Noch 250 Jobs weniger: ORF betraut Manager mit neuer Struktur

11. März 2012, 19:26
  • Harald Kräuter, bisher Chef des Investitionsmanagements, leitet ORF-Umstruktuierung.
    foto: standard/hendrich

    Harald Kräuter, bisher Chef des Investitionsmanagements, leitet ORF-Umstruktuierung.

Harald Kräuter leitet die Umstrukturierung der Anstalt - Klingt eher nach ORF-Umzug

Wien - Er bewarb sich als Technikdirektor, doch ORF-Chef Alexander Wrabetz setzte auf Betriebsrat Michael Götzhaber. Harald Kräuter schultert nun ein Großprojekt: Er leitet nach STANDARD-Infos die Umstrukturierung der Anstalt ("Projekt Focus"). Da könne er "was bewegen", soll er intern erklärt haben. Das klingt (wie zuletzt Wrabetz und Finanzdirektor Richard Grasl) eher nach ORF-Umzug.

2011 soll Kräuter für Verbleib auf dem Küniglberg plädiert haben. Kräuter wechselt zu Grasl und Personalchef Reinhard Scolik. Der soll bei der ORF-Klausur weitere rund 250 Jobs weniger bis 2016 avisiert haben, dazu kommen heuer 50 bis 60 aus dem alten Sparpaket. Montag informiert Wrabetz seine Belegschaft. (fid/DER STANDARD, 12.3.2012)

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Also der Schreibstil von "fid" wird auch immer schlimmer.

Gefällt nicht. Andere besser. Schwer zu lesen. "fid" anscheinende wurscht. Geht jetzt eh heim.
(kw/DER STANDARD-LESER, 12.3.202)

der bessere Technische Direktor

hat schon die letzten Jahre bewiesen, dass er eine Führungspersönlichkeit ist und ein profundes hausinternes Wissen hat und eine akademische Ausbildung. aber ohne Partei oder Stimme im Kuratorium hatte er wohl (bis jetzt) keine Chance. Passt eigentlich gar nicht in den derzeitigen ORF

Guter Manager

Jetzt schreibt Fid

schon im Telegrammstil.

St. Marx!

Dort wurde inzwischen ein riesiges Parkhaus gebaut, direkt unter der A23.

und was passiert jetzt mit der Enterprise?

Zahlen sind angeblich weit unter Plan, Feuer am Dach.

Das ORF-Zentum nach Heiligenstadt übersiedeln !

Unbebaute Grundstücke gibt es dort genug ! Und Ö3 und ORF-on sind auch schon dort.

ans ende der Welt?

Selten so gelacht !

Ohne Umstrukturierung wird ein ORF nicht überleben können - egal, wo er in Zukunft seinen Standort haben wird. Diese beiden Dinge werden bewusst (vom allmächtigen Betriebsrat) vermischt, um gegen eine Übersiedlung Stimmung zu machen. Nur: Auch wenn der ORF am Küberg bleibt, wird er die Personal- und Strukturfrage beantworten müssen. Und zwar bald...

> Auch wenn der ORF am Küberg bleibt, wird er die
> Personal- und Strukturfrage beantworten müssen. Und
> zwar bald..

Warum? Kriegt er sonst keine Gebühren mehr - und fallen lassen wird ihn keine Partei, so lange er ihr gefällig is ...

Das mit dem nicht fallen lassen kommt mir bekannt vor --> AUA, nur so als Beispiel

Mit der AUA sans a bissel gratis herumgeflogen. OK.

Doch der ORF sichert denen ihre Existenz. Wo sonst solltens denn rauslachen? Wenn schon die privaten Minisender frecher fragen und wachher nachhaken. Finaler Unterschied: AUA bringt 1x Malediven-Upgrade, ORF-Auftritt sichert Daseinsberechtigung. Daher: Wir werden niemaaaaals auuuuseinaaaander gehhhhn.

das wird genauso überschätzt wie das grinsen aus der krone - das wahlvolk ist blöd, aber nicht saublöd. wenn man sich die spö- und övp-umfragewerte und die letzten wahlergebnisse ansieht, nutzt das orf-grinsen genau gar nix... nur, weil's die rudas glaubt, wird's nicht wahrer.

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