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Nach einer intensiven Tierschutzkampagne mit Blockaden und spontanen Protesten bei öffentlichen Auftritten des Landwirtschaftsministers wurde zu Weihnachten letztendlich ein Kompromiss in der Frage der Kastenstandhaltung von Mutterschweinen erzielt. Ab 12. März ist diese Verordnung gültig, unterschrieben von Tierschutzminister Alois Stöger mit Zustimmung von Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich. Die Übergangsfrist dauert jedoch 21 Jahre, kritisiert unter anderem die Tierschutzorganisation Verein gegen Tierfabriken (VgT).
Erst ab 2033 darf kein Betrieb mehr seine Muttertiere während der fünf Wochen um Geburt und Säugen der Ferkel länger als "bis zum Ende der kritischen Lebensphase der Saugferkel" in Kastenständen halten. Eine neu gegründete Fachstelle an der Veterinärmedizinischen Universität Wien soll bis 2018 festlegen, wie lange diese kritische Lebensphase der Saugferkel dauert. Für den Bereich der Abferkelbuchten wird bis Ende 2017 ebenfalls ein wissenschaftliches Projekt laufen, das von der Fachstelle bewertet werden soll.
266 statt 205 Tage freiere Bewegung
Erste Regeländerungen in der Schweinezucht werden aber schon per 1. Jänner 2013 schlagend. Dann müssen sich Muttertiere insgesamt 266 statt wie bisher 205 Tage pro Jahr frei bewegen können. Außerdem gilt für alle nach dem 1. Jänner 2013 neu gebauten, umgebauten oder erstmals in Betrieb genommenen Anlagen, dass Mutterschweine für den Zeitraum des Deckens, jedoch höchstens für zehn Tage in Kastenständen gehalten werden dürfen. Zusätzlich wurde den Schweinebauern, die bis 2013 investieren wollen bzw. müssen, Rechtssicherheit garantiert. (APA/jus, derStandard.at, 12.3.2012)
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Aber Hauptsache jeder Arzt muss in winzigsten Fristen sein Häusl vom Gang in die Ordination verlagern. Vorratsdatenspeicherungen muss ruckzuck implementiert werden. Aber Viecher und somit unser aller Gesundheit... na da ists ganz klar dass 25 (!) Jahre Fristen drin sind die grösstenteils den Grossbauern nützen die Millionengewinne scheffeln. Kann man gegen solche Gesetze nicht.klagen?!
Ohne jetzt auf die Diskussion Fleisch ja/nein eingehen zu wollen:
Ich Frage mich, ob den Konsumenten überhaupt bewußt ist, WAS sie da eigentlich essen.
Fleisch von derart gequälten Geschöpfen kann nicht gesund sein. Voll von Antibiotika, Stresshormonen etc.
Wie kann man sowas essen wollen??
eigentlich schon absurd um was es hier geht:
wie viel tage mehr im jahr soll ein schwein das recht haben, wengistens so viel platz zu haben, sich umdrehen zu können.
das ganze stimmt mich wirklich ziemlich traurig. denn wenn man den fortgang der debatte auf die zukunft extrapoliert, dann scheint der tag leider noch fern zu sein, an dem wenigstens ein bruchteil der menschen kapiert, dass tiere gefühle und ein recht auf leben haben
Da geb ich Ihnen Recht. Es ist wirklich absurd, dass erst mittels irgendeiner Verordnung darüber entschieden werden muss, ob sich ein Lebewesen überhaupt bewegen darf.
Wenn ich so manche Kommentare hier lese, dann macht es mich fassungslos, dass offenbar einigen Menschen ihr Schnitzerl wichtiger ist, als auf die Bedürfnisse eines anderen Lebewesens rücksicht zu nehmen.
dass ich alleine aufgrund der Forenregeln nix schreiben kann.
Ich klammere mich an die Ursache/Wirkung These. Mögen alle Beteiligten mit Höchstzinsen für ihre Widerwärtigkeit blechen. Wobei es keine Entschuldigung ist, dass diese so offensichtlich unheilbar krank sind.
ich möchte das Jahr 2033 unbedingt erleben, dann bin ich 80. Sofortmaßnahmen: Pensionsantritt, Rauchstopp, keine Industrienahrungsmittel, kein Thermenurlaub, keine Esoterik und Religion, kein Formatradio, kein Kauf auf Bauernmärkten, Hungern, Bewegungung inkl. Sex. Im letzten Rondo wurde geflötet:
http://derstandard.at/133120684... ok-drueber
"Das Fleisch stammt von Bauern in der Südsteiermark, die es nach Rusnafts Vorgaben reifen". Hilft mir wenig, wenn ich nicht weiß ob das Rind auf der Weide war.
Ich kann jedem der das hier liest nur allerwärmstens ans Herz legen, sich mit der Rolle von sogenannten „Nutztieren“ in unsere Gesellschaft eingehend zu beschäftigen.
Machen Sie sich bewusst, was die versteckten Kosten des Essens von Tieren sind. Ich war selbst den allergrößten Teil meines Lebens eingefleischter Tieresser und betrachte heute die Auseinadersetzung mit diesem Thema als eine der größten Bereicherungen meines Lebens.
Sie werden danach feststellen, dass die hier zulässigen 750 Zeichen nicht annähernd ausreichen um ausdrücken zu können, wie wiederwertig die oben beschriebene Behandlung anderer Lebewesen in Wahrheit ist!
Da wären z.B. Grundwasserverseuchung durch wegsickernde Tierexkremente, Antibiotikaresistenz, Klimabelastung durch Methanfürze von ‚Nutztieren‘, erhöhtes Risiko hormoneller Störungen (erschwerte Prokreation, …), erhöhtes Risiko zahlreicher Krebsarten, Altersdiabetes, Übergewicht, Herz-Kreislauferkrankungen, Osteoporose, Gallen- und Nierensteinen, hoher Blutdruck, hohes Blutcholesterin, Alzheimer, Salmonellen (spez. Durch kontaminiertes Geflügelfleisch), Verrohung von Arbeitern in Schlachthäusern (begehen stat. gesehen 1300% mehr Gewaltverbrechen als „Normalbürger“), usw, usf.
Die 750 Zeichen reichen auch hier nicht!
In einigen seltenen Fällen führt exzessiver Fleischverzehrauch auch zu Zynismus und schlechter Grammatik ;)
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