf
Die Kosten für das Hamburger Prestigeprojekt sind demnach zehnmal so viel wie ursprünglich veranschlagt
119 Personen ohne Job - Strenge Einsparungen, um 27 Millionen Euro Schulden zu reduzieren
Aarhus, Paphos und La Valetta wurden bestätigt
Alte und neue Spannungen kennzeichneten auch die Vorbereitung der Landesausstellung