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Harald Kräuter, bisher Chef des Investitionsmanagements, leitet ORF-Umstruktuierung.
Wien - Er bewarb sich als Technikdirektor, doch ORF-Chef Alexander Wrabetz setzte auf Betriebsrat Michael Götzhaber. Harald Kräuter schultert nun ein Großprojekt: Er leitet nach STANDARD-Infos die Umstrukturierung der Anstalt ("Projekt Focus"). Da könne er "was bewegen", soll er intern erklärt haben. Das klingt (wie zuletzt Wrabetz und Finanzdirektor Richard Grasl) eher nach ORF-Umzug.
2011 soll Kräuter für Verbleib auf dem Küniglberg plädiert haben. Kräuter wechselt zu Grasl und Personalchef Reinhard Scolik. Der soll bei der ORF-Klausur weitere rund 250 Jobs weniger bis 2016 avisiert haben, dazu kommen heuer 50 bis 60 aus dem alten Sparpaket. Montag informiert Wrabetz seine Belegschaft. (fid/DER STANDARD, 12.3.2012)
Ohne Refundierung: Weniger "Wir sind Kaiser" und "Musikantenstadl"
Kein teures Programm nach 23.00 Uhr - Besserer aber seltenerer Sendeplatz für dok.film - Dokumentarfilmer protestieren
Armin Wolfs Rede bei der Jahreskonferenz des Netzwerk Recherche "versöhnt Jung und Alt"
Um Mitternacht lagen die Grünen im Mai im ORF noch vor der SPÖ. In der "ZiB 2" nur knapp hinter der ÖVP. Ihr Erfolg bei Landtagswahlen ließ die TV-Redezeit ihrer Politikerinnen im ORF deutlich steigen.
Management droht laut Räten mit betriebsbedingten Kündigungen, großflächigen Auslagerungen und neuem Kollektivvertrag
Was fehlt der Produktionswirtschaft, wenn die Republik dem ORF nicht Gebührenbefreiungen abgilt? 120 bis 130 Millionen, ließen sich Branchenverbände errechnen. Beileibe nicht alleine für klassischen Film: Shows, Serien, Dokus und Magazine sind inkludiert.
BZÖ denkt Neugründung nach griechischem Vorbild an - SPÖ-Klubobmann Cap will "öffentlich-rechtlichen Rundfunk verteidigen"
Landesdirektor soll Bibliothek entsorgt haben
Neuer Koch-Kids-Club immer Samstags bei "okidoki" - Brezina: "Es muss schmecken"
Publikumsräte des ORF hätte interessiert, welche Zukunftsstrategie dem Gebührenfunk vorschwebt. Dessen General musste "erst Griechenlands Rundfunk retten". Freitag warnen die Filmer vor 2000 Jobs in Österreich
Sparziele: Wetterredaktionen, Archiv, Kundendienst, Callcenter, PR, Marketing, Radiosymphonieorchester und Radiokulturhaus
Günstigere Kaufprogramme statt Eigenproduktionen - "Undercover Boss" und "Die härtesten Jobs Österreichs" sollen im Herbst zurückkehren
An Strauss & Partner sowie Immovate Projektentwicklung - Wohnungen, Nahversorger und internationale Filmmusikproduktion am Rosenhügel geplant
Sparklausur – Behörde stimmt Gebührenabgeltung zu
Gibt keine "aufgeblähten Apparate" in den Landesstudios
Budget-Klausur: Fernsehen soll 40 Millionen, Radio sieben Millionen einsparen - Boston Consulting schätzt Einsparvolumen in Verwaltung auf 20 Millionen
Salzburg-Wechsel Thema
Mit Johannes Zirner und Serkan Kaya - Zu sehen ab 2014
Für Betriebsrat ist Einigung "einigermaßen akzeptabel" - Wrabetz freut sich - Für Mitarbeiter viele Fragen offen
Refundierung oder Director's Cut in TV, Radio, Landesstudios - Struktursparen "sicher nicht" allein mit Pensionierung
TV-Sender setzen im Wahljahr auf politische Showformate - 35.000 Zuschauer bei erstem Puls-4-Politikerkochen
60 Jahre Funkhaus Klagenfurt, 25 Jahre "Kärnten heute" und 15 Jahre Onlineredaktion - Bis zu 50.000 Besucher erwartet
hat schon die letzten Jahre bewiesen, dass er eine Führungspersönlichkeit ist und ein profundes hausinternes Wissen hat und eine akademische Ausbildung. aber ohne Partei oder Stimme im Kuratorium hatte er wohl (bis jetzt) keine Chance. Passt eigentlich gar nicht in den derzeitigen ORF
Ohne Umstrukturierung wird ein ORF nicht überleben können - egal, wo er in Zukunft seinen Standort haben wird. Diese beiden Dinge werden bewusst (vom allmächtigen Betriebsrat) vermischt, um gegen eine Übersiedlung Stimmung zu machen. Nur: Auch wenn der ORF am Küberg bleibt, wird er die Personal- und Strukturfrage beantworten müssen. Und zwar bald...
Doch der ORF sichert denen ihre Existenz. Wo sonst solltens denn rauslachen? Wenn schon die privaten Minisender frecher fragen und wachher nachhaken. Finaler Unterschied: AUA bringt 1x Malediven-Upgrade, ORF-Auftritt sichert Daseinsberechtigung. Daher: Wir werden niemaaaaals auuuuseinaaaander gehhhhn.
das wird genauso überschätzt wie das grinsen aus der krone - das wahlvolk ist blöd, aber nicht saublöd. wenn man sich die spö- und övp-umfragewerte und die letzten wahlergebnisse ansieht, nutzt das orf-grinsen genau gar nix... nur, weil's die rudas glaubt, wird's nicht wahrer.
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